Giesecke & Devrient: Cash-Handling als Service

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Giesecke & Devrient: Cash-Handling als Service. Der Handel setzt zunehmend auf Automatisierung – ob im Kundenbereich an der Kasse oder im Back-Office, wo die Bargeldbearbeitung schneller und effizienter ablaufen soll. Die Chance für Werttransporteure, neue Dienstleistungen anzubieten und sich als Service Provider zu etablieren! Zum GIT SICHERHEIT- Schwerpunkt „Sicherheit für den Handel“.

Einkaufen als Erlebnis – darauf setzen immer mehr Händler, egal ob sie einen Supermarkt betreiben oder Designermode in einer Edelboutique verkaufen. Der Kunde soll es bequem haben und sich im Geschäft wohlfühlen. Dafür sorgen etwa warmes Licht, breite Gänge und eine edel wirkende Ladeneinrichtung. Plasma- oder LCD-Fernseher lenken die Aufmerksamkeit des Käufers auf die neuesten Produkte.

Speziell an den Kassen soll es künftig schneller zugehen: 62 % der Händler wollen mehr Funktionen für ihre Kassensysteme, hat das EHI Retail Institute in Köln, eine wissenschaftliche Einrichtung des Handels, herausgefunden. Dazu gehört, dass die Kunden nicht nur bar und mit Kredit- oder EC-Karte zahlen können, sondern die Kassierer auch Bons, Vouchers und Rabattkarten abrechnen und vielleicht sogar das Handy mit Kontaktlos-Zahlfunktion akzeptieren dürfen.

Doch trotz der vielen Möglichkeiten: Einer Studie des EHI Retail Instituts zufolge bezahlen weiterhin zwei Drittel der Kunden bar. In Supermärkten zahlen drei von vier Kunden weniger als 15 € – in Drogeriemärkten ist diese Quote sogar noch höher.

Effizientes Cash-Handling bietet eine bisher oft unterschätzte Möglichkeit für die Einzelhändler, dauerhaft Kosten zu reduzieren.

Cash-Handling als Service

Genau dieser Aspekt veranlasst Werttransportunternehmen zunehmend, ihren Retailkunden Banknotenbearbeitungssysteme als Dienstleistung anzubieten. Damit die Prozesse reibungslos und kosteneffizient ablaufen, sollten die Systeme, die sie ihren Kunden zur Verfügung stellen, die Banknoten nach denselben Kriterien und genauso zuverlässig zählen und prüfen wie die Systeme, die der Transporteur in seinem Cash Center im Einsatz hat.

Das Einzahlungsterminal Castella des Münchener Technologiekonzerns Giesecke & Devrient (G & D) erfüllt genau diese Voraussetzungen.

Kein Wunder: Das Unternehmen kennt das Geschäft im Detail, schließlich druckt es seit mehr als 150 Jahren Banknoten, Wertpapiere und sicherheitsrelevante Dokumente und entwickelt für diese Produkte Sicherheitsmerkmale.

Und seit Jahrzehnten unterstützt G & D Zentral- und Geschäftsbanken mit Systemen, die Banknoten zählen, auf Echtheit und Umlauffähigkeit prüfen sowie nach den gewünschten Kriterien sortieren. Für sämtliche kommerziellen Geschäftsbereiche bietet der Konzern zudem Cash-Handling-Produkte wie eben das Einzahlungsterminal Castella.

„Zähldifferenzen zwischen Kassenabschluss und Cash Center gehören mit diesem System der Vergangenheit an“, erklärt Carmine Grabandt, bei G & D verantwortlich für Handelslösungen.

Das Einzahlungsterminal gibt der Kassiererin oder dem Kassierer einen Beleg über die eingezahlte Summe aus. Castella prüft bis zu 200 unsortierte Scheine auf ihren Wert und ihre Echtheit und sortiert nicht eindeutig erkannte Noten gegebenenfalls aus. Zudem sorgt es für mehr Sicherheit: Die akzeptierten Banknoten legt das System in seinen integrierten Tresor ab.

Ist dann die Versicherungssumme erreicht oder auch ein individuell wählbarer Betrag, kann Castella automatisch das Werttransportunternehmen anfordern.

Und: Auf Wunsch meldet das System den Betrag auch direkt der Firmenzentrale oder der Bank. „Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass in Castella eingezahltes Geld dem Händler direkt von seiner Bank gut geschrieben wird“, erläutert Carmine Grabandt. Und noch ein geldwerter Grund für Händler, das Terminal in ihr Back-Office zu integrieren, ist die Zeitersparnis durch die Automatisierung des Zähl- und Abrechnungsvorgangs – ein wichtiger Aspekt für den deutschen Einzelhandel: „Abhängig von den individuellen Rahmenbedingungen können sie bis zu 50 % ihrer Cash-Handling-Kosten durch den Castella- Einsatz sparen“, berichtet Grabandt aus ihrer Erfahrung mit dem System.

Bargeld-Recycling als Geschäft

Cash Handling als Service-Leistung könnte für Werttransporteure aber auch ein Schritt in ein neues Geschäftsmodell sein: das Bargeld-Recycling. Bislang war es in Deutschland der Bundesbank vorbehalten. Das änderte die EU-Richtlinie „European Recycling Framework“. Damit hat die Europäische Zentralbank (EZB) nicht nur die Mindestqualität der Banknoten genauestens festgelegt, sondern auch den Recycling-Markt liberalisiert:

Denn jetzt dürfen Geschäftsbanken das Bargeld selbst prüfen und wieder ausgeben – solange sie Systeme einsetzen, die die EZB-Bedingungen erfüllen. Die Liberalisierung bietet auch Chancen für die Werttransportunternehmen: „Die Geldinstitute dürfen den Recycling-Prozess auch outsourcen, wenn sie die dafür notwendigen Bearbeitungssysteme nicht selbst erwerben wollen“, weiß Josef Schöttl, bei G & D für den Vertrieb von Banknotenbearbeitungssystemen zuständig.

So könnten beispielsweise Werttransportunternehmen in entsprechend ausgestatteten Cash Centern Bargeld zählen, prüfen und sortieren und anschließend über Geldausgabeautomaten und Bankfilialen wieder dem Geldkreislauf zuführen. Das kann ein interessantes Geschäft sein, vorausgesetzt die Prozesse sind schlank. Dazu gehören auf jeden Fall zuverlässige und robuste Banknoten-Bearbeitungssysteme, die den EZB-Anforderungen gerecht werden.

G & D bietet mit dem Einzahlungsterminal Castella und den Banknotenbearbeitungssystemen Numeron und BPS genau solche Systeme an, die Banknoten zählen, auf ihre Echtheit und, je nach Gerätetyp, auf ihre Umlauffähigkeit prüfen und sortieren.

Alle Systeme sind extrem belastbar: „Manches Unternehmen hat sie rund um die Uhr im Einsatz“, berichtet Josef Schöttl. Nicht nur Werttransportunternehmen, sondern auch Zentral- und Geschäftsbanken sowie Casinos rund um den Globus schätzen die Maschinen wegen ihrer Investitionssicherheit und Rentabilität.

Der Banknoten-Recycling- Prozess kann aber nur dann für Werttransportunternehmen lukrativ sein, wenn auch das Zusammenspiel mit den Handelskunden reibungslos verläuft. Voraussetzung dafür sind Technologien, die die Logistik optimieren helfen und bestmögliche Transparenz gewährleisten. Das Einzahlungsterminal Castella leistet das – und bietet dem Händler obendrein die Möglichkeit, seine internen Bargeld-Abrechnungsprozesse einfacher, schneller und sicherer zu gestalten.

Kontakt

Georg Albach
Giesecke & Devrient GmbH, München 
Tel.: 089/4119-8322 
Fax: 089/4119-9910 
georg.albach@gi-de.com 
www.gi-de.com

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