Fraport sichert Terminal-3-Baugelände mit Videotechnik

  • Im Jahr 2022 soll das Terminal 3 am Frankfurter Flughafen fertig sein. Die Baustelle wird mit u.a. mit Dallmeier-Technik gesichert

Der Frankfurt Airport in Frankfurt am Main ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und eines der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt. Um dem hohen Passagieraufkommen Rechnung zu tragen, soll bis 2022 ein weiteres Abfertigungsgebäude, das Terminal 3, entstehen. Bei der Absicherung des Baugeländes setzt Fraport die Multifocal-Sensortechnologie Panomera von Dallmeier ein.

Die Erd- und Aushubarbeiten wurden bereits abgeschlossen – im Anschluss folgt ab Herbst der Spezialtiefbau. Doch bevor hier das fertige Gebäude mit Abfertigungsbereichen und zahlreichen Shopping-Möglichkeiten in Betrieb genommen wird, gilt es zunächst, die Baustelle über die kommenden Jahre ausreichend zu schützen. Insbesondere die Zaunabsicherung spielt hier eine große Rolle, um das Gelände gegen unbefugten Zutritt abzusichern.

Vorhandene Infrastruktur nutzen
Bei einem Testlauf mit zahlreichen namhaften Kameraherstellern sind die Verantwortlichen der Betreibergesellschaft Fraport auf die Multifocal-Sensortechnologie Panomera von Dallmeier aufmerksam geworden. Diese arbeitet mit mehreren Sensoren mit unterschiedlichen Brennweiten, so dass auch sehr lange Distanzen mit einer gleichbleibenden, definierten Auflösungsqualität überblickt werden können. Für den Frankfurt Airport waren somit nur wenige Multifocal-Sensorsysteme notwendig, um das komplette Areal ausreichend zu sichern.

Montiert wurden die Netzwerkkameras an bereits vorhandenen Gebäuden. Dadurch konnten nicht nur enorme Kosten eingespart werden, wie Sales-Manager Dirk Lüders von Dallmeier erklärt: „Laut Vorgabe der Fraport war es zwingend erforderlich, die vorhandene Infrastruktur zu nutzen und keine zusätzlichen Masten oder dergleichen zu errichten. Mit herkömmlicher Kameratechnik hätte dieses Projekt überhaupt nicht umgesetzt werden können, da die Entfernungen für Single-Sensor-Kameras viel zu groß sind.“ Die Installation erfolgte durch die Firma Dengel Telekommunikation. „Die Installation war einfach und unkompliziert“, so Maurice Dengel, Bereichsleitung Fraport und Rhein-Main.

Details auch bei Dunkelheit
Ein wichtiges Entscheidungskriterium für Fraport war auch die Lichtempfindlichkeit der Kameras, da das Baustellengelände nachts nur partiell ausgeleuchtet ist.

Bei einem Großteil der Strecke ist nur ein geringes Restlicht einer entfernten Straßenbeleuchtung vorhanden. Die Wahl fiel deshalb auf die Panomera Nightline-Serie, die auch bei Dunkelheit detailliertes Bildmaterial liefert.

Während der mehrjährigen Bauphase ändern sich auch die Anforderungen an die Videosicherheitstechnik und die Kameras müssen entsprechend neuer Gegebenheiten im Laufe der Bautätigkeit auch auf andere Bereiche ausgerichtet werden. Dafür bietet die Multifocal-Sensortechnologie die erforderliche Flexibilität, wie Dirk Lüders betont: „Die einfache Infrastruktur macht sich nicht nur jetzt, sondern auch über die kommenden Jahre bezahlt. Der Frankfurt Airport muss nicht 20 oder 30 einzelne Kameras versetzen, sondern kann unkompliziert einzelne Panomera-Systeme an anderer Stelle montieren, um einen neuen Bauabschnitt zu überwachen.“

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