15.04.2014
Webcast

Gefährliche Feuerlöscher: Schlampige Wartung - billig aus dem Baumarkt

Oje, das wirft kein gutes Bild auf die Beteiligten in Sachen Feuerlöscher: Ein aktuelles Video des NDR zeigt, wie schlampig bisweilen gearbeitet wird - oder warum "billig aus dem Baumarkt" besonders gefährlich werden kann.


Instandhaltung und Fälligkeit von Prüffristen nach BetrSichV - warum die Wartung von Feuerlöschern so eminent wichtig ist und ausschließlich von geschultem und geprüftem Fachpersonal ausgeführt werden muss, das beleuchtet GIT SICHERHEIT demnächst in einem Schwerpunktthema. Was jedoch in dem o.g. Beitrag des NDR aufgezeigt wird, ist das krasse Gegenteil - lebensgefährdende Schlamperei.


LINK ZUM WEBCAST AUF NDR: siehe Bericht "Brandgefährliche Feuerlöscher" des NDR.


Nur Einzelfälle - oder stecken ganz andere Dinge dahinter? Ist diese Schlamperei gar "Programm" bei schwarzen Schafen unter den Wartungsbetrieben? Handelt es sich um bundesweit großangelegtem und gewerbsmäßigem Betrug? Dem Beitrag des NDR zufolge kann für manchen dies die Schlussfolgerung sein.


Was ist bloß los in der Branche, mit derart und stetig gefallenen Preisen bei der Wartung. Seriöse Kalkulationen von namhaften großen Unternehmen, die GIT SICHERHEIT bekannt sind und die eine Wartung mit eigenen Kräften im eigenen Haus durchführen, gehen von durchschnittlichen Wartungskosten von 25 Euro pro Stück aus - wobei hier noch nicht einmal die Anfahrt eines Betriebes eingerechnet werden muss.


Wie eine Großstadt da alle zwei Jahre die Wartung von städtischen Feuerlöschern für nunmehr unter 2,50 Euro pro Stück vergeben kann (solche Information liegen GIT SICHERHEIT vor), erscheint recht rätselhaft. Zuständige Amtsleiter sollten wissen, dass eine Dienstleistung, die seriösen Expertenrechnungen zufolge 25 Euro kostet, unter keinen Umständen zuverlässig für ein Zehntel des Preises durchzuführen ist - inklusive Anfahrt wohlgemerkt.


Städtische Feuerlöscher hängen in Hospitälern, Seniorenheimen, JVA und Kitas, in Theatern, Opernhäusern und den Verwaltungen einer Stadt.

Da ist es wohl tatsächlich als grob fahrlässig einzustufen, wenn ein Versagen von Löschern einkalkuliert wird. Im Ernstfall kommt es dann nur unter glücklichen Umständen nicht zu Todesfällen in Krankenhäusern, Kindergärten oder Altenheimen.


GIT SICHERHEIT beleuchtet in einer der nächsten Ausgaben das Thema im Detail - und spricht mit den Akteuren der Branche.

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