Funktions-Multitalent für Sicherheit - Leistungsstarke konfigurierbare Kleinsteuerung für effiziente Automatisierungsprojekte

  • Das Analogeingangsmodul PNOZ m EF 4AI aus der Produktfamilie der konfigurierbaren, sicheren Kleinsteuerungen PNOZmulti 2 von Pilz
  • Mit den Kleinsteuerungen PNOZmulti 2 von Pilz kann man projektieren, konfigurieren, dokumentieren und in Betrieb setzen
  • Automatisierungsgrad zum Trotz können Anwenderprogramme mit Hilfe des PNOZmulti Configurators und der Anwendungssimulation überschaubar realisiert werden

Die Produktfamilie der konfigurierbaren sicheren Kleinsteuerungen PNOZmulti 2 von Pilz überwacht ­mannigfaltige Sicherheitsfunktionen in Maschinen und Anlagen und steht für maximale Sicherheit auch in der Prozessindustrie.

Je nach Applikation deckt die konfigurierbare Kleinsteuerung eine Sicherheitsrange bis zu PL e/Cat. 4 nach EN ISO 13849-1 beziehungsweise SIL CL 3 nach EN / IEC 62061 ab. PNOZmulti 2 beruht auf einer modularen Hardwareplattform und bietet die Basisgeräte PNOZ m B0 und das PNOZ m B1.

Für alle Einsätze gerüstet
Ein breites Portfolio an Erweiterungsmodulen, zum Beispiel zur Überwachung von Not-Halt, Schutztüren, Lichtgittern, Zweihand, Pressensicherheitsventilen, bis hin zu Motion Monitoring Funktionen decken sicherheitsrelevante Anforderungen ab. Im Bereich Prozess- und Verfahrenstechnik ist hierbei vor allem das Analogeingangsmodule PNOZ m EF 4AI von Pilz zu nennen. Mit diesem lassen sich beliebige Prozessvorgänge sicher bis SIL 3 nach IEC 61511 erfassen und überwachen. Dazu stehen im Softwaretool der konfigurierbaren Kleinsteuerung, dem PNOZmulti Configurator, Software-Bausteine für Analogeingang, Plausibilität, Skalierung und arithmetische Funktionen bereit. Sie machen die Projektierung nicht nur einfacher, sondern vor allem schneller. So sind Grenzwert und Bereichsüberwachung mit nur wenigen Mausklicks parametrierbar.

Schneller und exakter reagieren
Über das eigenständige Modulprogramm (mIQ) lassen sich Werte feingranular einstellen, direkt im Modul schnell verarbeiten sowie Prozesse sicher und exakt überwachen. Zuverlässig überwacht werden u. a. Druck, Temperatur, Durchfluss, Distanz und Füllstand oder auch Seilgeschwindigkeit und -belastung. Dazu kommen Prozessabläufe, die Kraftzustände, Biegevorgänge oder Wegmessung einschließen.

Auch können Anwender des Modulprogramms mIQ schnelle Reaktionszeiten umsetzen, da alle Befehle dezentral im Modul verarbeitet werden. Bei der Konfigurierung lassen sich die analogen Messwerte in numerische Größen mit beliebiger Maßeinheit skalieren.

Die Grenzwert-, Bereichs- oder Arbeitsbereichsüberwachung ist über das Softwaretool parametrierbar. Die Auslegung gewährleistet, dass der Standard-Messbereich von Sensoren sicher eingehalten wird, damit verbreitete Industriestandards einfach anwendbar sind.

Die Diagnose fest im Blick
Dem Anwender stellt das Analogeingangsmodul vier voneinander unabhängige, sichere analoge Stromeingänge von 4 bis 20 mA mit einer Auflösung von 15 Bit plus Vorzeichen zur Verfügung. Der Messbereich liegt bei 0 bis 25 mA. Geeignet sind die analogen Eingänge für den Anschluss von Messumformern oder Gebern mit standardisierten Stromsignalen. Die arithmetischen Funktionen wie beispielsweise Mittelwertbildung oder Differenzdruckberechnung erleichtern den Einsatz und ermöglichen eine exaktere und schnellere Diagnose. Es können bis zu sechs Analogwerte pro Modul an einen Feldbus übergeben werden, so dass, wenn nötig, schneller in den Prozess eingegriffen werden kann.

In Kombination mit der Visualisierungssoftware PASvisu von Pilz lassen sich Analogwerte anzeigen und auswerten. Dies ermöglicht weniger Stillstandszeiten, eine schnellere Projektierung und Inbetriebnahme.

Im Verbund mit der webbasierten Visualisierungssoftware lassen sich Automatisierungsprojekte mit PNOZmulti 2 konfigurieren, visualisieren und es kann der volle Funktionsumfang genutzt werden. Betreiber und Servicepersonal erhalten lokal und via Fernzugriff einen umfassenden Überblick über die gesamte Anlage einschließlich zahlreicher Diagnosemöglichkeiten. Dadurch sind Fehler oder Störungen schnell detektier- und behebbar.

Einsparpotenziale bei  Projektierung über Simulations-Software
Über die Analogmodule hinaus unterstützt das Softwaretool PNOZmulti Configurator Anwender in der Prozessindustrie bei der Projektierung, Dokumentation und Inbetriebnahme. Die erforderlichen Funktionsbausteine brauchen lediglich ausgewählt zu werden, um per drag & drop die gewünschten Verknüpfungen herzustellen. Das Programm überprüft jede Aktion dann eigenständig auf Plausibilität. Ab der Version 10.9 prüft ein Offline-Simulationsprogramm im PNOZmulti Configurator das fertig erstellte Projekt am Rechner, noch bevor das neu erstellte Programm an der Maschine seine Funktionsfähigkeit unter Beweis stellen muss. Das Simulations-Programm spürt Logik-Fehler bereits im Vorfeld der Inbetriebnahme auf. Simuliert wird quasi der echte Ablauf bei laufender Maschine – offline und ohne Hardware-Einsatz, sozusagen schon im Büro.

Einfach simulieren!
Simuliert und überprüft werden die Logik-Verbindungen, um Abbruch, Stillstände und Zeitverlust beim ersten Einsatz auf der Anlage zu vermeiden. Hierzu ein praktisches Beispiel: Ein Not-Halt-Taster als Eingang steuert einen Ausgang an in der Konfiguration. Dazwischen sind noch andere Funktionsbausteine, also andere Linien, eingeplant. Wird nur eine Linie vergessen, erfolgt später keine Reaktion bei Betätigung des Not-Halts.

Die Simulation setzt hier also schon bei der Entwicklung an. Über die Möglichkeit der Simulation stellen Anwender sicher, dass die Sicherheitssteuerung noch vor dem Live-Einsatz „fehlerfrei konfiguriert“ und die korrekte Funktion der Programmlogik verifiziert ist. Die Simulation unterstützt Anwender, den Überblick darüber zu behalten, ob die Konfiguration korrekt ist – vor allem bei mehr als zwei oder drei Sicherheitsfunktionen an der Maschine.

Einfache Logikelemente, Zähler und Betriebsarten wie z. B. Dauerzyklus werden im ersten Schritt automatisch berechnet. Darüber hinaus ist auch eine Simulation der Gesamtapplikation möglich, wenn Elemente, die nicht simuliert werden können, durch Forcen der Ausgänge (festes Vorgeben des Signalzustands) in den erforderlichen Zustand versetzt werden. Es brauchen nicht alle Eingänge definiert zu werden. Ein besonderes Feature: In der Simulation von Pilz kann die Taktzeit einer Maschine vorgegeben werden, sie hat einen Zeitregler integriert. Zeitabläufe lassen sich simulieren, etwa die Sekunden, die eine Achse braucht, um in Position zu kommen.

Ob Analogmodule für ein sicheres und exaktes Prozessablauf-Management oder Software für die Simulation: Trotz wachsender Maschinengröße und steigendem Automatisierungsgrad der Maschinen müs-sen Anwenderprogramme über- schaubar und handhabbar bleiben. Kleinsteuerungen wie PNOZ-multi 2 leisten aufgrund ihres Funktionsumfangs ihren Beitrag für die Sicherheit bei gleichzeitig anwenderfreundlichem Handling.

 

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*Pilz GmbH & Co. KG
Felix Wankel Str. 2
73760 Ostfildern
Germany
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Telefax: +49 711 3409 133

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