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Securitas Sicherheitstag: Technische Lösungen und Werkfeuerwehr

22.03.2018 - Der zweite Teil des Securitas Sicherheitstags 2018 hat rund 250 Besucher nach Bitterfeld gebracht. Dort konnten Sicherheitsexperten, Kunden aus Wirtschaft, Industrie und Handel sow...

Der zweite Teil des Securitas Sicherheitstags 2018 hat rund 250 Besucher nach Bitterfeld gebracht. Dort konnten Sicherheitsexperten, Kunden aus Wirtschaft, Industrie und Handel sowie Vertreter von Politik, Kommunen und wissenschaftlichen Einrichtungen neueste Innovationen für die Branche in Augenschein nehmen und drei reale Übungen der Securitas Werkfeuerwehr im Chemiepark Bitterfeld begutachten. Am Vorabend des Securitas Sicherheitstags, der unter dem Motto „360 Grad, 24 Stunden. Sicherheit neu denken“ stand, waren schon rund 150 Gäste nach Leipzig angereist.

Der Tag in Bitterfeld setzte die Schwerpunkte Werkfeuerwehr und Ausbildung. Darüber hinaus informierten sich die Gäste in der Begleitausstellung über moderne Sicherheitslösungen. Dazu zählten die Securitas Feuerwehrdrohne, die MobileCam und Systeme zur Video-Fernüberwachung. Die Partner, das Fraunhofer Institut FKIE und Axis Communications, zeigten ihre Expertise. Der jüngste Ausbildungsjahrgang der Werkfeuerwehr in Bitterfeld, der diese Woche in die Prüfung geht, demonstrierte in einer Übung die Löschung eines brennenden Fahrzeugs und die Personenrettung aus einem kollidierten Fahrzeug: schweres Gerät kam auf dem Freigelände zum Einsatz. Securitas bildet seit Frühjahr 2017 in Kooperation mit den Berufsfeuerwehren in Halle und Göttingen Feuerwehrleute aus.

Manfred Buhl, CEO Securitas Deutschland, eröffnete den Sicherheitstag und erläuterte die Strategie von Securitas. Die Digitalisierung habe die Sicherheitsbranche längst erreicht: „Wir befinden uns in einem großen Veränderungsprozess, Securitas ist dabei, das klassische Wachbuch rigoros zu beseitigen und die Daten elektronisch zu erfassen sowie zu analysieren."

Thomas Ryberg, Präsident Schwedische Handelskammer, hob die schwedischen Wurzeln des Konzerns hervor und berichtete davon, dass Securitas in Schweden schon längst das Synonym für Sicherheit sei.

Alf Göransson, der bis in die erste Märzwoche 2018 den weltweit agierenden Securitas-Konzern mit Sitz in Stockholm leitete, berichtete über die Vision des Konzerns: Sicherheitssysteme, die Straftaten und Schäden schon vor Entstehen verhindern können.

Jörg Ziercke, Präsident BKA a. D., warnte vor einer möglichen, weiteren Eskalation des Terrors und plädierte für eine strategische Partnerschaft von Polizei und privater Sicherheit. Hier sei eine neue Qualität entstanden, die es bisher so nicht gegeben habe.

Jens Müller, COO Securitas Deutschland, berichtete über die Zusammenarbeit mit der Daimler AG. Ein Großteil der derzeit in Bitterfeld ausgebildeten Feuerwehrleute wird – nach bestandener staatlicher Prüfung – am Standort Immendingen des Automobilkonzerns eingesetzt werden. Entsprechend eindrucksvoll und professionell zeigten die angehenden Werkfeuerwehrleute in den Übungen auf dem Außengelände des Sicherheitstags ihr Können.

Gustav Hoge, Leiter Sicherheit Deutschland Daimler AG, stellte das beeindruckende neue Daimler AG Prüf- und Technologiezentrum in Immendingen vor, dessen Fertigstellung noch dieses Jahr vorgesehen ist. Ein neuer Standort für die Securitas Werkfeuerwehr.

Raimund Bücher, Vorsitzender Bundesverband Betrieblicher Brandschutz WFV-D, erläuterte die Herausforderungen und die Visionen von Werkfeuerwehren in Deutschland. Das Personal, so meinte Bücher, bleibe der Schlüssel zum Erfolg.

Stefan Truthän, Geschäftsführer hhpberlin Ingenieure für Brandschutz, skizzierte Zukunftsszenarien für erfolgreichen Brandschutz. Zum Beispiel digitale Brandschutz- und Löschübungen noch vor dem Gebäudebau. Schwachstellen könnten also schon im Planungsstadium erkannt und behoben werden.

Frank Busch, Leiter Konzernsicherheit Continental AG, äußerte auf dem Sicherheitstag die Sorge, insbesondere in ländlichen Regionen könnten künftig nicht genügend Kapazitäten zur Gefahrenvorsorge vorhanden sein.

Axel Leyendecker, Geschäftsführer Securitas Fire Control, referierte über die Arbeit der Securitas Werkfeuerwehren, ihre Herausforderungen und die Nutzung von Feuerwehr-Innovationen. Davon wurden einige auf dem Securitas Sicherheitstag 2018 in Bitterfeld demonstriert, zum Beispiel die Feuerwehrdrohne und ein First Responder.

Der Securitas Sicherheitstag in Leipzig und Bitterfeld schloss mit einem Resümee von Manfred Buhl. Er gab einen Ausblick auf die Entwicklung der Sicherheitsbranche und zeigte sich überzeugt, dass die von Securitas gewählte Strategie zu mehr technisch unterstützten Sicherheitslösungen den richtigen Weg vorzeigt. Wichtig sei eine ganzheitliche Betrachtung der Kundenbedürfnisse.

Wesentliche Forderungen und Themen des zweiten Tages im Chemiepark Bitterfeld haben Securitas und GIT-SICHERHEIT.de auch unter dem Hashtag #SiTag18 zusammengestellt. Eine ausführlichere Aufarbeitung folgt demnächst in der gedruckten Ausgabe von GIT SICHERHEIT

 

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