Sick: Lasermesssystem LMS100 zur Exponat-Überwachung

Sick: Lasermesssystem LMS100 zur Exponat-Überwachung. Alte Meisterwerke mit neuester Technologie zu schützen – das erreicht in zahlreichen Museen das Lasermesssystem LMS100 von Sick. Maßgenau erzeugt es vor einem oder mehreren Bildern einen unsichtbaren Schleier, der eine uneingeschränkte Betrachtung zulässt, aber gleichzeitig das Berührungen, das Beschädigungen oder einen Diebstahlversuch schnell und zuverlässig erkennt.

Die Schutzfunktion kommt nicht nur den Gemälden zugute, sondern auch ihren oft hochwertigen und Jahrhunderte alten Rahmen. Bei beiden ziehen Berührungen oder Beschädigungen häufig einen hohen Restaurationsaufwand nach sich – abgesehen von der Tatsache, dass das Exponat in dieser Zeit dem Museum auch nicht zur Verfügung steht.

Die Aufgabenstellung, Exponate vor solchen Gefahren zu schützen, ist nicht neu – neu aber ist, dass sich die Überwachung Exponat- genau einstellen lässt, ohne die Raumarchitektur, die nahe Betrachtung durch den Kunstgenießer, das Lesen von Hinweistafeln zum Ausstellungsobjekt oder z. B. Reinigungsarbeiten unter dem Bild oder um es herum zu beeinträchtigen.

Hinzu kommt, dass Lasermesssysteme eine flexible Nutzung der Räume und Wandflächen ermöglichen, da sich Veränderung in der Raumstruktur, z. B. durch das Aufstellen von Wänden oder Skulpturen, oder das Austauschen von Bildern unterschiedlicher Formate, auf einfache Weise berücksichtigen lassen.

Lasermessung bietet funktionalen Überwachungsschutz

Im Aufgabenbebiet der Gebäudeabsicherung sowie des Objektschutzes erweist sich die Lasermesstechnik in zahlreichen Einsatzfällen als wirtschaftliche und technische Alternative, aber auch als eine sinnvolle Ergänzung zu Kameraüberwachungen.

Unabhängig von den Lichtverhältnissen in einem Raum und wirksam geschützt gegen starken Lichteinfall oder gezieltes Blenden bietet das neue Lasermesssystem LMS100 ein Höchstmaß an Detektionssicherheit.

Der aktiv tastende Scanner des Messsystems sendet mit einer Winkelauflösung von 0,25° und Scanfrequenzen bis 50 Hz einen unsichtbaren Laserimpuls fächerförmig im 270° Winkel aus und misst die Zeit bis zum Empfang der Reflexionen. Da die LMS100 in einer niedrigen Laserschutzklasse arbeiten, können sie weder Personen verletzen noch Beschädigungen an den Exponaten verursachen.

Die Doppelpuls-Auswertung der Messpunkte in Verbindung mit der integrierten Entfernungsmessung macht die Feldüberwachung äußerst stabil und eine sehr präzise Lokalisierung eines Eingriffs in das Feld möglich.

Unabhängig von der Größe und Geometrie eines Raumes oder eines Objektes können die bis zu zehn Überwachungsfelder des LMS100 auf jede Größe der Exponate sowie ihre Platzierung und Anordnung an der Wand eingestellt werden.

Sobald eine Person in das Schutzfeld eingreift, führt dies zu einer veränderten Laufzeit des ausgesendeten Lichtimpulses – und damit zur Ausgabe eines Alarmsignals.

Da das System nicht nur die Person als solche, sondern auch deren Position im Raum ermitteln kann, können über das LMS100 zudem Überwachungskameras punktgenau ausgerichtet und fokussiert werden. Personen mit Diebstahl- oder Vandalismusabsichten können so entscheidend vor ihrer Tat erfasst und eine Wachmannschaft alarmiert werden.

Falschauslösungen und Fehlalarme ausgeschlossen

Zur Aufrechterhaltung der Schutzfunktion des LMS100 ist es entscheidend, dass Falschauslösungen und Fehlalarme durch das System sicher vermieden werden. Dies wird zum einen dadurch erreicht, dass die Überwachungsfelder durch Programmierung so begrenzt werden, dass sie Arbeiten im Raum, z. B. die Reinigung von Bodenflächen unter oder Hinweistafel neben einem Bild, zulassen, ohne einen Alarm auszulösen.

Auf der anderen Seite ist die tastende Scanner-Technologie im LMS100 so robust ausgelegt, dass z. B. Wärmeänderungen, Lichteinflüsse oder Funkwellen die Überwachung nicht beeinträchtigen.

Darüber hinaus verfügt das LMS100 über einen Arbeitsbereich von 18 m, wodurch sich das System – geschützt vor neugierigen Blicken und außer Reichweite von Personen – an einem abgesetzten Ort im Raum anbringen lässt. 

Ideal für Sicherheitsfunktionen im Gebäudemanagement

Grundsätzlich kann die Anbindung an ein Überwachungssystem über Ethernet, RS 232 oder eine frontseitige Parametriersschnittstelle erfolgen. Mit der Eingangsspannung von 9–30 V, potentialfreien Schaltkontakten mit optional integriertem Widerstand und ist das LMS100 ideal für Sicherheitsfunktionen im Gebäudemanagement und in der Objektüberwachung geeignet.

Weitere Systeme für sichere Innen-und Außenbereiche von Museen

Das LMS100 ist die perfekte Ergänzung des Sick-Portfolios messender Laserscanner für die Schutz- und Überwachungstechnik. Neben diesem für den Indoor-Bereich konzipierten Gerät steht mit dem LMS111 auch ein 270°-System zur Verfügung, das im Freien eingesetzt werden kann.

Es ist in der Lage, Personen – unabhängig von der Tages- oder Nachtzeit – ebenfalls durch das Aussenden eines gefächerten Laserimpulses und der Laufzeitauswertung der reflektierten Einzelimpulse zu erfassen.

Die Outdoor-Ausführung besitzt zusätzlich Softwaremodule, die auch bei Regen, Schneefall oder Nebel eine sichere Überwachung von Fassaden und Freiflächen sicherstellen.

Innerhalb des Überwachungsfeldes lassen sich mehrere Meldebereiche definieren. Dadurch können segmentierte Alarmmeldungen generiert werden, z.B. abgestuft auf die zunehmende Annäherung einer Person an das Gebäude. Mittels dieser Informationen ist es möglich, je nach Objektgefährdung unterschiedliche Schutzmaßnahmen einzuleiten – vom Auslösen einer Sirene bis hin zur Anforderung einer Wachmannschaft.

Zusätzlich können die maßgeblichen Bildausschnitte zur Ansicht auf die Monitore des Überwachungspersonals geschaltet werden.

Ob LMS100 oder LMS111 – beide Lasermesssysteme bieten ideale Merkmale, um Werte zu schützen, Vandalismus und Diebstahl zu verhindern – und den Kunstinteressierten einen freien Zugang zu den Meisterwerken zu ermöglichen.

Kontakt

Sick Vertriebs-GmbH, Düsseldorf
Tel.: 0211/5301-0
Fax: 0211/5301-100
info@sick.de
www.sick.de

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