50 Jahre Geutebrück - DSGVO-konforme, intelligente Videosicherheits-Software made in Germany

  • Geutebrück-Geschäftsführer Katharina Geutebrück und Christoph HoffmannGeutebrück-Geschäftsführer Katharina Geutebrück und Christoph Hoffmann
  • Geutebrück-Geschäftsführer Katharina Geutebrück und Christoph Hoffmann
  • Geutebrück wird weltweit von der Industrie, KRITIS, Forschungseinrichtungen, Behörden oder Museen eingesetzt
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  • Die Software verpixelt geschützte Bildbereiche. Sichtbar werden sie nur mit 4-Augen-Prinzip
  • Fehlt Helm oder Schutzweste, wird der Zutritt verwehrt
  • Leerguterkennung: Leere Kästen werden identifiziert und klassifiziert – mit Verbindung zum Warenwirtschaftssystem

1970 begann alles in der Garage des Nachbarn. Heute, 50 Jahre später, ist Geutebrück ein international anerkannter Lösungsanbieter für intelligente und hochverfügbare Video-Sicherheitssysteme und intelligente Software. Sie erkennen das Tragen eines Mundschutzes oder von persönlicher Schutzausrüstung, sorgen für Sicherheit in Museen, Behörden und der Industrie. Sie optimieren Arbeitsprozesse, von der automatisierten Einfahrt auf den Hof, dem gesamten Be-, Ent- und Umladeprozess bis zum Verlassen des Geländes. Möglich macht dies die offene Geutebrück-Software-Plattform.

Wie flexibel Geutebrück auf jüngste Ereignisse reagiert, zeigt sich ganz aktuell in der Coronakrise. Innerhalb kürzester Zeit hat das Familienunternehmen aus der Nähe von Bonn sein Portfolio erweitert – um videobild-gestützte Körpertemperatur-Messung, Erkennung von Mundschutz sowie der Zählung von Besucherströmen. Dafür verarbeiten die intelligenten und hochverfügbaren Videosicherheits-Systeme Bilder in Echtzeit, ohne auf biometrische Daten zurückgreifen zu müssen. Kunden und Mitarbeiter werden so vor Infektionen geschützt. Außerdem wird die Einhaltung behördlicher Auflagen oder vorgeschriebener Hygienemaßahmen kontrolliert und dokumentiert.

Generell macht sich Geutebrück zunehmend Künstliche Intelligenz (KI) und Industrie 4.0. zunutze. Vor wenigen Monaten hat das Unternehmen bereits eine Lösung zur Erkennung von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) auf den Markt gebracht. Sie registriert, ob die Person die vorgeschriebene PSA trägt, die sie für das Betreten eines Bereiches benötigt: Helm plus Schutzweste. Fehlt eine der beiden Komponenten, wird der Zutritt verwehrt. Diese Lösung unterstützt deutlich die Zero-Accident-Strategie des Arbeitgebers.

Ebenfalls auf KI basierend ist die Leerguterkennung. Bei Abholung identifiziert und klassifiziert sie leere Kästen und verbindet diese Daten direkt mit dem Warenwirtschaftssystem. Das spart dem Kunden enorm Zeit und ermöglicht den sofortigen Überblick über den Leergutkreislauf.

Mit Innovationen wie diesen hat sich das mittelständische, familiengeführte Unternehmen weltweit einen erstklassigen Ruf erarbeitet.

Geutebrück wird in mehr als 70 Ländern in Industrieanlagen, kritischer Infrastruktur, Banken, Ministerien, Behörden, Museen oder Forschungseinrichtungen eingesetzt, damit Menschen, Werte, Gebäude sicher sind und Produktionsprozesse optimal ablaufen.

Das ganze Potential der Videosicherheits-Software  
Die Geutebrück-Software denkt mit und weiter: Dank der vielen Schnittstellen kann sie sich mit nahezu allen Drittsystemen verbinden, Informationen von Zutrittsanlagen, Zeitangaben, Brandmeldeanlagen, Scanner-Daten, Temperatur oder Gewicht – alles wird mit realen Bildern verknüpft. Hier verschafft die Software dem Sicherheitsverantwortlichen einen optimalen Überblick über die Gesamtsituation. Automatisierte Alarm-Aktions-Folgen, von der Bildaufschaltung über die automatische Schrankensteuerung oder Türverriegelung bis hin zur Benachrichtigung verantwortlicher Personen, unterstützen effektiv und effizient. Sogar per Fernzugriff, zentral gesteuert und wenn nötig sogar über Ländergrenzen hinweg.

Überall dort,  wo Waren bewegt werden, verknüpfen die Systeme des Herstellers Kamerabilder mit Prozess-Daten und sorgen so für mehr Transparenz. Verzögerungen, Fehler oder Ungenauigkeiten innerhalb der Supply-Chain erscheinen als Bild auf dem Monitor und liefern die erforderlichen Metadaten gleich mit. Stillstandzeiten werden deutlich reduziert, fehlende Waren oder Bauteile schneller gefunden, Gefahrenübergänge beweiskräftig dokumentiert und Diebstähle und Haftungsfragen umgehend aufgeklärt.

Die Software trennt Bilder in „wichtig“ und „unwichtig“, analysiert in Echtzeit alle Bewegungen, egal ob Mensch, Fahrzeug oder Waren. Relevante Bilder werden verarbeitet, verwaltet, gespeichert und dokumentiert. Ungewöhnliche Vorkommnisse, Schäden oder Fehllieferungen lassen sich ab Ankunft bis zum Verlassen des Geländes lückenlos recherchieren. Sogar, wenn ein Ereignis bereits Monate zurückliegt, steht das Bild, das die gesuchte Situation verlässlich aufgezeichnet hat, in wenigen Sekunden und in hoher Qualität zur Verfügung.

Das Gewährleisten von Ausfallsicherheit ist für den Hersteller unverzichtbar. Flexible Konzepte (von RAID bis Failover) gewährleisten jederzeit die Verfügbarkeit der Daten. Flexibilität und Rückwärtskompatibilität sorgen für eine leistungsfähige Lösung auch Jahre nach der Inbetriebnahme.

Persönlichkeitsrechte und Daten rechtskonform schützen
Die Software maskiert oder verpixelt geschützte Bildbereiche oder Bewegungen. So behält der Anwender die Situation, auf die es ankommt im Blick und schützt gleichzeitig die Privatsphäre von Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten oder Passanten. Im Fall der Fälle lassen sich bestimmte Bildbereiche wieder sichtbar machen: Mit der richtigen Nutzerberechtigung und bei Bedarf auch -ausschließlich zu zweit mit Vier-Augen-Passwort. Die ¬Systeme haben verlässliche Schutzmechanismen, die einen unautorisierten Zugriff auf Bilder unmöglich machen. ¬Das eigene Bildformat „gbf“ hat vor Gericht Bestand, da der Videoexport bei Bedarf verschlüsselt und passwortgeschützt ist.

Namhafte Kunden schätzen die Branchen-Expertise und zertifizierte Qualität „Made in Germany“ von Geutebrück. Das Unternehmen entwickelt und testet mit einem eigenen Entwickler-Team. Damit will Geutebrück die maximale Kontrolle über sein geistiges Eigentum und die Qualität der Software sichern.  Auch hilft es, flexibel auf die Bedürfnisse von Kunden einzugehen und individuelle Lösungen anzubieten.

Zeiten zum Feiern – Zeiten zum Kämpfen

Innovativ im Jubiläumsjahr: DSGVO-konforme Video-Software-Lösungen von Geutebrück. GIT SICHERHEIT im Gespräch mit Geutebrück-Geschäftsführer Katharina Geutebrück und Christoph Hoffmann

GIT SICHERHEIT: Frau Geutebrück, Herr Hoffmann, Ihr Unternehmen wird dieses Jahr 50 – die GIT SICHERHEIT gratuliert sehr herzlich! Werden Sie den runden Geburtstag trotz krisenhafter Zeiten begehen?

Katharina Geutebrück: Das Leben – und auch das Geschäftsleben – besteht naturgemäß aus Höhen und Tiefen. Es gibt Zeiten zum feiern und andere, in denen wir kämpfen müssen. Sicherlich ist in der aktuellen Krise eher Kampf angesagt. Die Vorbereitungen für die Geburtstagsfeiern waren schon im Gange und wurden erst mal hintenangestellt. Dennoch werden wir sicher mit allen unseren Mitarbeitern, mit Geschäftsfreunden und Nachbarn unseren runden Geburtstag feiern.

Christoph Hoffmann: Der Rahmen wird zwar kleiner als geplant – und hoffentlich nicht viel später. Aber wenn wir dann feiern, begehen wir nicht nur unseren Geburtstag, sondern auch die erfolgreiche Bewältigung dieser weltweiten Krisensituation. Wenn das nicht ein viel größerer Anlass ist?!  

Sie gehören als mittelständisches Familienunternehmen zu den tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft. Dies und die von Thomas Geutebrück immer hochgehaltene Unabhängigkeit ist ja auch ein Kern Ihrer Unternehmensphilosophie?

Christoph Hoffmann: Definitiv! Wir stellen immer wieder fest, dass Kunden es zu schätzen wissen, dass sie mit uns als inhabergeführtem Mittelständler einen Partner haben, dem die langfristige Beziehung wichtiger ist als kurzfristiger Vertriebserfolg.

Katharina Geutebrück: Dazu gehört natürlich auch, dass strategische Entscheidungen unabhängig von Börsenkursen oder Dividenden getroffen werden können. Diese langfristige Ausrichtung ist gerade in unserem Markt für langlebige Investitionsgüter ein wichtiger Entscheidungsfaktor.

Frau Geutebrück, Herr Hoffmann, am Puls der Zeit zu sein, ist Ihrem Unternehmen geradezu in die Wiege gelegt. Auch heute sind Sie ganz vorne dabei: Geutebrück ist heute eher ein Software-Entwickler, während die klassische Hardware in den Hintergrund gerückt ist. Kann man das so formulieren?

Katharina Geutebrück: Ja, das ist tatsächlich so. Die Welt verändert sich in einer bislang nicht gekannten Geschwindigkeit, an die wir uns anpassen müssen. Die Digitalisierung erfordert schnellere, agilere und flexiblere Geschäftsmodelle. Wir haben eine neue, zukunftsfähige Softwareplattform entwickelt. Sie ermöglicht cloudbasierte, hochskalierbare Lösungen, ist extrem flexibel, verfügt über modernste Browsertechnologien und Objekterkennung auf Basis von künstlicher Intelligenz und neuronalen Netzen.

...dabei sind Sie aber auch ein Unternehmen, das technologische Trends wie die Künstliche Intelligenz lieber genau prüft und dann sinnvoll implementiert, als ihnen hinterherzulaufen?

Christoph Hoffmann: Wir müssen nicht nur mit unseren Kunden Schritt halten, sondern auch umgekehrt. Geutebrück ist selbst ein Unternehmen des Mittelstandes und achtet bei allen Ausgaben auf Investitionssicherheit. Lösungen, die nach drei Jahren veraltet sind und ersetzt werden müssen, sind nicht in unserem Sinne und schon gar nicht im Sinne unserer Kunden. Es muss eine Basis geben, die die Möglichkeit für sinnvolle und erschwingliche Erweiterung bietet. Und genau das bieten wir.

Sie haben gerade drei neue Videolösungen eingeführt, die bestimmten Herausforderungen der Corona-Krise begegnen?

Christoph Hoffmann: Ja, wir sind in der Lage, das Tragen von Mundschutz zu erkennen, Besucherströme zu zählen und eine Körpertemperatur zu messen. Dank unserer Schnittstellen können wir diese Information auch mit Drittsystemen verbinden, z.B. mit einer Zutrittskontrolle. Biometrische Daten werden nicht erfasst.

Es werden Bilder ausgewertet – und nicht biometrische Daten?

Katharina Geutebrück: Unsere KI erkennt die Maske bzw. die Tatsache, dass es sich um ein „unvollständiges Gesicht“ handelt, indem Mund und Nase fehlen. Dazu werden keine biometrischen Daten benötigt. So wird die Privatsphäre geschützt und Persönlichkeitsrechte werden gewahrt. Unsere Lösungen sind immer DSGVO-konform.

Auch die Körpertemperaturmessung funktioniert bildbasiert und ohne Auswertung biometrischer Daten?

Katharina Geutebrück: Auch hier erfasst eine Thermalkamera lediglich die Temperatur – kontaktlos.

Die angesprochenen Lösungen eignen sich ja generell überall dort, wo es viel Publikumsverkehr gibt, bei denen zuverlässig geprüft werden muss, ob etwa der Mundschutz getragen wird. Das sind Ihre klassischen Kunden – oder möchten Sie mit diesen Neuerungen auch neue Märkte erschließen?

Christoph Hoffmann: Es geht bei diesen Lösungen nicht um Prozessoptimierung oder den Schutz von Werten oder Gebäuden, wie bei unseren klassischen Kunden. Es geht hier um das Wohlergehen von Menschen und die Einhaltung – und Dokumentation – von Schutzmaßnahmen. Bei der Körpertemperatur-Messung werden einzelne Personen oder Gruppen automatisch gescannt, z.B. in Unternehmen, Fabriken, Bahnhöfen, Flughäfen, öffentlichen oder privaten Einrichtungen. Die automatisierte Mundschutz-Erkennung verifiziert die Einhaltung dieser Vorsichtsmaßnahmen und kann – angeschlossen an eine Zutrittskontrolle – den Eintritt in ein Gebäude erlauben oder verwehren. Diese Lösung eignet sich für jede Einrichtung mit Publikumsverkehr. Besucherströme zu zählen und zu leiten ist insbesondere für Ladenbesitzer interessant, die darauf achten müssen, dass in ihren Geschäftsräumen die maximale Anzahl von Kunden nicht überschritten wird.

Geschäfte werden nach und nach wieder geöffnet – unter Auflagen. Das könnte ja für die Besucherstrommessung einen regelrechten Boom bedeuten?

Katharina Geutebrück: Das wird sich dann zeigen, wenn wir wissen, wie andere Länder Besuchermengen handhaben werden.

50 Jahre sind ein sehr beachtlicher Zeitraum – gerade natürlich im Bereich Videotechnik. Mit welchen Plänen und Aussichten blicken Sie bei Geutebrück auf das kommende Jahrzehnt?  

Christoph Hoffmann: Wir wollen weiterhin für unsere Kunden und Partner innovative Lösungen bieten, die ihnen helfen, Ihre Werte zu schützen: Menschen, Eigentum, Prozesse und Beziehungen - für mehr Sicherheit und Vertrauen, aber auch für mehr Effizienz und profitablere Geschäfte.

Katharina Geutebrück: Sicherheit allein generiert keinen langfristigen Geschäftserfolg. Deswegen ist es uns wichtig, unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Wertschöpfungsprozesse effizienter und profitabler zu gestalten - für ein gesundes, profitables Wachstum und nachhaltigen, langfristigen Erfolg.

Kontaktieren

*Geutebrück GmbH
Im Nassen 7-9
53578 Windhagen
Germany
Telefon: Tel: +49 (0) 26 45 /137 - 0

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