Messe Frankfurt startet zur Light + Building 2020 mit der Intersec Building

  • Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe FrankfurtWolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Frankfurt

Auf dem internationalen Parkett ist die Messe Frankfurt mit ihren weltumspannenden Veranstaltungsnetzwerken bereits ein Schwergewicht in der Gebäude- und Sicherheitstechnik. Dazu zählen Weltleitmessen wie die Intersec in Dubai genauso wie regionale Marktführer; darunter die Secutech Taipeh, die Shanghai Intelligent Building Technology oder die IEE – International Elevator and Escalator Expo in Indien. Am Standort Frankfurt gehören Produkte aus dem Bereich Sicherheitstechnik seit dem Start im Jahr 2000 zur Nomenklatur der Light + Building, und mit dem Intersec Forum und der Sonderschau Secure! wurde der Sicherheitstechnik in diesem Jahr eine besondere Plattform gegeben. Wie wir bereits in der September-Ausgabe der GIT SICHERHEIT berichtet haben, möchte die Messe Frankfurt zur Light + Building 2020 mit dem Start der Intersec Building einen weiteren Schritt gehen. Das Thema „Vernetze Sicherheit“ wird am Heimatstandort Frankfurt in Zukunft mit unterschiedlichen Schwerpunkten platziert. Wir sprachen darüber mit Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Frankfurt.

GIT SICHERHEIT: Wenn die Light + Building vom 8. bis 13. März 2020 in Frankfurt ihre Tore öffnet, wird darin integriert die Intersec Building starten. Können Sie uns den Hintergrund ihrer Pläne erläutern?

Wolfgang Marzin: Sowohl Intersec Building als auch das Intersec Forum sind integraler Bestandteil der Light + Building. Beide zoomen branchenübergreifend auf vernetzte Sicherheit in der Gebäudetechnik. Mit Intersec Building adressiert die Light + Building den steigenden Bedarf nach vernetzter Sicherheitstechnik in Gebäuden und Smart-Cities und treibt in der Folge interdisziplinäre Geschäftsmodelle aktiv voran. Warum? Weil das Interesse an Sicherheitstechnik unter den Light + Building Besuchern seit 2014 um insgesamt 53 Prozent gestiegen ist. Intelligente Systeme sind eben aus modernen Gebäuden nicht wegzudenken – genauso wie deren Schutz. Überwachung, Zugangskontrolle oder Datenschutz sind gleichermaßen essenziell für das Vertrauen in technische Lösungen.

Die Zahl der ausländischen Fachbesucher, die sich für vernetzte Sicherheit interessieren, hat sich gegenüber der Vorveranstaltung mit 85 Prozent nahezu verdoppelt.

Welche Vorteile für Aussteller und Besucher bietet die Intersec Building am Standort Frankfurt und wie unterscheidet sich dieser neue Angebotsbereich von anderen Formaten?

Wolfgang Marzin: Sicherheitssysteme existieren nicht im luftleeren Raum. Sie werden integraler Bestandteil einer umfassend geplanten und umgesetzten Infrastruktur sein. Nur die Light + Building bildet das vollständige Spektrum an Gebäudetechnik inklusive Lösungen in der Haus- und Gebäudeautomation ab und geht gleichzeitig mit Intersec Building – als integralem Bestandteil – spezifisch auf die Anforderungen an vernetzte Sicherheit ein. Wir verstehen es als unseren Auftrag, Zielgruppen branchenübergreifend Mehrwerte zu bieten. Intersec Building wird sowohl der Nachfrage- als auch der Angebotsseite eine gut navigierbare Plattform bieten. So können Hersteller den klaren Fokus der Intersec Building nutzen, um rein sicherheitsrelevante Produktlinien zu platzieren, während sie die Light + Building als Plattform umfassender Gebäudetechnik bespielen. Gleichzeitig genießt die Nachfrageseite den Vorteil einer klaren Orientierung. Davon profitieren Fach-Planer und E-Handwerker genauso wie Architekten.

Welche zusätzlichen Besuchergruppen möchte Sie mit der Intersec Building ansprechen, die bisher nicht oder wenig auf der Light + Building waren?

Wolfgang Marzin: Primär möchten wir System­integratoren adressieren. Das tun wir, indem wir alle relevanten Komponenten an einem Ort anbieten. Von den Synergien, die durch die Integration dieses Angebotsbereichs in die Light + Building entstehen, profitieren aber auch alle anderen Zielgruppen. 2018 haben wir unter 220.000 Fachbesuchern auf der Light + Building über 40.000 Handwerker, 20.000 Planer und 9.000 Architekten gezählt. Das sind alles Besucher, die über den Einsatz von Produkten entscheiden und ein Ziel teilen: Die Realisierung vernetzter Gebäude.

Mit welchen Partnern auf Verbandsseite arbeiten Sie bei der Intersec Building zusammen?

Wolfgang Marzin: Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. unterstützt Intersec Building – vor allem mit breit aufgestelltem Know-how. Insbesondere bei der Planung des Vortragsprogramms ist das von unschätzbarem Wert. Da der ZVEI gemeinsam mit dem ZVEH außerdem seit Beginn der Light + Building in Frankfurt Kooperationspartner ist, zeigt sich – mit dem Blick auf vernetzte Sicherheit – auch hier eine deutliche Synergie.

Im März dieses Jahres hat das Intersec Forum über 650 Teilnehmer angelockt. In welcher Verbindung steht die Veranstaltung zur Intersec Building, und wird das Intersec Forum auch 2019 wieder stattfinden?

Wolfgang Marzin: Das Intersec Forum ist die Konferenz für vernetzte Sicherheitstechnik. Sie fördert den Austausch und gibt Experten eine reiche Diskussions- und Vortragsbühne. Mit über 650 Teilnehmern war das Forum im Rahmen der Light + Building 2018 ein Erfolg, der sich sehen lassen kann. 2019 wird das Forum außerdem am 12. und 13. März Teil der ISH, Weltleitmesse für Wasser, Wärme und Klima sein. Während das Intersec Forum jedes Jahr stattfindet, ist Intersec Building exklusiver Bestandteil der Light + Building. Mit diesem Angebotsbereich der Light + Building erfüllen wir die rasant wachsenden Anforderungen der Branche. Intelligente Systeme sind in modernen Gebäuden unverzichtbar, vor allem, wenn man deren Wert erhalten möchte. Gleiches gilt für den Schutz dieser Systeme.

Welche Schwerpunkte setzen Sie beim Intersec Forum im nächsten Jahr?

Wolfgang Marzin: Zur ISH wird sich das Intersec Forum 2019 vordringlich mit vier Themenblöcken auseinandersetzten: Cybersicherheit, Plattformen und Sicherheitsprotokollen, Sicherheit in der Gebäudeplanung und Brandschutz. In letzterem Punkt wird es maßgeblich um die Früherkennung beziehungsweise Alarmierung gehen. Das detaillierte Konferenzprogramm ist aktuell in Arbeit. Das Thema Sicherheit wir künftig in ganz unterschiedlichen Ausprägungen und Facetten am Messestandort Frankfurt bedient werden.

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