Abus-Videoüber­wachung im Teemuseum Norden

  • Der Direktor des Ostfriesischen Teemuseums, Dr. Matthias Stenger (links), und Dieter Bunke, Experte für Elektro- und SicherheitstechnikDer Direktor des Ostfriesischen Teemuseums, Dr. Matthias Stenger (links), und Dieter Bunke, Experte für Elektro- und Sicherheitstechnik
  • Der Direktor des Ostfriesischen Teemuseums, Dr. Matthias Stenger (links), und Dieter Bunke, Experte für Elektro- und Sicherheitstechnik
  • Abus HD Kamera-Domes mit Nachtsichtfunktion sorgen für Überblick bei schwierigen Lichtver­hältnissen
  • Kostbare Exponate der Teewelt erfordern besonderen Schutz vor Diebstahl und Vandalismus
  • Schätze der Teekultur gut geschützt: Abus-Kameras sichern das ostfriesische Teemuseum

Wo die Nordsee nur ein paar Kilometer entfernt liegt und eine frische ­Meeresbrise um die Klinkerhäuschen fegt, befindet sich das Ostfriesische Teemuseum. Das alte Rathaus Nordens, ein prachtvoller Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert, beherbergt heutzutage den Eingangsbereich des ­Museums und lädt ein, die Welt ostfriesischer Teekultur zu entdecken. Die Ausstellungsstücke, die unter anderem kostbare Teeservices aus feinstem Porzellan und edlem Silber umfassen, erfordern hierbei besonderen Schutz vor Diebstahl und Vandalismus. Dafür sorgen insgesamt 31 Abus Kamera-Domes mit Nachtsichtfunktion, die in den verwinkelten Räumen des ­Museums und unter schwierigen Lichtverhältnissen Überblick verschaffen. Durch den Detailreichtum des Videobilds, die lücken­lose Live-Übertragung und die Aufzeichnung des Videomaterials ist das Servicepersonal über alle Geschehnisse im Museum im Bilde und kann im Zweifelsfall einschreiten.

Im ostfriesischen Teemuseum lernen Besucher alles über die Bestandteile des herb-aromatischen, echt ostfriesischen Tees und erfahren, wie der Ostfriese seine Teetied (Teezeit) traditionell genießt – mit Sahne und Kluntjes (Kandiszucker). Anschauliche Installationen und bunt illustrierte Tafeln erklären dem Museumsgast zudem eindrucksvoll die Herkunft des Tees, seine Herstellung, internationale Verbreitung und Zubereitung. Für einen lebendigen Eindruck der Teegeschichte sorgen dabei auch Ausstellungsobjekte der Tischkultur: Historische, kunstvoll gefertigte Stövchen und Teeservices aus Japan, China, Indien und aus Ostfriesland beeindrucken in prunkvollem Silber und kostbarem Porzellan.

Dieser unersetzliche Wert hinter den Vitrinen kann schon einmal Diebe anlocken – eine Gefahr, der eine zuverlässige Videoüberwachung vorbeugen kann. Folglich entschied sich Dr. Matthias Stenger, Direktor des Ostfriesischen Teemuseums, das vorhandene Videoüberwachungssystem im Jahr 2014 auf den neuesten Stand der Technik aufrüsten zu lassen.

Videoüberwachung hilft beim ­Besuchermanagement
„Beim ostfriesischen Teemuseum handelt es sich um ein Museum zum Anfassen“, erklärt Dr.

Stenger. Insbesondere Kinder werden eingeladen, die Welt des Tees mithilfe von aufklappbaren Schaukästen und Schubläden zu entdecken. Bei größeren, lebhaften Gruppen kann es dabei auch turbulent zugehen. „Die Videoüberwachung hilft uns, die Aufsichten zu steuern und aufzupassen, dass das Museumsmobiliar auch zweckgerecht verwendet wird“, erklärt der Museumsdirektor. „Dabei vermitteln Kameras das Gefühl, beobachtet zu werden, sodass es nicht erst zu Vorfällen kommt“.

Zusammenführung von Analog- und IP-Kameras während der Installation
Mit den Ausstellungsstücken ist das Teemuseum seit seiner Gründung 1989 auch räumlich gewachsen. Seit der Erweiterung 2014 erstreckt sich das Museum über fünf Gebäude und einen Anbau mit unterschiedlichen Baujahren und Verkabelungen. Dies stellte eine Herausforderung für die Überwachungslösung dar: Um möglichst wenig an der Bausubstanz zu verändern, sollte die vorhandene Koax-Verkabelung in den Bestandsgebäuden weiterhin genutzt werden. In den neu sanierten Gebäuden war inzwischen jedoch nur der Einsatz von Netzwerktechnik möglich.

Für die technische Umsetzung einer professionellen Videoüberwachungslösung wandte sich Stenger an Dieter Bunke, Experte für Elektro- und Sicherheitstechnik aus der Region. Mit seiner Hilfe wurde eine kostensparende Überwachungslösung erarbeitet, die analoge Kameras und IP-Kameras miteinander verbinden sollte. Da die Ausstattung mit dem neuen Überwachungssystem bis zur feierlichen Eröffnung der erneuerten Museumsräume fertiggestellt werden sollte, blieben für die Installation gerade einmal vier Wochen – eine Leistung die dem Team um Dieter Bunke gelang und die Leitung des Museums sehr zufriedenstellte.

Überblick bei schwierigen ­Lichtverhältnissen
Für eine stimmungsvolle Museumsatmosphäre, welche die kostbaren Ausstellungsstücke gut in Szene setzt, darf eine warme, gedimmte Beleuchtung nicht fehlen. Hierbei entstehen allerdings auch Ecken mit schlechten Lichtverhältnissen, welche die Fähigkeiten handelsüblicher Videokameras herausfordern. Der Anspruch des Teemuseums war jedoch eine diskrete Videoüberwachung der Wertgegenstände rund um die Uhr. Daher empfahl die Sicherheitsfirma Abus HD Kamera-Domes mit Nachtsichtfunktion. Durch ihre Ultra-low-Light-Funktion eignen sie sich hervorragend für den Einsatz in den tagsüber abgedunkelten Museumsräumen und ermöglichen auch nachts ein detailreiches und farbgetreues Kamerabild. Unterstützt werden die Kameras zudem durch kleine Infrarot-Scheinwerfer, die den zu überwachenden Bereich zusätzlich beleuchten.

Eine weitere Herausforderung stellte die verwinkelte Architektur der Museumsräume dar. Hier ermöglichen die Kamera-Domes von Abus einen breitwinkligen Ausschnitt der Umgebung und dadurch eine lückenlose Bildübertragung. Da man in manchen Museumsräumen trotzdem nicht alle Ecken mit nur einer Kamera überblicken kann, sind dort bis zu vier Kamera-Domes installiert, die durch eine intelligente Positionierung dann alle Winkel erfassen.

Live-Übertragung und Video­aufzeichnung
Das Bild der Kameras wird live auf die Monitore des Museumsempfangs übertragen, um Vorfälle möglichst direkt zu registrieren und abzustellen. Zudem zeichnet das Überwachungssystem 24 Stunden am Tag auf, um unbemerkte Vorfälle im Nachhinein aufklären zu können. Das Videomaterial wird hierfür in zwei Abus Rekordern gespeichert, welche sich in einem für Besucher unzugänglichen Sicherungsbereich befinden.

Zufriedenheit mit Videoüber­wachungslösung
Insgesamt punktet das Videoüberwachungssystem sowohl mit Bildqualität in Full HD als auch mit Beständigkeit: „Die Bildqualität der Kameras ist hervorragend, sodass wir im Fall der Fälle Personen eindeutig identifizieren können“, so Museumsdirektor Stenger. Und weiter: „Bisher gab es zudem keinen Bedarf, Teile auszutauschen oder zu reparieren. Das Videoüberwachungssystem funktioniert bis heute absolut stabil. Ich bin also hochzufrieden.“

Übrigens sind auch die Besucher regelmäßig von dem neuen Videosystem begeistert. So kommt es immer einmal wieder vor, dass Museumsgäste in den Empfangsbereich kommen und nach Angehörigen fragen, die sie in den vielen Räumen und Winkeln des Museums aus den Augen verloren haben. Hier kann das Servicepersonal über die Live-Videoübertragung schnell Auskunft geben.

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ABUS Security-Center GmbH & Co. KG
Linker Kreuthweg 5
86444 Affing
Germany
Telefon: +49 8207 95990 0

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