Sicherheit für Pflegeeinrichtungen: Technischer Brandschutz mit Mehrfach­sensormeldern

  • Mehrfachsensormelder mit Cubus Nivellierung (Hekatron CMD 533X) bewähren sich durch äußerst frühzeitige Alarmierung in Objekten, bei denen die Rettung von Menschen im Vordergrund steht – Senioren- und Pflegeheime gehören dazu, aber auch HotelsMehrfachsensormelder mit Cubus Nivellierung (Hekatron CMD 533X) bewähren sich durch äußerst frühzeitige Alarmierung in Objekten, bei denen die Rettung von Menschen im Vordergrund steht – Senioren- und Pflegeheime gehören dazu, aber auch Hotels
  • Mehrfachsensormelder mit Cubus Nivellierung (Hekatron CMD 533X) bewähren sich durch äußerst frühzeitige Alarmierung in Objekten, bei denen die Rettung von Menschen im Vordergrund steht – Senioren- und Pflegeheime gehören dazu, aber auch Hotels
  • Moderne Seniorenheime sind auf die Erhaltung der Lebensqualität im Alter ausgerichtet. Dazu gehört auch die Vorsorge in Gefahrensituationen, etwa mit einem an der Rettung der Bewohner ausgerichteten Brandschutzkonzept (© Alexander Raths - Fotolia.com)

Je nach Objektart kommt dem Personenschutz und der Gebäudeevakuierung im Brandfall eine besondere Bedeutung zu. Hotels sind ein Beispiel für solche Einrichtungen, und mehr noch Senioren- und Pflege­heime. Da in ihnen Menschen mit eingeschränkter Mobilität leben, gilt es unter allen Umständen Zeit zu gewinnen. Man gewinnt sie durch eine äußerst früh­zeitige Brand­erkennung. Hierfür bewähren sich Brandmelder, die nicht nur Rauch detektieren, sondern bereits auf die Entstehung des tückischen Brandgases Kohlenmonoxid anschlagen.

Wenn bei einem Brand Menschen ums Leben kommen, dann in aller Regel nicht durch Flammen, sondern durch giftige Brandgase. Häufig ersticken die Opfer im Schlaf, ohne die geringste Chance, sich in Sicherheit zu bringen, denn der Mensch besitzt kein eingebautes System, das ihn vor tödlichen Brandgasen warnen könnte. Im Brandfall ist daher eine unverzügliche Alarmierung geboten, um eine sofortige Evakuierung des Gebäudes einzuleiten. Im günstigsten Falle geschieht diese als Selbstrettung, d. h. die betroffenen Personen begeben sich aus eigener Kraft schnellstmöglich auf den vorgesehen Fluchtwegen ins Freie und sind bereits in Sicherheit, wenn die Feuerwehr zur Brandbekämpfung eintrifft. Das Prinzip der Selbstrettung stößt naturgemäß bei solchen Objekten an seine Grenzen, in denen sich Menschen mit Mobilitätseinschränkungen aufhalten. Altersbedingt bedürfen viele Bewohner von Seniorenheimen einer ständigen Unterstützung aufgrund von körperlichen oder auch geistigen Einschränkungen. Dies gilt erst recht in Gefahren- und Extremsituationen.

Problematik in Senioren- und Pflegeheimen
Noch ausgeprägter ist die Problematik in Pflegeheimen, wo oft ein Großteil der Patienten bettlägerig ist. Senioren- wie auch Pflegeheime sind Beispiele für Einrichtungen, die hohe Anforderungen an die Brandschutztechnik sowie an die Alarmorganisation stellen. Ausschließlich die Bewohner durch laute Signaltöne zu warnen, wäre kontraproduktiv, da eine entstehende Panik die Gebäudeevakuierung erschweren würde. Stattdessen ist die Alarmorganisation über die Brandmeldeanlage typischerweise so ausgelegt, dass sowohl die Feuerwehr als auch das Pflegepersonal alarmiert wird.

Letzteres kann dann unverzüglich die Rettung der Bewohner einleiten. Da diese besonders bei mobilitätseingeschränkten Personen Zeit beansprucht, zählt buchstäblich jede Sekunde. Eine frühzeitige Branddetektion ist gerade in Alten- und Pflegeheimen das A und O beim anlagentechnischen Brandschutz.

Die CO-Gefahr gebannt
Eine Brandmeldeanlage ist stets nur so gut wie der einzelne Brandmelder. Tückisch, da mit ausschließlicher Rauchdetektion erst vergleichsweise spät zu erkennen, sind Schwelbrände. Bei ihnen entsteht das giftige und brennbare Brandgas Kohlenmonoxid (CO), lange bevor Flammen sichtbar werden oder der Raum verraucht. Für ein schnellstmögliches Erkennen der Gefahr unter allen Gegebenheiten empfehlen sich Melder, die abgesehen von Rauch und Wärme auch in der Lage sind, CO zu detektieren.

Einen solchen Mehrfachsensormelder der neuesten Generation hat Hekatron, führender Hersteller im anlagentechnischen Brandschutz, anlässlich der Fachmesse Security 2012 vorgestellt. Mit seinem elektrochemischen Sensor spricht der Hekatron CMD 533X auf CO an, das bei niedrigen Temperaturen und der für Schwelbände typischen unvollständigen Verbrennung entsteht. Darüber hinaus ist der Melder auch in der Lage, erhöhte Temperaturen und Rauch zu erkennen. Die Detektion von Rauch erfolgt dabei über das Tyndall-(Streulicht)-Prinzip: Geraten Rauchpartikel zwischen die Quelle des Prüf-Lichtstrahls und den lichtempfindlichen Sensor, löst der Melder Alarm aus. Bei der Wärmedetektion reagiert der CMD 533X sowohl auf das Überschreiten einer bestimmten Grenztemperatur als auch auf einen überdurchschnittlichen Temperaturanstieg. Durch diese drei Detektionsverfahren - Gas, Rauch und Wärme - bietet der Melder eine besonders hohe Täuschungsalarmsicherheit, verbunden mit der Möglichkeit, Schwelbrände zuverlässig zu erkennen.

Für zuverlässigen Personen- und Sachschutz
Wie alle Brandmelder der neuesten Generation von Hekatron so verfügt auch der Mehrfach­sensormelder CMD 533X über die Cubus Nivellierung. Diese von Hekatron entwickelte Detektionstechnologie gewährleistet Ausnahmequalität in der Brandfrüherkennung. Dank Cubus Nivellierung werden nicht nur die einzelnen Kenngrößen Rauch, Wärme und CO gemessen, sondern immer im Kontext der relativen Veränderung der jeweiligen anderen Kenngröße ausgewertet. Brandmelder mit Cubus Nivellierung überwachen permanent ihre Umgebung. Kommt es zu einer Veränderung der Umgebungsbedingungen, so erfolgt eine automatische Nivellierung der Empfindlichkeit des Melders. Die Melder passen sich aktiv, permanent, automatisch und dynamisch an die Umgebungsbedingungen an. Das macht sie zu Lebensrettern - auch in Objekten mit wechselnder Nutzung und sich verändernden Umgebungsbedingungen - weil im Brandfall jede Sekunde zählt.

 

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