Axis: Netzwerkkameras für Sicherheitssystem der Stockholmer Transportgesellschaft

Axis: Netzwerkkameras für Sicherheitssystem der Stockholmer Transportgesellschaft. Die Stockholmer Transportgesellschaft installiert ein Sicherheitssystem für U-Bahnen, Pendlerzüge und Busse im Großraum der schwedischen Metropole. Dabei kommen Netzwerkkameras von Axis zum Einsatz: die weltweit ersten Netzwerk-Überwachungskameras, die konkret für den Einsatz in Bussen und Zügen konzipiert wurden. Sie liefern klare digitale Aufnahmen trotz Erschütterungen und hoher Luftfeuchtigkeit in den Massentransportmitteln.

Sie ist schon eine alte schwedische Dame mit langer Tradition: Seit 1835 ist die Stockholmer Transportgesellschaft SL (Stockholms Lokaltrafik) Betreiberin des öffentlichen Verkehrs im Großraum Stockholm - und sie arbeitet immer noch mit alter Kraft: Nicht weniger als 650.000 Passagiere schleust sie jeden Tag durch ihre UBahnen, Busse und Pendlerzüge. Das sind immerhin mehr als die Hälfte des gesamten öffentlichen Verkehrs in Schweden. Im Sommer 2005 wurde zur Erhöhung der Sicherheit der Passagiere in eine Sicherheitszentrale von SL für die Verkehrssysteme investiert.

Videoüberwachung und Notfall-Telefone

Der Entwurf für dieses Sicherheitsprojekt entstand während eines Seminars im Frühjahr des gleichen Jahres - und bereits im Oktober 2006 ging die erste Version in Betrieb: Sie besteht aus einem zentralen System für die zukünftige Videoverwaltung sowie einem integrierten Sicherheitsalarm. Die vorhandenen Installationen in den einzelnen Bahnhöfen und Depots werden nach und nach in das neue System integriert. Der im Oktober in Betrieb gegangene "Block 1" umfasst die Haltestellen Slussen, Zinkensdamm, Mälarhöjden, Midsommarkransen und Aspudden.

Die U-Bahnhöfe sind jetzt ausgestattet mit Kameras für die Übersicht über die Haltestellen, zur Identifikation und zur Detektion unbefugten Betretens der Gleise. Nach diesem Muster werden nun sämtliche Stockholmer U-Bahnhöfe nach und nach ausgerüstet. Im Oktober 2007 sollen alle Installationen fertig gestellt sein. Die jeweils installierte Video-Gleisüberwachung erkennt nun Personen auf den Gleisen, und das System ist in der Lage, automatisch Alarm auszugeben.

Notfall-Telefone mit integrierten Kameras ermöglichen es den Fahrgästen, direkt mit der SL-Sicherheitszentrale in Kontakt zu treten.

Dabei kann der Bediener Direktaufnahmen in Bild und Ton die Videosequenz vor dem Anruf abspielen. Ebenso Teil des Konzepts ist eine Feueralarmanlage, die in allen Tunnels und Bahnhöfen installiert ist. Sie schließt auch Giftgaserkennung ein und ist in das Video- und Alarmverwaltungssystem integriert.

Netzwerkkameras zur Echtzeitüberwachung

Bei der Auswahl der Kameras hat sich das Unternehmen für Netzwerkkameras von Axis entschieden. Zwischenfälle auf den Gleisen und Bahnsteigen lassen sich mit ihnen in Echtzeit überwachen. Erkennt die Software unübliche Bewegungen, wie z.B. Personen auf Gleisen, wird ein Alarm ausgelöst.

Ausgewählt wurde eine Kombination aus den Netzwerk-Kameras Axis 225FD und Axis 212PTZ. Letztere bietet den Vorteil, dass bestimmte Bildbereiche mit einem einfachen Mausklick vergrößert werden können. Zudem kommt die Kamera ohne bewegliche Teile aus und ist somit weitgehend verschleißfrei. Die manipulationsgeschützte Axis 225 FD wird vor allem im Außenbereich verwendet. Sie kann dort ganz einfach montiert werden, so dass sie sich besonders für Standorte eignet, an denen der Schutz von Manipulation und schlechten Wetterverhältnissen erforderlich ist.

Videomanagement und digitaler Videorecorder

Das Videomanagementsystem steuert die Firma Visual Defence bei. Deren "Visual Defence Virtual Matrix System" managt die Live-Daten wie die aufgezeichneten Szenen mit einer grafischen Benutzeroberfläche und virtuellem Keyboard. Es ist in der Lage, mehrere tausend Fixed- und PTZ-Kameras zu steuern.

Die digitalen Videorecorder stammen ebenfalls von Visual Defence: Das Digital Video Storage System Mobile (DVSSm) ist speziell für den mobilen Einsatz zum Anschluss von analogen wie IP-Kameras entwickelt worden. Er bietet eine besonders robuste Hardware für den mobilen Einsatz und kommt daher zu Recht mit Temperaturschwankungen, Vibration, Luftfeuchtigkeit und Staub. Über das Videomanagementsystem wird es gesteuert.

Drahtlose Video-Kommunikation

Auch für das Stockholmer Bussystem wird es ein entsprechendes System geben. Es soll im Laufe dieses Jahres abgeschlossen werden. Im August 2006 wurde bereits ein Pilotprojekt mit fünf Bussen im Stadtzentrum gestartet. In die Busse wurden dabei ebenfalls Videokameras eingebaut, die in das Videoverwaltungssystem integriert sind. Sie können während der Fahrt im Fahrzeug Aufzeichnungen machen und drahtlos mit der Sicherheitszentrale kommunizieren.

Der gesamte Fuhrpark mit seinen mehr als 2.000 Bussen, wird mit den Axis-Kameras 209FD-R ausgestattet. Da diese über Power-über-Ethernet verfügen, kann ein Ethernet-Kabel die Stromversorgung und die Übertragung der Videodaten übernehmen. Mit progressiver Abtastung liefert die Kamera scharfe Bilder von Objekten in Bewegung. Sie erreicht eine Bildrate bis 30 fps bei den Videokomprimierungsstandards Motion JPEG oder MPEG-4. Mit ihrem manipulationsgeschützten Gehäuse eignet sich die Kamera für den Einsatz bei Temperaturen von 0-50 °C und bei einer Luftfeuchtigkeit von 20-100 %.

 

KONTAKT

Axis Communications GmbH, Hallbergmoos
Tel.: 0811/555 08-0
Fax: 0811/555 08-69
info-de@axis.com
www.axis.com

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