10.10.2018
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it-sa 2018: IT-Sicherheitsfachmesse und Kongress zum 10. Jubiläum weiter auf Rekordkurs

Die digitale Vernetzung macht Wirtschaft, Staat und Gesellschaft angreifbar – wie der jüngste Hack von 50 Millionen Facebook-Konten wieder einmal belegte. Über Strategien und neue technische Lösungen zum Schutz vor Cyberkriminalität informieren noch bis morgen in Nürnberg 696 Aussteller (2017: 630) aus 27 Ländern (24) auf der Fachmesse it-sa 2018.

Israel, die Niederlande und die Tschechische Republik demonstrieren die Kompetenz der jeweiligen IT-Sicherheitsindustrie mit eigenen Gemeinschaftsständen. In fünf offenen Foren informieren rund 350 Vorträge und Diskussionsrunden Entscheider und Experten über organisatorische und rechtliche Aspekte, technische Fragen und Produkte. Neu ist das internationale Forum mit englischsprachigen Vorträgen. Seit 2012 findet parallel zur Messe der Congress@it-sa statt. Das Kongressprogramm informiert zu aktuellen Entwicklungen und setzt dieses Jahr mit 20 teils mehrtägigen Vortragsreihen ebenfalls neue Bestmarken. Zu den Höhepunkten zählt die Verleihung des Deutschen IT-Sicherheitspreises und das neue Start-up-Format UP18@it-sa, das bereits am 8. Oktober stattfand.

„Die neue Bestmarke von 696 Ausstellern, zweistellige Zuwachsrate auch in der Ausstellungsfläche und ein noch umfangreicheres Rahmenprogramm machen die it-sa 2018 größer und internationaler denn je – und zur führenden Plattform für den intensiven Dialog zum Thema Cybersicherheit“, so Frank Venjakob, Executive Director it-sa, NürnbergMesse. Die konstante Entwicklung der it-sa seit ihrer Premiere 2009 spiegelt die Dynamik der IT-Sicherheitsbranche wider. So beteiligen sich heute in den Hallen 9, 10.0 und 10.1 doppelt so viele Aussteller wie noch vor fünf Jahren in der Halle 12.

Drei internationale Gemeinschaftsstände

Unternehmen aus 27 Ländern nehmen an der it-sa teil, darunter zahlreiche Firmen aus Europa; aber auch Anbieter aus den USA sowie Firmen aus Asien und Afrika. Alleine aus Israel – bekannt für seine Start-up-Kultur und innovative Cybersicherheitslösungen – beteiligen sich 28 Firmen, davon 21 auf dem israelischen Gemeinschaftsstand.

Weitere internationale Gemeinschaftsstände zeigen die Kompetenz niederländischer und tschechischer IT-Security-Spezialisten.

Fünf offene Foren mit internationaler Beteiligung

Das Vortragsprogramm der offenen Foren bildet mit rund 350 Beiträgen einen Querschnitt aktueller IT-Sicherheitsfragen ab. Das neue internationale Forum I10 in Halle 10.1 ergänzt die Bühnen zu den Themen Management (Foren M9 und M10) und Technik (T9 und T10) und richtet sich mit englischsprachigen Vorträgen besonders an internationale Messebesucher.

Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft informieren sich

Andreas Könen, Leiter der Abteilung Cyber- und Informationssicherheit im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, besuchte am Eröffnungstag die it-sa. Gemeinsam mit hochrangigen Vertretern nationaler und internationaler Institutionen wie Arne Schönbohm, dem Präsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, oder BitkomGeschäftsführerin Susanne Dehmel, informierte sich Könen bei einem Rundgang auf der it-sa über aktuelle Entwicklungen im Bereich IT-Sicherheit.

IT-Security-Expertin Paula Januszkiewicz hält Special Keynote

Am 11. Oktober spricht die bekannte IT-Sicherheitsexpertin Paula Januszkiewicz im Forum I10 die Special Keynote. In ihrem Vortrag “Attacks of the Industry: A View into the Future of Cybersecurity” zeigt sie, welche Schwachstellen sich Hacker zu Nutze machen und geht der Frage nach, wann die Migration von Diensten in die Cloud unter Sicherheitsaspekten zu empfehlen ist. Januszkiewicz wurde mehrfach für Ihre Vorträge ausgezeichnet und zählt zu den wenigen Personen weltweit, die Zugang zu einem Quellcode von Windows haben.

Passgenaues Know-how bei Congress@it-sa

Mit insgesamt 20 teils mehrtägigen Veranstaltungen bietet Congress@it-sa zahlreiche Gelegenheiten zur fach- und branchenspezifischen Vertiefung des eigenen IT-Security-Know-hows. Bereits gestern startete das begleitende Kongressprogramm mit einem Höhepunkt: dem internationalen Symposium Vis!t (Verwaltung integriert sichere Informationstechnologie) das sich an IT-Sicherheitsexperten aus der Verwaltung in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg richtet. Weitere Vortragsreihen adressieren zum Beispiel Herausforderungen für IT-Sicherheitsverantwortliche im Mittelstand, Haftungsfragen im Zuge der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung oder das Thema Identity und Access Management.

 

 

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