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Kriminalstatistik: Mehr Einbrecher unterwegs

Polizeiliche Kriminalstatistik 2010: Zahl der Einbrüche steigt - Sicherheitslücken in Deutschlands Häusern

20.05.2011 - Die Kriminalstatistik 2010 zeigt: Es sind wieder mehr Einbrecher unterwegs in Deutschland. Laut den aktuellen Daten wurden für das Jahr 2010 ganz genau 121.347 Einbruchsdelikte in ...

Die Kriminalstatistik 2010 zeigt: Es sind wieder mehr Einbrecher unterwegs in Deutschland. Laut den aktuellen Daten wurden für das Jahr 2010 ganz genau 121.347 Einbruchsdelikte in Wohnungen erfasst - ein Anstieg um knapp sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits im Jahr 2009 war die Zahl um fünf Prozent gestiegen, erklärt die Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!", die eng mit der Polizei zusammen arbeitet.

„Der drastische Anstieg zeigt, dass man sich nicht in Sicherheit wiegen darf. Nachdem die Einbruchszahlen in den Jahren von 2004 bis 2008 leicht zurückgegangen sind, zeichnet sich nun ein kräftiger Aufwärtstrend ab. Offenbar hat durch die positive Entwicklung der Vorjahre die Aufmerksamkeit der Deutschen nachgelassen. Viele unterschätzen daher das Risiko eines Einbruchs und schützen sich nicht effektiv gegen Einbrecher", kommentiert Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative, die aktuellen Zahlen.

40 Prozent der Einbrüche scheitern an Sicherheitstechnik
Durchschnittlich alle zwei Minuten passiert in Deutschland ein Einbruch. Wer keine böse Überraschung zuhause erleben will, muss selbst aktiv werden, rät die Initiative. „Die Polizei kann im Nachhinein ermitteln und so immerhin fast jeden fünften Einbruch aufklären", erklärt Rieche. „Vorbeugenden Schutz - speziell bei Abwesenheit der Bewohner - bietet aber nur die richtige Sicherheitstechnik." An mechanischen Tür- und Fenstersicherungen sowie Alarmanlagen scheitern in der Regel knapp 40 Prozent der Einbrüche.

Fachmännische Beratung ist notwendig
Ob in der Bauplanung oder für die Nachrüstung - effektiver Einbruchschutz bedarf Fachwissen und Erfahrung. Der Einbau von Sicherheitstechnik sollte immer vom Fachmann erfolgen, denn eine fehlerhafte Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen wirkungslos. Die Initiative für aktiven Einbruchschutz informiert deshalb auf ihrer Internetseite www.nicht-bei-mir.de herstellerneutral über Gefahren und sinnvolle Gegenmaßnahmen. Eine Datenbank liefert den Kontakt zu qualifizierten Fachberatern vor Ort. Mit Links zu polizeilichen Beratungsstellen, Versicherungen und anderen Institutionen dient die Internetseite als Kontaktplattform in Sachen Einbruchschutz.

Schock nach Einbruch? Lieber vorher absichern.

Wichtige Sicherheitstipps:

1. Immer zusperren:
Haus- und Wohnungstüren nicht nur ins Schloss ziehen, sondern abschließen. Auch die Fenster schließen. Sonst kann der Versicherungsschutz erlöschen.
2. Anwesenheit vortäuschen:
Signalisieren Sie Anwesenheit. Lassen Sie Rollläden, Lampen und Radio über eine Zeitschaltuhr regelmäßig an- und ausschalten. Bei längerer Abwesenheit: Bitten Sie die Nachbarn, den Briefkasten zu leeren, informieren Sie Ihre Versicherung.
3. Mechanische Grundsicherung:
Tauschen Sie Ihre herkömmlichen Türen und Fenster gegen speziell einbruchhemmende aus oder setzen Sie auf eine Nachrüstung mit Zusatzsicherungen.
4. Alarmanlagen bieten Sicherheit und Komfort:
Alarmanlagen wirken abschreckend und helfen, den Täter in flagranti zu schnappen. Sensoren können zusätzlich vor Gas-, Feuer- oder Wasseraustritt warnen.
5. Kostenlose Beratung vom Fachmann:
Polizei und Fachhandel beraten kostenlos zu Schwachstellen und Schutzmaßnahmen. Mehr unter www.nicht-bei-mir.de.

Veranstalter und Initiatoren der Kampagne: siehe unten

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