Nur vollständig geprüfte Brandmeldeanlagen bieten perfekten Schutz

  • Testifire im Einsatz Foto: www.robertmillsphotography.co.ukTestifire im Einsatz Foto: www.robertmillsphotography.co.uk
  • Testifire im Einsatz Foto: www.robertmillsphotography.co.uk
  • Solo 365 eignet  sich auch für die  Prüfung von Rauch­ansaugsystemen
  • Leicht zu handhaben: Solo 365 in der Praxis Foto: www.robertmillsphotography.co.uk
  • Schwer zugängliche Melder lassen sich leichter mit dem System Scorpion testen Foto: www.robertmillsphotography.co.uk

Eine Brandmeldeanlage funktioniert nur dann einwandfrei, wenn alle Bestandteile regelmäßig und vollständig instandgehalten und überprüft werden. Mit seinen innovativen Lösungen für die Prüfung von Brandmeldern schafft die Firma Detectortesters dafür die optimalen Voraussetzungen.

Die jährliche Funktionsprüfung von Brandmeldeanlagen und insbesondere aller (100%) zerstörungsfrei zu prüfenden Brandmelder ist in der VDE 0833-1 gefordert, um sicher zu stellen, dass die Brandmelder im Bedarfsfall einwandfrei funktionieren. Weitere Details sind in der DIN 14675-1 hinsichtlich der zu verwendenden Prüfmittel festgelegt.

Bei der Prüfung von Brandmeldern sind die Techniker vor Ort zunehmend mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Die Rauchmelder der neuesten Generationen aller Hersteller zeichnen sich durch ein sehr hohe Täuschungssicherheit aus, wodurch die Prüfung mit einfachen Sprühdosen erschwert wird. Durch die enge Zusammenarbeit des Unternehmens Detectortesters (offizielle Firmierung: No Climb Products Ltd.) mit Brandmelder-Herstellern wie Novar Esser by Honeywell, Siemens, Bosch, Hekatron, Apollo und weiteren kann man dem Markt verschiedene Prüfgeräte zur Verfügung stellen, welche diese Herausforderung durch einen speziellen Rauch aus Patronen und Kapseln anstelle von unter Druck stehenden Sprühdosen meistern. Seit Jahren sehr beliebt ist dabei das Produkt „Testifire“ – und eine Neuheit ist „Solo 365“, die neueste Generation der bereits bekannten und nach Unternehmensangaben branchenführenden Solo-Serie (vgl. a. Bericht „Ziel: Hundert Prozent Konformität“ in GIT SICHERHEIT 9/2018, Seite 158).

Regelkonform prüfen
Multisensor-Brandmelder sind zwischenzeitlich in verschiedenen Kombinationen mit Sensoren für Rauch, Wärme und Kohlenmonoxid (CO) am Markt erhältlich – und die Veröffentlichung von entsprechenden Normen der EN 54-Reihe steht kurz bevor. Wie sieht das Prinzip aus? Die Algorithmen der meisten Multisensor-Brandmelder sind so entwickelt, dass nur dann ein Alarmsignal an die Brandmelderzentrale gesendet wird, wenn eine Kombination der Sensoren aktiv ist.

Dies bedingt, dass ein Prüfgerät für die jährliche Funktionsprüfung dieser Kombimelder alle Sensoren gleichzeitig aktivieren muss – heißt: die benötigten Prüfstimuli gleichzeitig generieren muss. Um nun die bereits erwähnte Täuschungssicherheit zu erreichen, werten die Algorithmen die Sensorsignale mehrfach aus. Dadurch wiederum ist erforderlich, dass die Prüfstimuli auch über längere Zeit stabil zur Verfügung stehen müssen.

Für den Erhalt einer schnellen Prüfreihenfolge ist es nach einer erfolgten Alarmmeldung hilfreich, wenn das verwendete Prüfgerät über Möglichkeiten verfügt, die Prüfstimuli schnell aus dem Brandmelder zu entfernen. Testifire (Siemens RE8ST), eine All-in-One-Prüflösung, ermöglicht hier eine regelkonforme Funktionsprüfung von Wärme-, Rauch- und CO-Meldern, egal ob es sich um Einzel-Sensor- oder Multi-Sensor-Brandmelder handelt. Die Ausführung Testifire 1001 ermöglicht die schnelle und effiziente Prüfung von Rauch- und Wärmemeldern. Und das System Testifire 2001 bietet alle Funktionen und Vorteile des 1001 – jedoch mit der zusätzlichen Fähigkeit zur Kohlenmonoxid/CO-Prüfung.

Erreichbarkeit von Brandmeldern
Eine weitere Herausforderung bei der jährlichen Funktionsprüfung von Brandmeldern ist die einfache Erreichbarkeit und Zugänglichkeit der Brandmelder. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Rückmeldungen von Spezialisten reichen nicht selten von Zwischendecken und verschlossenen Türen über richtiggehende Gefahrenherde für Servicetechniker vor Ort oder Publikum in öffentlichen Bereichen, was den Prüfvorgang freilich behindert – bis hin zu nicht vorhandener Zusatzausrüstung oder kostspieligen, speziellen Leitern oder Hubsteigern.

Auch hierfür gibt es bereits entsprechende Prüflösungen am Markt. „Scorpion“ ist eine Detectortesters-Lösung für Brandmelder, die an schwer zugänglichen Stellen installiert sind. Und mit einer Lebensdauer von zehn Jahren ermöglicht der Scorpion, dass alle Brandmelder im Einklang mit den geltenden Standards geprüft werden können.

Um in der Praxis zu bleiben: Zur Umgehung der letztgenannten Herausforderungen wird auch gerne auf Ansaugrauchmelder (ASD / RAS) zurückgegriffen. ASDs (RAS) werden häufig dort eingesetzt, wo punktförmige Brandmelder an ihre Grenzen stoßen oder auf Basis geltender Normen und Richtlinien nicht eingesetzt werden dürfen. Zum Beispiel wenn bei zu großer Raumhöhe. Die typischen Einsatzgebiete von Ansaugrauchmelder sind Aufzugsschächte, Transformatorräume, Hochregallager sowie Zwischendecken und Rechenzentren.

Die Anwendungsbereiche von Scorpion sind sehr vielfältig – und eignen sich eben auch für diesen Einsatz: Mittlerweile ist Scorpion in Chemieanlagen, Universitäten, Flughäfen und Bahnhöfen installiert. Eine der neuesten Anwendungen ist der Einsatz mehrerer Scorpion ASD (RAS) in einer Produktionshalle eines Automobilherstellers. Hier ist die besondere Herausforderung, dass die Ansaugrohre der ASDs (RAS) im Bereich von Sheddächern („Sägezahndächer“) platziert werden mussten, welche im späteren laufenden Betrieb nicht ohne weiteres hätten erreicht werden können. Problem gelöst: Zur Prüfung dieser Ansaugrohre ist nun am Ende jedes Rohres ein halbautomatischer Prüfkopf montiert. Dieser Prüfkopf kann dann bei der jährlichen Prüfung entweder über ein mobiles System (etwa Solo 365 / 372 ASD (RAS) Adapter) oder ein fest installiertes Steuergerät (Scorpion) aktiviert werden – und produziert genau die Menge an Prüfrauch, die erforderlich ist, um die Sensoreinheit des ASDs zu aktivieren.

Übrigens: Eine sinnvolle Prüfung von ASD-Systemen ist mehr als nur die Aktivierung der Sensoreinheit. Vielmehr sollten auch die Transportzeit und die Unversehrtheit des Systems überprüft werden. Zwar fordert die EN 54-20 ein Selbstüberwachung des Gesamtsystems auf Unterbruch bzw. Verstopfung. Eine Früherkennung von solchen Fehlern ist jedoch möglich – und zwar bereits bei der jährlichen Überprüfung mit Hilfe des verwendeten Prüfmittels.

Fazit: Nur eine richtig überprüfte und instandgehaltene Brandmeldeanlage ist eine gute Brandmeldeanlage. Detectortesters unterstützt diese Tätigkeiten mit einem innovativen Produktsortiment an Prüfgeräten. Zu sehen sind die Systeme demnächst auch auf der Messe Feuertrutz in Nürnberg – Interessierte sollten einfach einen Besuch in Halle 10.0 einplanen, am Stand 419.

Kontaktieren

No Climb Products Ltd - Detectortesters
Dixons Hill Road 163
AL97JE Welham Green, Hertfordshire
Telefon: +44 1707/282760

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