Funk-Sicherheitsschloss ÜLock-B und die App KleverKey

  • Funktionsprinzip der Zutrittskontroll-­Lösung ÜLock BLE: Schlüssel verwalten mit einer PC-Software oder direkt über die Handy-App „KleverKey“
  • „Was wäre wenn...“: Süd-Metallerin  Christina Rettensteiner zeigt ÜLock für Glastüren

Die ÜLock Funk-Sicherheitsschlösser von Süd-Metall lassen sich jetzt über Smartphones ansteuern – und damit Türen öffnen. Die Verbindung basiert auf Bluetooth (BLE), für Sicherheit sorgt eine Verschlüsselung. Die virtuelle Verwaltung der „Schlüssel“ erfolgt über die App „KleverKey“ – einer herstellerunabhängigen Zugangsberechtigungsmanagement-Lösung. Was kann das System wirklich, wem hilft es warum? Steffen Ebert befragt Christina Rettensteiner, Marketing-Chefin des Unternehmens aus dem oberbayerischen Ainring im Berchtesgadener Land.

GIT SICHERHEIT: Frau Rettensteiner, bitte erläutern Sie unseren Lesern einmal ganz kurz, wie Sie mit dem System ÜLock BLE das Türenöffnen mit dem Smartphone ermöglichen?

Christina Rettensteiner: Das System ÜLock BLE bietet eine innovative und unkomplizierte Form der Ansteuerung für unsere ÜLock-B Funk-Sicherheitsschlösser, indem diese nun mittels der Handy-App KleverKey angesteuert werden können. Die Verbindung basiert auf Bluetooth BLE und ist selbstverständlich sicher verschlüsselt. Neben der direkten Ansteuerung kann ebenso die virtuelle Schlüsselverwaltung über das Smartphone erfolgen.

Wer soll welche Vorteile von dieser Art der Tür-Organisation haben – zum Beispiel der Systemintegrator?

Christina Rettensteiner: Tatsächlich haben alle schöne Vorteile davon. Der Systemintegrator profitiert von einer einfachen und vielseitig einsetzbaren Lösung. So können mit Hilfe der Kleverkey App diverse weitere Systeme wie Schrankschlösser, Fremdprodukte und viele weitere angesteuert werden.

Wie steht es um den Errichter, welche Vorzüge wollen Sie ihm bieten?

Christina Rettensteiner: Der große Vorteil für Errichter liegt sicherlich im minimalen Einbauaufwand. Bei der batteriebetriebenen Variante unseres ÜLock Funkschlosses ist keinerlei Verkabelung notwendig. Auch das ÜLock mit induktiver Energieübertragung eignet sich hervorragend für eine schnelle Montage, sofern die Möglichkeit besteht eine Spannungsversorgung in der Türzarge zu realisieren.Das System ÜLock BLE ermöglicht die direkte Kommunikation vom Smartphone mit dem Schloss.

Somit entfällt die Notwendigkeit eines Einbaus von Ansteuerungssystemen. Es werden also keinerlei zusätzliche Komponenten benötigt. Neubau wie auch Nachrüstung lassen sich mit ÜLock BLE somit äußerst unkompliziert und vor allem schnell realisieren – und geringerer Zeitaufwand bedeutet geringere Kosten.

An den Schließverwalter wurde auch gedacht?

Christina Rettensteiner: Ja freilich. Die Verwaltung des ÜLock BLE Systems ist äußerst flexibel und einfach. Sie kann entweder am Handy selbst über die App erfolgen, oder aber am PC mittels Software. Die KleverKey App wird laufend aktualisiert, sodass keinerlei Wartung erforderlich ist. Es können außerdem verschiedene Benutzergruppen angelegt werden, hier gibt es die Möglichkeiten permanente oder einmalige Zutrittserlaubnis, Zutrittsberechtigung für 24 Stunden oder entsprechend eines individuellen Zeitprofils. Das Einsehen von Ereignisprotokollen und die Anzeige des aktuellen Batteriestandes im Falle eines Batterischlosses sind zwei weitere kleinere Features, die Vorteile für den Schließverwalter mit sich bringen. Generell bringt die Schlüsselverwaltung über das Handy einen hohen Grad an Flexibilität mit sich, beispielsweise müssen sich Vermieter von Ferienwohnungen nicht mehr mit ihren Gästen zur Schlüsselübergabe treffen – alles kann digital über die App erfolgen. Ebenso entfallen lästige Kosten und Zeitaufwand für etwaige Schlüsselvervielfältigungen, denn in der KleverKey-App kann eine unbegrenzte Anzahl an Berechtigungen erteilt werden. Diese können im Falle eines Handy-Verlustes auch ganz einfach und schnell wieder entzogen werden. Sollte es einmal zu Problemen kommen, ist der umfassende KleverKey Support in ganz Europa sofort zur Stelle. Die unkomplizierte Verwaltung und der geringe Bedarf an Wartung machen das System äußerst kostenoptimiert.

Die Eigensicherheit von Sicherheitssystemen wird immer wichtiger, wie gehen Sie damit um?

Christina Rettensteiner: Sicherheit ist im Zusammenhang mit Zutrittssystemen eines der wichtigsten Themen. ÜLock BLE bietet einen verlässlichen und sehr hohen Schutz. Das System arbeitet nach höchsten Sicherheitsstandards, dem eBanking Standard, und sämtliche Daten werden sicher geschützt in der Kleverkey Cloud gespeichert. Vor Einbrüchen und Manipulation schützen die hohen Sicherheitsnormen der ÜLock-Schlösser. Diese verfügen über eine automatische Selbstverriegelungsfunktion. Die gesamte Technik der Schlösser ist manipulationsgeschützt im Schlosskasten enthalten. Last but not least ist auch positiv zu erwähnen, dass das Design einer Tür keinerlei Beeinträchtigung erfährt. ÜLock-Schlösser benötigen keinen Knaufzylinder, keinen elektronischen Beschlag oder Ähnliches. Sie gleichen optisch also jeder „herkömmlichen“ Tür mit mechanischer Zutrtittsfunktion. Zudem kann jeder gängige Türbeschlag mit ÜLock-Schlössern kombiniert werden.

Welche Vorteile sollen sich Endkunden eröffnen?

Christina Rettensteiner: Auch für Endkunden bietet ÜLock BLE zahlreiche tolle Funktionen und Vorzüge. Zum Einen profitieren auch sie von der unkomplizierten digitalen Schlüsselübergabe. Der Schlüssel muss außerdem nicht mehr extra „mitgeschleppt“ werden, das Smartphone hat man sowieso überall dabei - somit bietet das System eine Zwei-in-Eins-Lösung. Im Falle permanenter Zutrittsberechtigung - etwa bei Eigenheimen oder Bürogebäuden - wird zum Öffnen keine Internetverbindung benötigt. Bluetooth reicht vollkommen aus. Die Endkunden ziehen selbstverständlich die größten Vorteile aus den hohen Sicherheitsstandards des Systems und des ÜLock-Schlosses. Als zusätzliches nettes Feature verfügt die Kleverkey App über eine Navigationsfunktion, die einen zu jeder Zeit direkt zum Schloss führt, egal wo man sich gerade befindet.

Auch Endkunden werden nach der Sicherheit fragen. Und Schlüssel verwalten über App – nicht wenige sind da immer noch kritisch, ob das auch wirklich sicher sein kann. Was sagen Sie dazu?

Christina Rettensteiner: Meiner Meinung nach, liegt die Zukunft der Zutrittslösungen in der App-Ansteuerung. Die Sicherheitsstandards von mobilen Geräten befinden sich heutzutage auf einem sehr hohen Niveau. Ich glaube, viele Menschen müssen sich erst mit dem Gedanken anfreunden, ihre Haustüre mittels Handy zu öffnen, da dies einfach bis dato sehr ungewohnt ist. Früher oder später wird sich diese Form der Zutrittskontrolle meiner Meinung nach aber sicher bei uns einbürgern.


Leistungsmerkmale

  • Ansteuerung des Schlosses via BLE Einmalig / 24h / Zeit Profil (Cloud–­Abfrage vor Freigabe) Permanent (wahlweise ohne Abfrage der Cloud)
  • Administration via Cloud (Datenschutz) Berechtigung von Nutzern, Verwaltung von Zeitprofilen, Einsicht in Ereignisprotokolle, Info „Batterie schwach“
  • Standortnavigation möglich
  • High Security Standards (eBanking ­Standard) Schutz vor Manipulation

Vorteile

  • Sicherheit: Einbruchschutz durch Selbstverriegelung
  • Manipulationsschutz: Gesamte Elektronik im Schlosskasten und verschlüsselte Datenübertragung
  • Design: Keine optische Beeinträchtigung der Tür; jeder gängige Beschlag wählbar
  • Nachrüstung: Keine Verkabelung der Tür, keine zusätzlichen Komponenten werden benötigt
  • Updates: Die KleverKey App wird laufend aktualisiert somit ist die Kompatibilität mit dem Handy sichergestellt
  • Support: KleverKey bietet einen umfassenden Support (Standort Europa)
  • Flexibilität: Selektive Zutrittsberechtigung nach Zeit und Eingang wie auch einmalige und permanente Berechtigungen können vergeben werden

Security Essen: Halle 3, Stand 3F20

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Süd-Metall Beschläge GmbH
Sägewerkstraße 5
83404 Ainring/Hammerau
Deutschland

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