Security

Sicherheit für Banken: Management der Zugangskontrolle als Herausforderung

25.10.2013 - Nomura ist eine internationale Topbank, die Investment- und Handels-Bankdienst­leistungen für Unternehmen und institutionelle Kunden anbietet. Mission der Bank, die ihre Zentrale i...

Nomura ist eine internationale Topbank, die Investment- und Handels-Bankdienst­leistungen für Unternehmen und institutionelle Kunden anbietet. Mission der Bank, die ihre Zentrale in Tokio hat und Niederlassungen in allen großen Finanzzentren der Welt betreibt, ist die Bereitstellung herausragender Dienstleistungen und Lösungen, die sämtliche Anlagewünsche der Kunden abdecken. Zur Umsetzung dieser Mission in einer sicheren und geschützten Umgebung hat Nomura in eine Zugangskontrolllösung von ­Honeywell investiert, die zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten bietet.

Management der Zugangskontrolle als Herausforderung
Nomura hat Büros auf der ganzen Welt. Deshalb brauchte die Bank ein sicheres und anwenderfreundliches Zugangskontrollsystem mit globaler Nutzungsmöglichkeit. Gefordert war eine flexible Lösung, die das zentrale Management der Zugangskontrolle an jedem Nomura Standort ermöglichte und gleichzeitig einen autonomen lokalen Betrieb unterstützte. Angesichts ständig präsenter Gefahren wie Terrorismus war die Wahl des richtigen Zugangskontrollsystems von entscheidender Bedeutung für Nomura. Nachdem die Bank ihre repräsentativen Londoner Büros in der Angel Lane bezogen hatte, wurde die Modernisierung der vorhandenen Zugangskontrolllösung rasch zu einer Toppriorität des Sicherheitschefs, um das sichere Management zutrittsbefugter Besucher, die Erfassung der Menschen, die sich am Standort aufhalten, und die Sicherheit der Mitarbeiter zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten.

Im Gebäude in der Angel Lane befinden sich sehr viele Mitarbeiter, die unterschiedliche Zugangsberechtigungen benötigen, einige von ihnen für streng abgeschirmte Sicherheitsbereiche. Zur Unterstützung des Schichtbetriebs musste das Zugriffskontrollsystem ständige Verfügbarkeit rund um die Uhr bieten. Weitere Anforderungen waren die Erstellung kundenspezifischer Berichte mit unterschiedlichen Kriterien und die Speicherung der Daten auf 4.000 Zugangskarten von Mitarbeitern, autorisierten Lieferanten und Besuchern.

Zudem musste die Lösung Nomura die Möglichkeit bieten, die Mitarbeiter, die Investitionsentscheidungen treffen, von denen zu trennen und zu isolieren, die im Besitz von vertraulichen Informationen sind, die diese Entscheidungen beeinflussen könnten. Diese sogenannten „chinesischen Mauern" sind eine Auflage der Financial Services Authority (FSA), um Insider-Informationen zu schützen und unlauteren Handel zu unterbinden.

Pro-Watch Sicherheits­management-System als Lösung
Nomura entschied sich für ein Honeywell Pro-Watch Sicherheitsmanagement-System (Enterprise Edition). Die unabhängige Security-Beratungsfirma CornerStone GRG wurde daraufhin mit der Durchführung des Sicherheitsdesigns, der Erstellung des Pflichtenhefts und dem Management des Ausschreibungs- und Installationsprozesses beauftragt. Der Sicherheitssystemintegrator Universal Security Systems erhielt daraufhin den Zuschlag für die Installation.

Die Pro-Watch Lösung sollte auf dem bankeigenen Netzwerk über eine einzige Datenbank laufen. Damit kann Nomura den Zugriff für eine unbegrenzte Anzahl Türen und Bereiche nicht nur am Standort Angel Lane kontrollieren, sondern auch zentral in den anderen Nomura Büro auf der Welt und auch in seinen Remote-Rechenzentren. Die Lösung arbeitet mit einem Enterprise-Server, der für das globale Management einer Reihe unabhängiger Regionalserver genutzt wird. Der Enterprise-Server dient als zentraler Storage-Bereich für Systemkonfigurationen und speichert Karteninformationen und Protokolldaten. Die Regional-Server funktionieren unabhängig als lokale Datenbanken und teilen Informationen mit dem Enterprise-Server.

Dank der Unterstützung für eine unbegrenzte Anzahl von Kartenbesitzern und -lesern ist Pro-Watch Enterprise Edition das perfekte System zur Erfüllung der Anforderungen, die das geschäftliche Wachstum von Nomura stellt. Pro-Watch vereint die von Nomura geforderte Flexibilität und Skalierbarkeit ohne Abstriche beim Bedienkomfort. Das System definiert den Begriff „Nutzerfreundlichkeit" ganz neu und sorgt für die problemlose Umsetzung der Zugangsregelungen von Nomura dank eingebauter Softwareassistenten und Shortcuts. Die grafische Benutzeroberfläche auf Windows-Basis minimiert den Schulungsbedarf für die Anwender, und die eingebauten Softwareassistenten tragen wesentlich zur standortübergreifenden Einheitlichkeit bei. Damit lassen sich die Installationszeiten sowie der Einarbeitungsaufwand für neue Nutzer entscheidend verkürzen.

Prinzip der „chinesischen Mauern"
Dank Integration in das Intranet-System von Nomura können die Linienmanager ganz einfach Änderungen an den Zugangsberechtigungen für Mitarbeiter ihrer Abteilung anfordern. Zur Erfüllung der FSA-Auflagen werden die Zugangsberechtigungen in getrennten Gruppen für Mitarbeiter aus dem Unternehmensberatungsbereich und der Brokerabteilung verwaltet. Damit wird das Prinzip der „chinesischen Mauern" innerhalb der Bank stringent umgesetzt.

Die eingebaute Redundanz von Pro-Watch bietet auch einen wichtigen Zusatznutzen hinsichtlich der Disaster Recovery. Bei einem Stromausfall oder einem Problem des Zentralservers können die Zugangskontrollberechtigungen von einem der anderen Nomura Standorte im globalen Pro-Watch Netzwerk verwaltet werden.

„Die Honeywell Pro-Watch Lösung ist fantastisch!", bestätigt Andy Williams, Head of Security (Europa, Mittelost und Afrika) bei Nomura. „Dies ist ein stabiles, zuverlässiges und flexibles Security-System, das sich durch seine Integrationsfähigkeit auszeichnet. Die Einbindung in unser internes PeopleSoft Personalsystem und Intranet erspart uns viel administrativen Aufwand, da wir die Doppelerfassung von Daten im Zusammenhang mit der Verwaltung und Synchronisierung von Karteninformationen und Zugangsberechtigungen vermeiden."

Mit Pro-Watch hat das Sicherheitsteam von Andy Williams nun die komplette Kontrolle über alle System- und Ereignis-Informationen und kann Türalarme an mehreren Standorten gleichzeitig überwachen. Auch die Berichterstellung ist hoch komfortabel. Falls historische Daten benötigt werden, können die Kontrollprotokolle schnell und einfach abgerufen werden. Im Falle eines Feueralarms lässt sich rasch ein Bericht mit Informationen zu allen Mitarbeiter erstellen, die sich zum betreffenden Zeitpunkt im Gebäude befinden. „Zeitstempel"-Listen bieten den Vorteil, dass sie der britischen Steuerbehörde HRMC als Beweis für die Anwesenheit einer bestimmten Person an einem bestimmten Tag und zu einer bestimmten Zeit am Standort vorgelegt werden können.

 

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