Axis bietet die ganze Welt der Videoüberwachung speziell für KMUs

  • Edwin Roobol, Regional Director Middle Europe bei Axis CommunicationsEdwin Roobol, Regional Director Middle Europe bei Axis Communications

Sie haben praktisch alle Branchen erobert: IP-basierte Sicherheitssysteme sind inzwischen weit verbreitet – und gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren davon. Denn sie sind je nach konkretem Bedarf modular zusammenstellbar, kosteneffizient und lassen sich ohne große Schwierigkeiten einrichten. Die effizienter gewordene Vernetzung sowie die Verbesserung der Speicherkapazitäten verringern die Gesamtbetriebskosten – bei gleichzeitig zunehmender Ausgereiftheit der Sicherheitssysteme.

Einzelhändler, Hotels, Büros, Schulen und generell kleine Unternehmen, brauchen Sicherheitssysteme die trotz überschaubarer Kosten ihre konkreten Anforderungen und Qualitätsansprüche erfüllen. Immer mehr KMUs erkennen, dass die Investition in Qualität, vollintegrierte Hard- und Software im Rahmen einer IP-Lösung langfristig sinnvoll und lohnend sind – denn ein solches IP-basierendes Konzept kommt auf lange Sicht erheblich kostengünstiger als der Versuch, ein veraltetes System weiter auszubauen.

Axis Communications hat seit langem ein speziell auf kleine und mittelständische Unternehmen zugeschnittene Lösung im Portfolio: Seine wesentlichen Bestandteile sind IP-Kameras mit SD-Karten, der Videomanagement-Software Axis Camera Companion sowie der Axis Camera Station S10 Recorder. Edwin Roobol, Regional Director Middle Europe bei Axis Communications, erläutert das Konzept.

GIT SICHERHEIT.de: Herr Roobol, warum benötigen KMU andere Lösungen im Bereich Videosicherheit als größere Unternehmen? Und wo liegt hier die Herausforderung für die Firmen?  

Edwin Roobol: Viele kleine und mittelständische Unternehmen winken beim Thema Videosicherheit von vornherein ab. Zu teuer, zu kompliziert und zu komplex. In der Praxis wird dann lieber auf günstigere Sicherheitsmaßnahmen zurückgegriffen, dessen Effektivität jedoch oft zu wünschen übrig lässt. Oder salopp gesagt, was bringt mir eine günstige Überwachungskamera, wenn ich danach auf den Bildern nicht erkennen kann, wie die Person aussah, die in mein Geschäft eingebrochen ist?

Generell ist dieses Denken, dass Videosicherheit nur für die großen Unternehmen notwendig und auch machbar ist, inzwischen überholt. Denn KMU können definitiv von den Vorteilen von IP-basierten Systemen profitieren. So können Videokameras einfach und kostengünstig installiert werden und bieten eine flexible und vor allem skalierbare Lösung. Auch die Speicherung ist beispielsweise dank dem Einsatz von SD-Karten in der Kamera oder einem Speichermedium im Netzwerk (Network Attached Storage, kurz NAS) zu einem guten Preis möglich.

Nach welchen Kriterien soll ein kleineres Unternehmen, etwa ein Einzelhändler oder eine Anwaltskanzlei, seine Videoüberwachungslösung auswählen – und woraus besteht sie?  

Edwin Roobol: Grundsätzlich besteht ein typisches System für kleine Unternehmen aus den IP-Kameras, SD-Karten, einer Videomanagement-Software und einer App zum Ansehen von Videos für mobile Endgeräte. Eine Entscheidung, die Unternehmen vorab treffen müssen, ist, inwieweit sie in die Instandhaltung und Speicherung der Daten involviert sein möchte. Viele kleine und Kleinstunternehmen haben keine dezidierte Person, die für die IT verantwortlich ist. Auch wenn das Management und die Wartung eines Videosystems, abhängig von den Anforderungen, kein Hexenwerk sind, müssen Unternehmen dafür Ressourcen allokieren. Entscheidet sich das Unternehmen, das System selbst zu verwalten und sich um die Speicherung der Daten zu kümmern, ist dies dank Videomanagement-Software kein Problem. Die Software kann dabei über einen PC laufen oder auch über mobile Endgeräte verwendet werden. Wir beobachten hingegen im Markt, dass immer mehr KMU auf das Modell „Security-as-a-service“ zurückgreifen. Hier erfolgt die Wartung sowie die Speicherung der Daten gegen eine Gebühr über einen Service Provider. Der Anwender kann auf dieselben Funktionen zurückgreifen wie bei einem client-basiertem System. Es werden also nur die Wartung und Speicherung ausgegliedert.  

Wie unterscheidet sich eine spezielle KMU-Lösung von einer anderen – und welche Vorteile bieten sie ihm?

Edwin Roobol: Ist das Grundkonzept einer Videoüberwachung abgedeckt, also Kameras, SD-Karten, Videomanagement-System sowie die App, hat der Anwender natürlich die Möglichkeit, sein System auf seine individuellen Bedürfnisse auszurichten. Dank der offenen Plattform von unseren IP-Kameras ist es beispielsweise kein Problem Zusatzapplikationen auf die Kamera zu laden. Im Retailbereich können so wertvolle Daten über das Kundenverhalten eruiert werden, Stichwort Personenzählung oder Heat-Mapping. Eine weitere Möglichkeit ist es, das IP-Videosystem mit anderen Systemen zu integrieren, wie Zutrittskontrolle. Die Möglichkeiten sind hier generell sehr umfangreich.

Sie haben speziell für KMUs Ihre Videomanagement-Software Axis Camera Companion im Portfolio. Was zeichnet sie aus? Welche Funktionalitäten hat die Software zu bieten?

Edwin Roobol: Der Axis Camera Companion ist eine kostenlose Videomanagement-Software für Systeme mit bis zu 16 Kameras. In Verbindung mit unterschiedlichen Axis Produkten lassen sich damit die aufgenommenen Bilder schnell und einfach anzeigen, verwalten und bei Bedarf exportieren. Inzwischen präsentierten die die dritte Version unserer sehr erfolgreichen VMS-Lösung, die man übrigens kostenfrei auf unserer Homepage runterladen kann. Mit der neuen Version bieten wir nun auch Axis Secure Remote Access an. Die Notwendigkeit einer manuell eingerichteten Port-Weiterleitung sowie Routerkonfiguration entfällt und eine verschlüsselte Kommunikation zwischen Kameras und mobilen Geräten wird automatisch eingerichtet. Zudem wurde die Benutzeroberfläche optimiert.

Dazu kommt der Axis Camera Station S10 Recorder. Stellen Sie ihn uns kurz vor?

Edwin Roobol: Die Axis Camera Station S10 Recorder-Serie bietet Aufnahmelösungen für eine einfache Installation und Einrichtung von mittelgroßen Installationen, passend für Schulen, der Industrie oder dem Einzelhandel. Die Serie umfasst drei sofort einsatzbereite Desktop- und Rack-Server Modelle. Die Videomanagement-Software Axis Camera Station ist bereits vorinstalliert und so konfiguriert, dass sie hervorragend zu unserem Produktportfolio passt und eine einfache Installation und zuverlässigen Betrieb bietet. Während der Axis Camera Companion auf kleine Systeme ausgerichtet ist, deckt die Axis Camera Station mittelgroße Videoinstallationen ab. Dank der Plug- and-Play-Lösung können die Anwender Videoüberwachungsanlagen ganz einfach einrichten und betreiben. Zudem sind die Hardwarekomponenten wie Festplatten, Grafikkarte und CPU sowie die Speicherkapazität auf die Anforderungen an eine zuverlässige HD-Überwachung entsprechend optimiert.

Wie werden eventuell bestehende analoge Systeme eingebunden?

Edwin Roobol: Für viele Unternehmen ist der Schutz ihrer Investitionen von großer Bedeutung. Warum sollte auch ein komplettes System ausgetauscht werden, wenn nur einzelne Komponenten aktualisiert werden müssen? Gerade bei analogen Sicherheitsanlagen zögern viele Unternehmen, ihre Systeme auf IP-Video umzurüsten. Video Encoder bieten hier die optimale Lösung, um bereits existierende analoge Überwachungssysteme mit den Vorteilen der Netzwerk-Video Technologie zu kombinieren. So können Unternehmen nach und nach ihr System auf IP umstellen.

Skalierbarkeit ist ein wichtiger Aspekt für wachsende Unternehmen. Wie weit kommt man mit einem System das auf KMU zugeschnitten ist?

Edwin Roobol: Wir haben zwar vordefinierte Systeme für KMU entwickelt, um die Installation und Handhabung einfacher zu machen, aber der Endanwender muss sich auf keinen Fall auf diese beschränken. Flexibilität und eine offene Plattform sind essentielle Merkmale unserer Produkte. Und eben diese Punkte sind für viele Unternehmen oft ein ausschlaggebendes Kriterium, um von analog auf digitale Technologie umzusteigen. Die S10 Recorder-Serie ist dafür ja ein gutes Beispiel. Aber es ist natürlich kein Problem, bestehende Systeme mit neuen Kameras oder Funktionen zu ergänzen.

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