Robuster Wächter! Für extreme Bedingungen: Brandfrühwarnung mit Ansaug­rauchmelder

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Mit der Modellreihe SecuriRAS ASD (Aspirating Smoke Detector) hat ­Securiton einen besonders leistungsfähigen Ansaugrauchmelder im Portfolio. Entwickelt in der Schweiz und hergestellt in Deutschland, sind die Melder ausgesprochen verlässlich und robust. Die Ausführung ASD 535 ­Heavy Duty ist speziell für extreme Umgebungen konzipiert worden.

Für den Einsatz in noch extremeren Umgebungen hat Securiton die langjährig bewährten Bauteile seines ASD 535 mit einem höheren IP-Schutz von IP 66 versehen. Jetzt lassen sich die Ansaugrauchmelder auch in staubiger und nasser Umgebung einsetzen. Zum vollständigen Schutz der Elektronik sind alle Bauteile mit einem speziellen Schutzlack überzogen, so dass sie auch korrosiven Umgebungen wie z. B. in der Landwirtschaft oder der Industrie ganze Anlagen vollständig überwachen können.

Neben den neuen Features besteht der Ansaugrauchmelder aus Hochleistungslüfter, Luftstromsensor, LVSC-Messkammer (Large Volume Smoke Chamber) und High Power LED.

Das SecuriRAS ASD Heavy Duty ist in zwei Versionen erhältlich: als 1-Kanal-Version (ASD 535-3 HD) sowie als 2-Kanal-Version mit Pegelanzeige (ASD 535-4 HD).

Staubfilter für extreme Anwendungen
Die Staub-Filtereinheit DFU 911S wurde speziell für extreme Anwendungen weiterentwickelt und mit einer speziellen Filterklappe ausgerüstet. Der Filter detektiert, ob eine Filterkartusche eingelegt ist oder nicht. Fehlt sie, wird eine Luftstromstörung ausgelöst. Während des Austauschs der Filterkartusche verhindert die Klappe zudem, dass Schmutz in die Ansaugleitung gelangt.

Für Umgebungen mit sehr starker Staub­belastung gibt es die automatischen Ausblasvorrichtungen ADB 1000 (1-Kanal-Variante) bzw. ADB 2000 (2-Kanal-Variante). Durch die automatisierte Reinigung der Ansaugrohre und der Ansaugöffnungen werden Störungen durch verschmutzte Ansaugöffnungen deutlich verringert. Die Lebensdauer der Rauchsensoren und der ASDs wird dadurch verlängert. An der Ausblaseinheit können verschiedene Ausblaszyklen eingestellt werden.

Bei Ausfall der Druckluft wird dies durch die automatische Ausblasvorrichtung als Störmeldung der übergeordneten Brandmeldezentrale gemeldet.

Vielfältige Anwendungsbereiche
Zu den typischen Anwendungsbereichen zählt beispielsweise die Bahn: Bei S-Bahnen gibt es starkes Schmutzaufkommen durch Schienenabrieb. Dieser metallhaltige Staub hat eine Größenverteilung, die den Bereich von Rauchpartikeln überschneidet. Daher ist es nicht möglich, den Abrieb mit konventionellen Staub-Filtereinheiten abzuscheiden. Typischerweise kommen hier spezielle MFS Magnetfilter zum Einsatz. Neben den Filtern bietet der Hersteller hierfür auch spezielle Ausblaseinheiten, um Störungen im Ansaugrohrnetz vorzubeugen.

Durch die Bearbeitung von Materialien in der Industrie (z. B. beim Schleifen und Schweißen) entstehen verschiedene Staubarten, die gefiltert werden müssen. Neben dem Staubfilter DFU 911S empfiehlt der Hersteller jeweils eine ADB 1000/2000 sowie, je nach Material das verarbeitet wird, einen Staub- und Zyklonabscheider oder Magnetfilter.

Die Landwirtschaft ist ein weiterer typischer Anwendungsbereich für die Ansaugrauchmelder: Korrosive und staubige Umgebung erfordern hier neben den entsprechenden Filtern etwa den Staub- und Zyklonabscheider DRB 25. Das ASD ist durch beschichtete Leiterplatten vor der korrosiven Umgebung geschützt.

Feine Holzfasern, die eine Störgröße im Rauchsensor bilden können, sind Thema in der holzverarbeitenden Industrie und in Schreinereien. Hier bieten sich ein DFU-911S-Staubfilter sowie eine automatische Ausblasvorrichtung an.

Der ASD 535 Heavy Duty auf einen Blick

  • Zugelassen nach EN 54-20 Klassen A, B und C, UL und FM
  • Empfindlichkeit von 0,002–10  %/m einstellbar
  • Hochempfindliche und gleichzeitig robuste Rauchdetektion dank Large Volume Smoke Chamber LVSC mit Messauflösung < 0,001  %/m
  • Vollumfängliche Integration in die SecuriLine-Ringleitung inklusive Config over Line
  • Unempfindlich gegen Schmutzpartikel dank patentierter Teilchenunterdrückung
  • Lackierte Leiterplatten zum Schutz gegen korrosive Umgebung
  • Bis zu fünf Alarmstufen je Melder (drei Vorsignale und ein oder zwei Alarme)
  • Spezielle Filtereinheiten für extreme Bedingungen sowie metallhaltiger Stäube
  • Ausblaseinheit für sehr staubige Anwendungen

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