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Problem­löser für Brandrisiken

15.12.2011
Horst Geiser, Geschäfts­führer ­Securiton
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Horst Geiser, Geschäfts­führer ­Securiton Frank Betsch, Vertriebsleiter ­Securiton 

Der Begriff „Errichter" wird der zur Schweizer Securitas Gruppe ­gehörenden Securiton GmbH längst nicht mehr gerecht. Als Hersteller modernster Sicherheitstechnologien mit dem globalen Angebot eines fortschrittlichen Systemhauses versteht sich das Unternehmen vor ­allem als Systemintegrator. ­Ursprünglich hat es sich einen ­Namen im Zusammenhang mit ­speziellen Brandrisiken gemacht - etwa in der chemischen Industrie, Müllsortieranlagen oder in Straßentunnels. Inzwischen reicht das ­umfassende Leistungsportfolio von Brand- und Einbruchmeldung über Zutrittskontrolle, Fluchttürsteuerung, Videoüberwachung, Alarmmanagement, Krankenhauskommunikation bis hin zum mobilen Objektschutz. GIT-SICHERHEIT.de sprach mit ­Geschäftsführer Horst Geiser und Vertriebsleiter Frank Betsch von ­Securiton.

GIT-SICHERHEIT.de: Herr Geiser, Herr Betsch, Ihr Haus bietet ja deutschlandweit eine sehr ­große Bandbreite an Sicherheitssystemen an. Sie reichen von BMA und EMA bis zu ­Video einschließlich Videoanalyse bis hin zum ­mobilen Objektschutz. Können Sie uns zunächst einmal ein Bild von Ihrer Positionierung machen - wie heben Sie sich ab in dem ja nicht geringen Wettbewerb?

Horst Geiser: Vom Grundsatz her beschäftigen wir uns mit elektronischen Sicherheitssystemen. Wir sind Hersteller und auch Systemintegrator dieser Systeme. Wir bezeichnen uns bewusst als „Systemintegrator", weil aus unserer Sicht der Begriff „Errichter" es längst nicht mehr trifft. Wir sind einer der wenigen Anbieter, wenn nicht der einzige, der ein sehr breites Spektrum an elektronischen Sicherheitssystemen selbst entwickelt und produziert - übrigens nach wie vor in Deutschland - sowie vermarktet. Wir besetzen damit die komplette Leistungskette und können so direkt den verschiedenen Kunden- und Marktanforderungen gerecht werden.

Frank Betsch: Wir bieten unseren Kunden auch eine aktiv arbeitende und beratende Vertriebsmannschaft. So positionieren wir uns zielgerichtet im anspruchsvollen Anwenderspektrum und bieten das Leistungsspektrum zur Realisierung umfangreicher Gesamtlösungen.

Wie entwickelt sich der Markt aus Ihrer Sicht - und welche Trends sind für Sie wichtig?


Horst Geiser: Unser Markt, sprich die Sicherheitsbranche, ist nach wie vor ein Wachstumsmarkt. Er wird sich weiter konstant über dem Niveau der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung bewegen. Das zeigen die vergangen Jahre und das wird sich aus unserer Sicht sicher so fortsetzen.

Frank Betsch: Insbesondere im Bereich der Brandmeldetechnik sehen wir eine zunehmende Vergleichbarkeit der Technologien von den verschiedenen Anbietern. Man könnte sagen, es findet quasi eine Standardisierung statt, auch wenn jeder noch seine proprietären Technologien anbietet. Differenzierungsmerkmale sind im Markt immer weniger entscheidend. In jedem Fall zeichnet sich auch in den klassischen Gewerken, wie Brand und auch Einbruch oder der Lichtruf im Pflegebereich, eine IP-Technologisierung ab. Netzwerk-Technologie beschreibt in der Videowelt und bei Zutritt und Zeiterfassung sowie Alarm- und Sicherheitsmanagement den Standard - und das stellt auch in klassischen Systemwelten die zukünftige Basis dar. Dieser Herausforderung stellen wir uns als Hersteller und Systemintegrator.

Kommen wir zu einigen Ihrer besonderen Angebote. Dazu zählt zum Beispiel die Verwendung Intelligenter Videoanalyse. Welche Systeme verwenden Sie hier - und in welchen Umfeldern kommen sie zum Tragen?

Horst Geiser: Seit dem Kauf des früheren Unternehmens IPS in München im Jahre 2007 haben wir ein eigenes Videoüberwachungssystem und sind damit einhergehend Entwicklungs- und Kompetenzzentrum für CCTV innerhalb der Schweizer Securitas-Firmengruppe. Der IPS-VideoManger ist eine reine IP-Video-Managementlösung. Integraler Bestandteil sind Videoanalyse-Module für unterschiedlichste Applikationen, so zum Beispiel Outdoor-Detection, Graffiti oder Feuer und Rauch. Aus der IPS-Historie haben wir einen großen Anwenderkreis im Bereich der Justizvollzugsanstalten, wo seit vielen Jahren schon weit verbreitet Videodetektion zum Einsatz kommt. Unser Ziel ist es, die Video-Analyse in ein viel breiteres Anwendungsspektrum zu bringen. Daran arbeiten wir sehr konsequent.

Frank Betsch: Im Prinzip ist jede Videoanwendung für den Einsatz von intelligenter Videoanalyse prädestiniert. Heute wird in der Vielzahl von Video-Installationen primär nur aufgezeichnet. Im Nachgang müssen Ereignisse aufwendig recherchiert werden. Die Intelligenz durch einen Analysealgorithmus zeigt das Ereignis unmittelbar an, notwendige Maßnahmen können ad-hoc eingeleitet werden. Außerdem wird der Speicherbedarf an Videodaten optimiert und somit reduziert. Auch bei der Recherche lassen sich Ereignisse zielgerichtet sehr schnell finden. Also insgesamt steckt darin ein gewaltiges Optimierungspotenzial für den Anwender bzw. Nutzer von Videosystemen. Wesentlich natürlich für den Einsatz und insbesondere für die Akzeptanz ist eine sehr gut funktionierende Analyse. Wir brauchen eine sehr hohe Detektionsqualität einerseits, müssen aber anderseits möglichst alle Störgrößen beherrschen. Und wir sind überzeugt davon, dass unsere Videosensorik dem gerecht wird - fünfzig JVA-Installationen sprechen wohl für sich.

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Schlüsselwörter : Alarmmanagement Brandmeldung Brandschutz Einbruchmeldung Errichter Fluchttürsteuerung Krankenhauskommunikation Mobiler Objektschutz Securiton Videoüberwachung Zutrittskontrolle

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