Alarmierungssystem in den Schulen: Gezielte Alarmierung per Handy

Den Schülerinnen und Schülern des Landkreises Bernkastel-Wittlich ­stehen 44 Grundschulen, eine Realschule, sechs Realschulen plus, zwei Integrierte Gesamtschulen, fünf ­Förderschulen und vier Gymnasien zur Verfügung. Außerdem befinden sich in Bernkastel-Kues und in ­Wittlich zwei Berufsschulzentren, die vom Überbetrieblichen Ausbildungszentrum (ÜAZ) in Wittlich ergänzt werden.

Aufgabenstellung war die Implementierung und Betreuung eines einheitlichen Alarmierungssystems (Handyalarmierung) für die kreiseigenen Schulen des Landkreises und weiterer Liegenschaften nach Bedarf. Primärer Zweck ist die rasche Benachrichtigung im Falle einer Amok- oder Krisensituation in den Bildungsstätten. Das Alarmierungssystem sollte vollautomatisch funktionieren und alle Beteiligten, Lehrerinnen und Lehrer, Schule sowie Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr über den Vorfall benachrichtigen. Bei der Auswahl der Endgeräte (hier Handys) wurde darauf geachtet, dass die Geräte handelsüblich, einfach zu bedienen sind und sich nur auf die gewünschten Funktionen beschränken. Die Modelle de Firma Emporia erfüllten die Kriterien und stellten sich gleichermaßen als praktikabel und preiswert heraus.

Alle Lehrkräfte, Schul- und Verwaltungspersonal erhalten Mobiltelefone für den täglichen Einsatz in den Schulen. Die Alarmierung der Teilnehmer übernimmt die Firma TAS aus Mönchengladbach: Dort ist ein hochverfügbares Alarmierungssystem in gesicherten Räumlichkeiten installiert. Arutel Portal heißt jene Technik, die es der Kreisverwaltung auch erlaubt, alle Daten mittels Web-Browser zu ändern. Schon heute befinden sich über 700 Teilnehmer im System. Auch Tischtelefone der Verwaltung werden benachrichtigt. Außerdem können Textmeldungen oder Lautsprecher aktiviert werden. Durch situationsgerechte Verhaltensanweisungen werden Kollegium, Schul- bzw. Lehrpersonal als Betroffene aufgefordert, je nach Situationslage z. B. den gefährdeten Gebäudebereich zu verlassen (Amokalarm: im Klassenzimmer einschließen), parallel dazu wird ein Krisenstab einberufen. Die Auslösung einer Alarmierungsaktion kann per Kurzwahltaste oder einer speziellen Notruftaste von jedem autorisierten Handy erfolgen.

Durch die situations-spezifische Informationsweitergabe wird die strukturelle und doch diskrete Alarmierung begünstigt und eine Selbstrettung gefördert.

Hierbei ist „Handy-Alarm" in der Lage, unterschiedliche Alarmzustände über unterschiedliche Kurzwahltasten zu erkennen und die erforderlichen Maßnahmen und Mitteilungen einzuleiten. Die alarmierten Teilnehmer haben die Möglichkeit, den Erhalt der Alarmierung per PIN positiv oder negativ zu quittieren.

Im Vorfeld wurde der GSM-Empfang in allen schulisch genutzten Räumen sichergestellt. Lokationen, in denen Mobiltelefone nicht erwünscht sind, z.B. Sport- oder Schwimmhalle erhalten ein fix installiertes Auslöseterminal, welches ebenfalls via GSM übermittelt und somit nicht verkabelt werden muss.

„Idee und Prinzip der Alarmierung beruhten auf der Tatsache, dass bereits jede Person - auch häufig im schulischen Umfeld - über ein Mobiltelefon verfügt. Gerade heute, vor dem Hintergrund des Sparzwangs der Behörden, kann in diesem Fall auf die Investition einer gesonderten Hardware bzw. Infrastruktur in den Schulgebäuden verzichtet werden", erläutert Volker Schulze Neuhoff, Vertriebsleiter bei TAS.

Volker Lippert aus dem Fachbereich Bildung und Kultur der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich verweist auf die Notwendigkeit der Kommunikation des Krisen-Interventionsteams: „Wir benötigten ein zuverlässiges System, welches gleichermaßen leicht in der Handhabung - dennoch flexibel und gegebenenfalls ohne nennenswerten Aufwand zu ergänzen ist. Das Arutel Portal ist als Dienst buchbar, somit entfiel die Anschaffung von Hard- und Software für die Kreisverwaltung".

Ob im Krisenfall oder Geschäftsalltag: Überall dort, wo es darauf ankommt, in kürzester Zeit viele Personen zu benachrichtigen, ist das Arutel-Portal eine zuverlässige und effiziente Lösung. Arutel Portal macht die gezielte Alarmierung per Handy in vielen Bereichen zu einer wirtschaftlichen Alternative, beispielsweise beim Ersatz von Pagern oder Funkmeldeempfängern.

Kontaktieren

TAS Telefonbau A. Schwabe GmbH & Co. KG
Langmaar 25
41238 Mönchengladbach
Germany
Telefon: +49 2166 858 174
Telefax: +49 2166 858 150

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