Notfallsysteme in Aufzügen: Wie der Umstieg von ISDN nach All-IP gelingt

Überführung von Übertragungssystemen in die All-IP-Welt: Itenos mit All-IP-konformer Plattform "ProtectService"

  • All-IP-konforme Plattform „ProtectService“: ISDN fällt weg - Alarmübertragung muss auf All-IP umgerüstet werden. Foto: Itenos, zoff/shutterstock.comAll-IP-konforme Plattform „ProtectService“: ISDN fällt weg - Alarmübertragung muss auf All-IP umgerüstet werden. Foto: Itenos, zoff/shutterstock.com

Dreißig Minuten Zeit für die Befreiung: Wenn der Aufzug steckenbleibt, duldet der Gesetzgeber kein Zögern. Das A und O: Eine zuverlässige Alarmübertragung. ITENOS bietet besonders sichere Lösungen und bringt Aufzugsysteme in die All-IP-Welt.

Wenn die Tür sich schließt, steigt in manch einem ein mulmiges Gefühl auf. Gebannt verfolgt man, wie die Knöpfe jedes passierten Stockwerks nach und nach aufblinken. Schließlich kommt es zum Stillstand. Die Tür öffnet sich und alles ist wieder vorbei.
Die Rede ist von Aufzügen – die praktische Fördertechnik, die vermutlich die meisten von uns regelmäßig, wenn nicht sogar täglich nutzen. Nicht jeder ist dabei total entspannt, für manch einen sind Aufzüge der Inbegriff von Klaustrophobie und über allem schwebt die Angst, dass sich die Tür nach dem Stillstand nicht öffnet – und der Aufzug steckenbleibt.

ISDN-Abschaltung betrifft auch Aufzüge
Zugegeben: Die Wahrscheinlichkeit eines Notfalls ist verhältnismäßig gering. 2017 kam es laut Tüv zu 33 handfesten Unfällen und 19 Schadensfällen – bei deutschlandweit 640.000 Aufzügen fällt das kaum ins Gewicht. Dass die Zahlen so niedrig sind, liegt aber auch an den strengen Vorschriften zur Wartung und Instandhaltung von Aufzügen und ihren Notfallsystemen. Die Betriebssicherheitsverordnung schreibt vor, dass im Notfall innerhalb von 30 Minuten die Befreiung der Aufzugsinsassen erfolgen muss. Eine sehr kurze Zeitspanne, die vor allem eines voraussetzt: ein zuverlässiges Notallsystem, das Alarmsignale schnell und reibungslos ans Ziel bringt.
2014 läutete die Deutsche Telekom das Ende von ISDN ein. Bis 2018 sollen alle Anschlüsse, die über diese Technologie laufen, auf die Internet-Protocol-Technik (All-IP) umgestellt werden. Das betrifft auch die Notfallsysteme von Aufzuganlagen, die vielerorts noch über das auslaufende ISDN-Netz an Leistellen angebunden sind. Viele Betreiber stehen nun also unweigerlich vor der Aufgabe, eine Lösung zur Umstellung ihrer bestehenden Notfallsysteme zu finden.

Autonom und All-IP-konform: ProtectService
Die Itenos GmbH, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom mit Sitz in Bonn, ist Spezialist für die Überführung von Übertragungssystemen in die All-IP-Welt.

Mit „ProtectService“ bietet das Unternehmen eine All-IP-konforme Plattform, die als autonomes Netzwerk frei von den Gefahren des Internets ist – und somit maximalen Schutz für Alarmübertragungen bietet. Zur Anbindung von Aufzugnotfallsystemen an Leitstellen über die ProtectService-Plattform bietet Itenos verschiedene Lösungswege: Wird im Notfall der Alarmknopf im Aufzug betätigt, so kann das Signal zum Beispiel über einen im Aufzug installierten Mobilfunkrouter an die ProtectService Plattform geleitet werden. Das hochverfügbare Übertragungsnetz von Itenos sorgt durch eine redundante Zentralverbindung für eine zuverlässige Weiterleitung des Signals an die entsprechende Leitstelle.
Hierbei werden die Standortdaten sowie alle weiteren relevanten Informationen an die Leitstelle gesendet. Der Leitstellenbetreiber baut eine Sprachverbindung über die Mobilfunkverbindung auf und kann so mit den Aufzuginsassen kommunizieren.

Kundenbedarf entscheidet
Itenos weiß um die Tücken bei der Umstellung von Gefahrenmeldeanlagen auf All-IP und lässt den Kunden in dieser schwierigen Zeit nicht allein. „Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Betreiber das Thema All-IP zu sehr auf die leichte Schulter genommen und mit dem Umstieg sehr lange gezögert haben“, so Ingo Oestreicher, Account Manager bei Itenos. „Am Ende führen viele Wege zum Ziel, es kommt aber auf die Details an. Wer sein Übertragungssystem umrüstet, sollte unbedingt die Einschätzung von Experten zu Rate ziehen – andernfalls drohen unnötige Kosten.“ Sein Unternehmen begleitet daher fachmännisch den Wechsel in die All-IP-Welt und steht auch danach mit proaktiver Überwachung und einem umfassenden Servicemanagement an der Seite des Kunden.
Die Dienstleistungen bei der Umstellung auf All-IP sowie die Plattform ProtectService stellt Itenos auf der diesjährigen Security-Messe in Essen vom 25. bis 28. September in Halle 1 am Stand 1A27 vor.

Security, Halle 1, Stand 1A27
 

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Itenos
Lievelingsweg 125
53119 Bonn
Telefon: +49 228 7293-0

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