Milestone verstärkt das Team in DACH und Südeuropa

  • Christian Ringler, Milestone Director Region  DACHChristian Ringler, Milestone Director Region DACH

Wir hatten zuletzt im Oktober 2014 Gelegenheit mit Milestone System, dem weltweiten Marktführer für ­Videomanage­ment-Software, über die Pläne für den deutschsprachigen Markt zu sprechen. Damals stand die neue ­Videomanagement-Software XProtect 2014 und die Integration verschiedenster ­Systeme in die ­Videomanagement-Software im Mittelpunkt des ­Interesses. Bei ­einem ­Besuch in der Redaktion der GIT SICHERHEIT in Weinheim konnten wir uns jetzt mit ­Christian ­Ringler, dem neuen Director für Deutschland, Österreich, Schweiz und Südeuropa, über das Team und die ­Pläne von Mile­stone für den deutsch­­sprachigen Raum unterhalten.

GIT SICHERHEIT: Herr Ringler, können Sie sich selbst vorstellen und uns sagen wie das Milestone-Team insgesamt in Deutschland, Österreich und Schweiz aufgestellt ist?

Christian Ringler: Ich bringe mittlerweile 15 Jahre Branchenerfahrung mit, die ich bei G4S, Siemens, Panasonic und zuletzt SeeTec gesammelt habe, wo ich 6 Jahre lang Vertriebsleiter und Country Manager für Deutschland war. Ich werde von München aus arbeiten und an Thomas Lausten, unseren VP EMEA, berichten. Unser Team im deutsschprachigen Bereich besteht ja mittlerweile aus drei Personen, die zum Teil schon seit vielen Jahren bei Milestone tätig sind, und somit gerade in technischen Belangen sehr schnell und unkompliziert helfen können. Auch vertrieblich können wir heute viel schneller also noch vor ein paar Jahren auf die Anforderungen im Markt reagieren. In den letzten Monaten, haben wir wir auf die Anforderungen des deutschsprachigen Marktes aber nicht nur vor Ort reagiert, sondern können jetzt auch eine deutschsprachige Webseite, deutschsprachige Broschüren, Datenblätter, deutschsprachigen Telefon-Support und einen deutsschprachigen Vertriebsinnendienst unseren Kunden bieten. Milestone nimmt den deutschsprachigen Markt sehr ernst und das klar definierte Ziel ist es auch hier die Nr. 1 unter den Videomanagementsystemen zu werden.

Worin sehen Sie Ihre Hauptaufgabe?

Christian Ringler: Der Sicherheitsmarkt wächst schnell und bietet sehr viele Möglichkeiten.

Der Erfolg hängt aber inzwischen nicht nur von starken Produkten ab, sondern basiert auf Partnerschaften und der Vernetzung im Markt. Global aufgestellte Firmen wie Milestone sind in der Lage und verfügen über die notwendigen Ressourcen, ein entsprechendes Ökosystem aufzubauen und zu nutzen. In den internationalen Partnerschaften zu den verschiedenen Herstellern und lokalen Netzwerken sehe ich unsere größte Chance. Unser klares Ziel ist die richtigen Systemintegratoren für die jeweiligen Märkze zu identifzieren und für uns zu gewinnen. Weiterhin wollen wir in der DACH-Region und Südeuropa unsere Partnerschaften mit Hardware- und Solution Partner, Endkunden, Planern und Distributoren weiter ausbauen.

Auf der Partner-Konferenz von Milestone in Las Vegas Ende Februar standen erweiterte Integrationsmöglichkeiten zum Beispiel für Videoanalytik und die Integration der Zutrittskontrolle im Fokus. Ist der Markt in unserer Region wirklich reif für IP-basierte Zutrittskontrolle?

Christian Ringler: Eindeutig ja. Die Integration von Zutrittskontrolle ist schon seit Jahren ein Thema. Die Botschaft, welche enormen Vorteile sie bietet, ist aber erst in den letzten Monaten in vollem Umfang bei den Nutzern angekommen. Wichtig ist aber nicht nur, dass der Bedarf bei den Kunden geweckt ist, sondern dass inzwischen auch zahlreiche Produkte auf dem Markt sind, die die Integration vereinfachen. Der neue Door-Controller von Axis oder auch das Zutrittskontrollsystem von Bosch ist nur ein Beispiel dafür. Unser Erweiterungs-Modul XProtect Access Control macht die Integration verschiedener Zutrittskontrollsysteme in ein Kundenprojekt unkompliziert möglich. Dazu kommt, dass inzwischen sowohl die Distributoren aber auch die Systemintegratoren die Möglichkeiten erkannt haben und sehr aktiv sind. Sowohl Distributoren und Integratoren aus dem IT-Umfeld, als auch klassische Sicherheitsintegratoren haben die Zeichen der Zeit erkannt.

Welche Vorteile bietet eine offene Plattform wie die von Milestone gegenüber geschlossenen Systemen)?

Christian Ringler: Was für Videosysteme gilt, gilt auch für die Zutrittskontrolle: Es reicht nicht, ein oder zwei Geräte in ein System einzubinden. Entscheidend ist, wie offen ein System wirklich ist. Hat der Anwender die Möglichkeit, bestehende Systeme einzubinden? Ist er bei der Auswahl der Komponenten frei in seiner Auswahl, das heißt kann er eine Lösung wählen, die auf den besten Produkten verschiedener Hersteller aufbaut oder muss er nehmen was irgendwie passt? Bereits heute ist unser XProtect Access Control Module in der Lage, mit den Systemen von mehr als zehn Herstellern zusammen zu arbeiten und so Videoüberwachung mit Zutrittskontrolle zu verbinden. So lassen sich flexible clevere Lösungen entwerfen, die auch Integrationen von Kassensysteme, Geodaten, Trackingdaten oder ERP Systemen zum Beispiel für die Logistik beinhalten können. Milestone hat mittlerweile über 1.500 Solution Partner und verfügt über eine eigene Custom Development Abteilung für die Entwicklung von kundenspezifischen Anforderungen.

Zurück zur Videoüberwachung. Was gibt es hier Neues?

Christian Ringler: Die zusätzlichen Möglichkeiten die wir auf dem Gebiet der Zutrittskontrolle bieten halten uns natürlich nicht davon ab, unsere Videomanagementsoftware ständig zu verbessern. In regelmäßigen Abständen veröffentlichen wir Updates mit weiteren Integrationen unserer Hardware- und Solution Partner. Ein Highligt was wir letztes Jahr auf der Security präsentiert haben, war die Möglichkeit zur Implementierung von Metadaten und die Arbeit mit Metadaten im Smart Client. Gerade hier sehen wir einen enorme Nachfrage in sensiblen Sicherheitsbereichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auch unsere Husky-Serie erfreut sich gerade im DACH Bereich immer größerer Beliebtheit, da viele unserer Partner Gesamtlösungen aus einer Hand wollen und somit auch erhalten. Die Geräte können individuell konfiguriert werden, um die Anforderungen jeder Überwachungsanlage zu erfüllen, von einer kleinen privaten Installation bis zu einer komplexen Überwachungsanlage mit mehreren Standorten und Hunderten von Kameras.

Was plant Milestone dieses Jahr im DACH-Bereich ?

Christian Ringler: Wir sind momentan in der Feinabstimmung bezüglich der unterschiedlichen Aktivitäten für 2015. Auf jeden Fall werden wir durch gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen mit unseren Solution- und Hardware Partner eine höhere Präsenz im Markt zeigen. Spätesten im ersten Quartal 2016 planen wir die erste MPOP im deutssprachigen Raum. Diese Veranstaltungsreihe ist bereits in vielen anderen Ländern sehr erfolgreich implementiert. Unser Ziel ist es, in 2015 die Weichen für die nächsten Jahre in DACH zu stellen, um unsere gesteckten Ziele umsetzen zu können.

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