26.11.2010
News

Rauchmelder: ein Drittel der Haushalte geschützt

Forum Brandrauchprävention und Berliner Feuerwehr feiern Kampagnen-Jubliläum

  • Das Forum Brandrauchprävention in der vfdb erhielt die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille. Für das Forum wurde die Auszeichnung an ihren Vorsitzenden Christian Rudolph durch den Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Bernd Pawelke, übergeben.Das Forum Brandrauchprävention in der vfdb erhielt die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille. Für das Forum wurde die Auszeichnung an ihren Vorsitzenden Christian Rudolph durch den Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Bernd Pawelke, übergeben.
  • Das Forum Brandrauchprävention in der vfdb erhielt die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille. Für das Forum wurde die Auszeichnung an ihren Vorsitzenden Christian Rudolph durch den Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Bernd Pawelke, übergeben.
  • "Rauchmelder waren vor zehn Jahren noch kein großes Thema im Bereich der Prävention. Das hat sich stark verändert", lobte Broemme die erfolgreiche Kampagne. Seit Mai 2006 ist Albrecht Broemme Präsident der Bundesanstalt THW. (Foto: THW/Hans Schafgans)

Rauchmelder retten Leben. Sie tun es - auch dank der gleichnamigen Aufklärungskampagne - in Deutschland immer öfter. Am Abend des 25. Novembers feierten zahlreiche Akteure des Bevölkerungsschutzes auf Einladung des Forums Brandrauchprävention und der Berliner Feuerwehr das zehnjährige Bestehen der bundesweiten Aufklärungskampagne "Rauchmelder retten Leben". Die Veranstaltung fand an einem symbolisch bedeutenden Ort statt: In den Festräumen der Berliner Feuerwehr in Berlin-Mitte wurde vor zehn Jahren die Notwendigkeit einer Rauchmelder-Kampagne beschlossen. In einem Grußwort wandte sich Innenstaatssekretär Klaus-Dieter Fritsche an die rund 100 geladenen Gäste und betonte die lebensrettende Funktion von Rauchmeldern.

Als die Kampagne vor zehn Jahren startete, waren erst fünf Prozent der Haushalte in Deutschland mit Rauchmeldern ausgestattet, und die Mehrheit der Bevölkerung kannte keine Rauchmelder. Das ist heute anders: Täglich liest man, dass ein Rauchmelder wieder einen Brand angezeigt und Leben gerettet hat. Mehr als ein Drittel der Haushalte sind heute bundesweit durch Rauchmelder geschützt. Insbesondere in der Weihnachtszeit ist Vorsicht geboten, allerdings sind entgegen der landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit Ursache der rund 200.000 Brände pro Jahr. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, denn im Schlaf riecht der Mensch nicht. Was vielfach nicht gewusst wird: Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein.

Brandrauchmelder sind vielfältig einsetzbar. Über seine ursprüngliche Funktion hinaus kann er in bestehende Warnsystemene integriert werden."Es freut mich ganz besonders, hervorheben zu können, dass Brandrauchmelder über eine Zusatzfunktion zur Alarmierung der Bevölkerung innerhalb von Gebäuden sehr gut eingesetzt werden können", sagte Frische vor Vertretern des Forums Brandrauchprävention, des Deutschen Feuerwehrverbandes, der Berliner Senatsverwaltung und weiteren Gästen. Fritsche stellte den Gästen das modulare satellitengestützte Warnsystem SatWas vor, welches der Bund betreibt.

Im Rahmen eines Pilotprojekts wird zur Zeit auch die Integration von Brandrauchmeldern in das Warnsystem erprobt. Für die Zukunft verspricht dieses Vorhaben eine noch umfangreichere Alarmierung und Warnung.

Die Festrede hielt Albrecht Broemme, Präsident des Technischen Hilfswerks (THW) und ehemaliger Landesbranddirektor Berlins, der 1999 die Kampagne entschieden mit angestoßen hat. "Rauchmelder waren vor zehn Jahren noch kein großes Thema im Bereich der Prävention. Das hat sich stark verändert", lobte Broemme die erfolgreiche Kampagne. Eine richtige Benutzung von Rauchmeldern sei allerdings das A und O. "Wenn der Rauchmelder gekauft ist, müssen die Leute ihn auch montieren und für aufgeladene Batterien sorgen", mahnte der THW-Präsident.

 

Kontaktieren

BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.
Feldstr. 28
66904 Brücken
Germany
Telefon: +49 6386 9214 11
Telefax: +49 6386 9214 99
ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.
Lyoner Str. 9
60528 Frankfurt
Germany
Telefon: +49 69 6302 0
Telefax: +49 69 6302 317
vfdb - Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.
Postfach 4967
48028 Münster
Telefon: +49 251 3112 1604
Forum Brandrauchprävention in der vfdb - eobiont GmbH
Immanuelkirchstr. 3-4
10405 Berlin
Germany
Telefon: +49 30 440201 30
Telefax: +49 30 440201 50
Deutscher Feuerwehrverband e.V. (DFV)
Reinhardtstraße 25
10117 Berlin
Germany
Telefon: +49 30 28 88 488 00
GDV Gesamtverband der Dt. Versicherungswirtschaft e.V.
Wilhelmstr. 43 /43G
10117 Berlin
Germany
Telefon: +49 30 2020 5181
Telefax: +49 30 2020 6181

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.