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BfV und BDSW kooperieren beim Know-how-Schutz

26.05.2015 - BfV und BDSW wollen künftig gemeinsam einen stärkeren Beitrag zum Know-how-Schutz in den Unternehmen leisten. Deshalb unterzeichneten beide Seiten kürzlich im Rahmen der Jahresmitg...

BfV und BDSW wollen künftig gemeinsam einen stärkeren Beitrag zum Know-how-Schutz in den Unternehmen leisten. Deshalb unterzeichneten beide Seiten kürzlich im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung des BDSW in München die Erklärung „Gemeinsam Handeln - Wirtschaftsschutz in Deutschland stärken".

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen verfügten oftmals nicht über die nötigen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Wirtschaftsspionage. Deshalb soll die Zusammenarbeit mit dem seit 2013 im BDSW eingerichteten Arbeitskreis Wirtschaftsschutz verstärkt werden. Gemeinsam wollen BfV und BDSW zielgruppengerechte Sensibilisierungs- und Informationsangebote entwickeln und durch gemeinsame öffentlichkeitswirksame Aktivitäten begleiten.

Ziel ist es, die Präsenz des Bundesamtes für Verfassungsschutz als zentralen Partner der Unternehmen für Wirtschafts- und Know-how-Schutz weiter zu aktivieren und als vertrauensvollen Kontaktpartner gegenüber den Mitgliedern des BDSW zu etablieren. Die Kooperation ist auch ein Beitrag zur Entwicklung der „Nationalen Wirtschaftsschutzstrategie 2015 - Vertrauen, Information, Prävention".

Der Präsident des BfV, Dr. Hans-Georg Maaßen erklärt:
„Sicherheit ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und erfordert Zusammenarbeit. Staat und Wirtschaft sind Teamplayer beim Schutz des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif, sie muss täglich neu erarbeitet werden. Kommunikation und Kooperation sind die Schlüsselbegriffe für einen erfolgreichen Schutz gegen Wirtschaftsspionage und Konkurrenzausspähung. Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft bietet hierfür mit seinen über 900 deutschen Mitgliedsunternehmen eine gute Kooperationsbasis."

Der Präsident des BDSW, Staatssekretär a. D. Gregor Lehnert unterstreicht:
Spionagetätigkeiten und Konkurrenzausspähung sind besonders für tausende von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland ein Problem und verursachen Schäden in immensen Höhen. Eine Vielzahl dieser Unternehmen betreuen wir in der täglichen Sicherheitsdienstleistung. Wir sind in der Lage an den relevanten Stellen zu sensibilisieren und die betreuten Unternehmen von der Notwendigkeit der Präventivmaßnahmen zu überzeugen und damit die umfassende Kompetenz des BfV in Anspruch zu nehmen. Denn die Grundlagen für die Kompetenz in unseren Unternehmen kann nur das Bundesamt für Verfassungsschutz schaffen."

 

 

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