Zutrittssteuerung in der Lebensmittelproduktion

  • Die Zutrittssteuerung ist ein wichtiger Baustein für die IFS-Food-ZertifizierungDie Zutrittssteuerung ist ein wichtiger Baustein für die IFS-Food-Zertifizierung
  • Die Zutrittssteuerung ist ein wichtiger Baustein für die IFS-Food-Zertifizierung
  • Die Zutrittsleser müssen IP65-wasserdicht sein, die Gehäuse komplett geschlossen und unter Umständen mit Heizung ausgestattet sein
  • Hygieneschleuse in der ­Lebensmittelproduktion

Fleisch, Wurst und Milch gehören zu den Grundnahrungsmitteln in Deutschland. Sie werden in der ­Regel weiterverarbeitet, zum Beispiel zu Fleischfertigprodukten, Wurst, ­Joghurt, Käse. Damit unsere Lebensmittel hygienisch unbedenklich und einwandfrei produziert werden ­können, hat sich die Lebensmittelindustrie zusammengeschlossen und sorgt mit der IFS Food Zertifizierung für Standards bei den sensiblen ­Prozessen in der Lebensmittelproduktion. Dazu gehören auch geeignete Zutrittslösungen wie die von PCS Systemtechnik.

Die freiwillige Verpflichtung nach den IFS-Regeln des „Food Defense“ gilt als Gütesiegel für die hygienische Lebensmittelproduktion. Sie ist eine vertrauensbildende Maßnahme bei Handelspartnern und Endverbrauchern. Die Richtlinien schreiben unter anderem vor, dass der Prozessablauf von der Warenannahme bis zum Versand so eingerichtet ist, dass eine Kontamination vermieden wird.

Zonen für Schutzmaßnahmen
Mit dem jeweiligen Sicherheitsbeauftragten sollten für jeden Standort die notwendigen Schutzmaßnahmen geplant und die Bereiche definiert werden, die besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen erfordern. So sollte definiert werden, welche Zonen mit normaler Straßenkleidung betreten werden oder in welchen Räumlichkeiten, ein direkter Kontakt zu Lebensmitteln besteht. Dort hat nicht in der Regel jeder Mitarbeiter Zutritt, das Personal muss regelmäßig im Umgang mit den Nahrungsmitteln geschult werden.

Oft dürfen diese Bereiche nur über Hygieneschleusen betreten werden, Schutzkleidung wie Kittel und Haube sorgen für einwandfreie Hygiene. Auch die klimatischen Bedingungen dieser Produktionsumgebungen sind zu beachten. Störungen durch unbefugte Besucher sind hier mit einer Zutrittskontrolle am besten zu vermeiden.

Sicherheit beginnt bei Zufahrt auf Werksgelände
Der erste Baustein für eine sichere Nahrungsmittel-Produktion beginnt mit dem Perimeterschutz an allen lebensmittelverarbeitenden Standorten. Am Werkeingang regeln Vereinzelungsanlagen und Drehkreuze mit kombinierten Intus-Zutrittslesern von PCS Systemtechnik, dass nur Mitarbeiter das Gelände betreten können.

Den einfahrenden Lieferantenverkehr kontrolliert in der Regel ein Wachmann. Nicht bekannte Fahrer müssen sich beim Wachmann erst registrieren. Damit die Einfahrtskontrolle schneller geht, können angemeldete LKWs mit einem aktiven Transponder in den Stoßfängern durchs Tor fahren. Dafür sorgen zum Beispiel Longrange-Leser, die auch über eine Entfernung von acht Metern RFID-Ausweise lesen.

Feuchtigkeit und Kälte
In der Lebensmittelindustrie herrschen vorwiegend schwierige Milieus für elektronische Geräte, denn Feuchtigkeit, Kälte oder Nässe sind eine Herausforderung. Die Zutrittsleser müssen sich auch in diesen Umgebungsbedingungen betreiben lassen, dafür müssen sie IP65-wasserdicht sein, die Gehäuse komplett geschlossen und unter Umständen mit Heizung ausgestattet sein, damit sie in den besonderen Bedingungen der Lebensmittelindustrie zum Beispiel bei der Brühwurstherstellung installiert werden können.

Auch die Reinigung mit Dampfstrahlgeräten und ähnlichem müssen sie überstehen. Zusätzlich können mechatronische Türzylinder und Beschläge zum Beispiel für Verwaltungsbereiche und Metalltüren zum Einsatz. Vernetzte Leser für Innen- und Außenbereiche kontrollieren dann Türen, Drehkreuze, Tore und Schranken und trennen so sauber die Zonen der verschiedenen Produktionsbereiche. Denn es kann in der Wurstproduktion in einem Sektor zum Beispiel in der Salamiherstellung ein Bakterium benötigt werden, mit dem aber im anderen Bereich die Wurstwaren auf keinen Fall in Berührung kommen sollen. Die Zutrittskontrolle verhindert das Verbreiten des Keims durch unbedachtes Handeln.

Nur registrierte Besucher
Mit der Nutzung der Zutritts- und Zufahrtskontrolle stellt man sicher, dass sich nur Mitarbeiter und registrierte Besucher auf dem Werksgelände befinden. Dazu sollten alle Komponenten aus der Software heraus gesteuert werden. Ein Besuchermanagement mit Sicherheitsbelehrung bezieht auch die Besucher in das Sicherheitssystem mit ein. Im Notfall helfen Anwesenheitstableaus und Notfall-Listen bei der Evakuierung.

Für ein Sicherheitskonzept im Rahmen der Zertifizierung nach IFS Food V6 unterstützt PCS Nahrungsmittelproduzenten mit Planung, Beratung, Produkten, Installation und Wartung. Das Unternehmen liefert die komplette Zutrittskontroll-Hardware sowie eine leistungsstarke Zutrittskontroll-Software zur lückenlosen Absicherung von Produktions- und Lagerbereichen in der Lebensmittelherstellung. Zu den vielen anderen Herstellern oder Händlern, die die PCS-Produkte im Einsatz haben, zählen z.B. die Getränkehersteller Adelholzener und Radeberger, die Molkerei-Produzenten Bauer und Müller-Milch oder die Fleischproduzenten Hans Kupfer und Handelshof.

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PCS Systemtechnik GmbH
Pfälzer-Wald-Str. 36
81539 München
Germany
Telefon: +49-89/68004-253

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