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BDSW: Private Sicherheitsdienste für Jobcenter

09.12.2019 - Die Personalverantwortliche der Bundesagentur für Arbeit (BA) spreche davon, dass der Umgang in den Jobcentern rauer geworden und es zu einer Grundverrohung gekommen sei, wie der B...

Die Personalverantwortliche der Bundesagentur für Arbeit (BA) spreche davon, dass der Umgang in den Jobcentern „rauer“ geworden und es zu einer „Grundverrohung“ gekommen sei, wie der BDSW mitteilte. Die Auswirkungen seien teuer, denn die Kosten, um die Mitarbeiter der BA zu schützen, beliefen sich beispielsweise im Jahr 2018 auf über 17,5 Millionen Euro. Mittlerweile würden 457 von 1373 Arbeitsagenturen und Jobcenter bewacht. Die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft führe dazu, dass neben immer mehr Jobcenter, leider auch zunehmend Krankenhäuser, Schulen und andere öffentliche Gebäude privat geschützt würden, so Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW. Diese Entwicklung zeige erneut die immer wichtiger und notwendiger werdende Eigenvorsorge der Wirtschaft und staatlicher Einrichtungen. Der von der Politik verkündete Rückgang der Kriminalität in der Polizeilichen Kriminalstatistik hänge nicht zuletzt damit zusammen, dass Wirtschaft und Staat immer mehr private Sicherheitsdienste beauftragen

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