20.03.2020
News

Per „Hack“ gegen das Virus

Start zum bundesweiten Hackathon gegen Corona

Wie schnell sich das Leben verändern kann, erfahren die Meisten von uns zurzeit am eigenen Leib. Und das alles wegen eines Erregers, der gerade einmal 120 Nanometer durchmisst und in vielerlei Hinsicht noch nicht einmal dem Leben im biologischen Sinn zugerechnet werden kann. Umso wichtiger ist es Ideen und Lösungen zu entwickeln, um den gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, die die Ausbreitung des Coronavirus mit sich bringt.

Daher hat die Bundesregierung zusammen mit sieben weiteren sozialen Initiativen (Tech4Germany, Code for Germany, Impact Hub Berlin, ProjectTogether, SEND e.V., Initiative D21, Prototype Fund) den Hackathon #WirvsVirus ins Leben gerufen. Von heute (dem 20.03.) ab bis zum Sonntag den 22. März 2020 sind Entwicklerinnen und Entwickler insbesondere aus der Technik- und Kreativbranchen sowie alle engagierten Bürgerinnen und Bürger online dazu eingeladen, sich virtuell den drängenden Herausforderungen der Corona Krise anzunehmen. In den nächsten 48 sollen dann digitale und analoge Lösungsansätze ebenso wie funktionierende Prototypen erarbeitet werden.

Darüber hinaus versteht sich die Veranstaltung laut Bundesregierung aber auch ausdrücklich als grundsätzlicher Startpunkt für ein gemeinsames Engagement, um den langfristigen Herausforderungen in der Gesellschaft zu begegnen.

Schon am vergangenen Wochenende hatte in Estland ein Hackathon stattgefunden, der sich mit den neuen Problemstellungen der Corona Krise befasst hat. Und bereits in diesem Zug wurden über 30 Anwendungen entwickelt, die helfen sollen, die bestehenden Herausforderungen zu meistern.

Wer sich als Teilnehmer noch registrieren möchte, kann dies unter wirvsvirushackathon.org tun. Voraussetzung ist lediglich ein funktionierender Internetzugang. Die Veranstaltung startet heute um 18:30 mit einem Welcome-call und endet am Sonntag um 19:00 Uhr mit einem Webcast.

Die dort präsentierten Lösungen sollen anschließend weiterentwickelt und verbreitet werden. Ein dafür vorgesehenes Unterstützungsprogramm wird durch die Organisatorinnen und Organisatoren derzeit erarbeitet.

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