Security

Temperaturmessen im Vorbeigehen. Wärmebildkameras messen erhöhte Temperatur berührungslos – auch bei Social Distancing

18.05.2020 -

Grundig Security hat zwei Lösungen zum Temperaturmessen vorgestellt, die in Zeiten der Pandemie überall dort gebraucht werden, wo sich viel Publikum aufhält, wo sich Warteschlangen ergeben, etc. – also in Einzelhandel, ­Schulen und öffentlichen Gebäuden sowie etwa bei Passkontrollen am Flughäfen, auf Bahnhöfen oder in Krankenhäusern. Erhältlich sind zwei Modelle – eines mit Zylinder-IP-Kamera mit oder ohne Blackbody und ein tragbares Modell.  

Erhöhte Temperaturen zählen zu den Hauptsymptomen von Infektionen durch Viren wie Covid 19 – und die lassen sich mithilfe von Wärmebildkameras messen. Das Prinzip, das sich solche Wärmebildkameras beim Messen der Körpertemperatur zunutze machen, ist bekannt: Jedes Objekt mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt gibt eine nachweisbare Strahlungsmenge ab. Die Kamera wandelt IR-Strahlung in einen Grauwert um und ermittelt – mithilfe eines Algorithmus-Modells zur Temperaturmessung – präzise das jeweilige Verhältnis zwischen Grauwert und Temperatur.

Die Wärmebildkameras von Grundig Security erkennen erhöhte Körpertemperaturen sehr genau, so dass sie sich für eine Vorab-Messung eignen. Bei Personen, bei denen erhöhte Temperaturen vermutet werden, kann dann eine Sekundärkontrolle mit einem Thermometer erfolgen. Die Kameras sind daher gerade für den Einsatz an Orten mit langen Warteschlangen geeignet, wie z. B. bei Passkontrollen.  

Es dauert nur eine Sekunde, bis die Kamera die Temperatur einer Person erfasst hat. Es entsteht also kein Rückstau beim Passieren der Stelle, an der die Temperatur überprüft wird. Die berührungslose Temperaturmessung funktioniert aus etwa einem Meter Entfernung und reduziert damit das Risiko von Infektionen durch Körperkontakt. Die Temperatur kann gleichzeitig bei bis zu 30 Personen gemessen werden.

Festinstalliert oder tragbar
Der Anwender kann zwischen zwei Verfahren des Temperaturmessens mit Grundig-Systemen wählen: Das wäre zunächst die Zylinder-IP-Wärmebildkamera GD-TI-BT2510T, optional mit dem für den Profieinsatz rund um die Uhr entwickelten Blackbody GS-HW-BPBB0550G. Dieser Blackbody ist eine Referenztemperaturquelle. Auf der Grundlage seiner Temperatur werden die Wärmebildkameras kalibriert. Vorteil der – am besten in 1,5 Metern Höhe und zwischen drei und fünf Metern vom Ziel entfernt installierten – IP-Wärmebildkamera ist die hohe Genauigkeit mit einer Abweichung von plus-minus 0,3 Grad.  

Die zweite Variante nutzt die Vorteile einer tragbaren Wärmebildkamera: Die GD-TI-AT1806H bietet WLAN-Funktionalität und PC-Integration. Sie unterstützt Echtzeit-Audio-Alarm und ermöglicht das automatische Hochladen von Bildschirmaufnahmen. Es gibt einen intuitiv bedienbaren Touchscreen. Die Genauigkeit liegt bei der tragbaren Kamera bei plus-minus 0,5 Grad, was für eine Vorab-Messung genügt. Der Abstand zum Ziel sollte hier aber nur etwa 1,5 bis 2 Meter betragen.

Die tragbare Variante ist zwar etwas weniger genau, aber dafür besonders effizient und für den reibungslosen Durchlauf schnell passierender Menschenmengen geeignet. Die Bildschirmaufnahmen können als Nachweis einer potentiell riskanten Zielperson dienen.

Beide Varianten sind für den Innenbereich gedacht. Im Freien können Wind und Sonne sowohl den gescreenten Körper als auch auf die Kamera selbst verfälschend beeinflussen. Da die Kameras Gesichtserkennungs-Technik verwenden, verursachen andere Wärmequellen wie etwa ein Kaffeebecher keine Fehl­alarme.

Kontakt

*Abetechs GmbH (Grundig Security)

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