Milestone ermöglicht Sicherheit und Unterhaltung auf den AIDA-Schiffen

Eine neue Videomanagement-Software (VMS) ermöglicht der Crew von AIDA-Kreuzfahrtschiffen eine anwenderfreundliche Nutzung und den Passagieren einen sicheren Urlaub. Als i-Tüpfelchen gibt es sogar Beiträge fürs bordeigene Fernsehen.

Sicherheit wird an Bord der AIDA-Schiffe großgeschrieben. Bereits in den 1990er Jahren wurden daher auf den Kreuzfahrtschiffen die ersten Kameras installiert. Dabei handelte es sich um ein analoges Videomanagementsystem. „Dieses war ein in sich geschlossenes System, bei dem die heute von uns gewünschten Erweiterungen nicht mehr möglich gewesen sind“, erklärt Lars Orfert, Sicherheitsverantwortlicher für die AIDA-Flotte. „Zudem wollten wir auf die aktuelle IP-Technologie umstellen, um den modernsten Anforderungen an ein Sicherheitsmanagement gerecht zu werden und auch ein guter Support war uns wichtig. Insgesamt gab es also eine Vielzahl von Gründen, die den Ausschlag für eine neue Videomanagement-Software gaben.“

Allerdings sollten nicht nur neue Kameras installiert werden, auch die vorhandenen Geräte mussten ihren Platz finden. Darüber hinaus waren bis dato auf den einzelnen Schiffen unterschiedliche Systeme installiert, so dass das Ziel klar war: Eine einheitliche, anwenderfreundliche und offene Software, die das Videomanagementsystem steuert und neue sowie bereits vorhandene Anwendungen integriert. Vor allem die gute Bedienbarkeit war AIDA wichtig.

Alte und neue Technik integriert
Für den Umstieg auf die internetbasierte IP-Technologie entschied sich AIDA für Milestone Systems, den führenden Entwickler einer offenen IP-Videomanagementsoftware. Installiert wurde sie vom Hamburger Milestone-Partner Stanley Security.

Heute steuert das Milestone-System XProtect Corporate die Kameras an Bord der Schiffe. Die neuen Kameras der Marke Axis arbeiten mit HDTV-Technologie, die älteren Modelle wurden über Video-Encoder integriert.

„Dabei war die Ausstattung von zehn Schiffen innerhalb eines Jahres für das Team eine große Herausforderung, was aber dank der guten Abstimmung aller Beteiligten reibungslos geklappt hat“, beschreibt Ralf Leistekow von Stanley Security seine Erfahrung. „Auch die Zusammenarbeit mit Milestone für die Abstimmung der Software lief optimal.“

Die Kameras befinden sich natürlich vor allem in den sicherheitsrelevanten Zonen. Durch die Positionierung an Bug und Heck unterstützen sie die Crew auch bei der Navigation. Dabei wird das System kontinuierlich erweitert, sowohl mit neuen Kameras und mobilen Geräten als auch mit neuen Anwendungen, die sich problemlos in die offene Milestone-Plattform integrieren lassen.

Sicherheit steht an erster Stelle
„Etwa eineinhalb Jahre ist es her, dass wir auf das Milestone-System umgestiegen sind“, sagt Lars Orfert. „Es war definitiv der richtige Schritt, wir sind mit der Qualität sehr zufrieden.“ Bewährt hat sich das neue Videomanagementsystem in vielen Bereichen: Die Hauptaufgabe war und ist die Sicherheitsfunktion. Daher sind die meisten Kameras im Herzen der Schiffe zu finden, den Maschinenkontrollräumen. Hier überwachen sie ständig den Zustand der Anlagen. Gibt es eine technische Störung, können sich die zuständigen Mitarbeiter bereits ein Bild machen, noch bevor sie an Ort und Stelle angelangt sind. Auf ähnliche Weise unterstützt das System die AIDA-Crew auch beim Brandschutz: AIDA hat dafür eine spezielle Applikation eingebunden. Bei einem Feueralarm schickt die Software sofort und automatisch die entsprechende Kameraeinstellung, die mit dem jeweiligen Feuermelder verknüpft ist, auf den Bildschirm. Das spart wertvolle Zeit, denn noch bevor der zuständige Mitarbeiter vor Ort ist, kann er herausfinden, ob es sich um einen Fehlalarm oder um einen echten Notfall handelt.

Die Kameras sorgen aber nicht nur für die technische Sicherheit, sie unterstützen die Crew auch bei ihren alltäglichen Aufgaben. So nutzt der Kapitän die Kameras an Heck und Bug um sicher an- und abzulegen– ähnlich einer Rückfahrkamera in einem Auto. Auch erfassen diese Außenkameras, wer sich dem Schiff nähert, ob im Hafen oder auf See.

Einfache Bedienung in jeder Hinsicht
Durch die einheitliche Software, die nun auf allen AIDA Schiffen zum Einsatz kommt, hat sich zudem die Managementfähigkeit deutlich verbessert. „Dazu muss man wissen, dass die Besatzung eines Schiffes in regelmäßigen Abständen wechselt“, erläutert Lars Orfert diesen Aspekt. Die Mitarbeiter müssen sich nun nicht mehr ständig auf neue Systeme einstellen. Das erleichtert natürlich die Schulungen, die jetzt ebenfalls einheitlich erfolgen. Darüber hinaus ist die Milestone-Software sehr viel einfacher zu bedienen, etwa bei der Nachverfolgung von Aufnahmen oder deren Auswertung. „Auch hier sparen wir einiges an Zeit“, so Orfert.

Erweiterungen im System nimmt AIDA, wo es nötig ist, im laufenden Betrieb vor, etwa, indem mobile Geräte integriert werden: Mittlerweile fungieren z. B. iPods als mobile Kameras dort, wo es keine festinstallierten Kameras gibt. „Haben wir eine Reparatur durchgeführt, befestigen wir dort einen iPod“, erklärt Lars Orfert. „So überprüfen wir, ob die Maßnahme erfolgreich war.“

Zu guter Letzt profitieren die Passagiere nicht nur von einer höheren Sicherheit durch das Milestone-Videomanagementsystem, sie haben auch einen sehr unterhaltsamen Nutzen: „Wir speisen die Bilder einiger Kameras, etwa die des Poolbereiches oder von ganz vorne am Bug, in unser Bord-TV ein. So können unsere Passagiere auch auf ihren Kabinen sehen, was an Deck los ist oder wohin die Reise geht. Das ist das i-Tüpfelchen zu all den anderen Vorteilen“, resümiert Lars Orfert.

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