Sichere Smart Factory! Industrielle Steuerungssysteme besser vor Cyberangriffen schützen

  • Security Evangelist Udo Schneider von Trend MicroSecurity Evangelist Udo Schneider von Trend Micro

Für die „Smart Factory“ hat Trend Micro umfassende Sicherheitslösungen vorgestellt: Sie sollen mehr Transparenz und Schutz für industrielle Steuerungssysteme (ICS) ermöglichen. Die Lösungen zielen auf die Absicherung aller Schichten der Industrie 4.0 – zur Minderung des wachsenden Risikos von Cyberangriffen. Entwickelt wurden sie von TX One Networks, das Trend Micro zusammen mit Moxa als Joint Venture zur Absicherung von Industrieanlagen gegründet hat.

Im Jahr 2021 sollen rund 49 Milliarden IoT-Geräte weltweit mit dem Internet verbunden sein – dies hat das US-amerikanische Marktforschungs- und Beratungsinstitut Gartner errechnet (Stand September 2019). Und auch diese Zahl soll auf absehbare Zeit immer noch weiter steigen. Selbst wenn nur ein sehr begrenzter Prozentsatz dieser Geräte Industrial-IoT-Geräte (IIoT) sind, die industrielle Prozesse wie in der Fertigung steuern oder überwachen, wird ihre bloße Anzahl und die Verbreitung von IIoT höchstwahrscheinlich zu einer Zunahme von Sicherheitsvorfällen führen. Ein Beleg für dieses wachsende Risiko ist die Anzahl der gemeldeten Schwachstellen in industriellen Steuerungssystemen, die von 2017 bis 2018 um über 224 Prozent angestiegen ist.

Zur Absicherung dieser Umgebungen sind deshalb neue Lösungen erforderlich – so sieht es der IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro. Bisher übliche Methoden reichten nicht mehr aus, weshalb das Unternehmen einen neuen Ansatz verfolge. Im Wettlauf um den Ausbau vernetzter industrieller Umgebungen, so Security Evangelist Udo Schneider von Trend Micro, entstünden Sicherheitslücken, die weder IT- noch Operational Technology (OT)-Teams managen könnten. „Wir wissen, dass Sicherheitslösungen anders aufgebaut sein müssen, um in diesem Umfeld effektiv zu arbeiten. Unsere neuen Produkte sind für die Industrie 4.0 konzipiert und basieren auf der 30-jährigen Erfahrung und der globalen Bedrohungsanalyse von Trend Micro“. Das Unternehmen wolle, so Udo Schneider, seinen Kunden die Gewissheit geben, dass sie in ihren Smart Factories über alle Ebenen und neuen Anbindungen hinweg abgedeckt sind.

EdgeFire, EdgeIPS und OT Defense Console
Zwei neue Lösungen zur Minimierung von Cyberrisiken in vernetzten industriellen Umgebungen sind verfügbar.

Sie wurden von TX One entwickelt, einem Joint Venture von Trend Micro und Moxa, in dem Trend Micro Mehrheitsseigner ist. Dabei handelt es sich um eine Industrial Firewall und ein Intrusion-Prevention-System (IPS): Edge Fire und Edge IPS. Sie sollen die Risiken aus unsicheren Kommunikationskanälen begrenzen und vor Ausnutzung von Schwachstellen schützen. Eine Security-Management-Konsole bietet außerdem Transparenz über installierte OT-Geräte. Die OT Defense Console ist mit der Industrial Firewall und dem IPS verbunden und hilft so IT-Verantwortlichen, den Ursprung von Angriffen zu identifizieren.

Darüber hinaus hat Trend Micro zwei bestehende Produkte verbessert, damit sie optimal mit den neuen Lösungen integriert werden können. Die erste, Trend Micro Safe Lock TX One Edition, zielt darauf ab, universell einsetzbare Betriebssysteme wie Windows und Linux zu schützen, indem sie verhindert, dass Malware und nicht autorisierte Programme ausgeführt werden, einschließlich solcher von USB-Laufwerken. Zweitens erhält Portable Security 3 von Trend Micro ein Update zur einfachen Bereinigung von Malware-Infektionen in ICS-Umgebungen.

Der Nutzen dieser neuen Smart-Factory-Lösungen wird noch erhöht, wenn sie in einem mehrschichtigen Sicherheitsansatz zusammen mit den bestehenden Lösungen von Trend Micro für Hybrid-Cloud-Sicherheit und Netzwerkabwehr eingesetzt werden. Zusammen können diese Sicherheitslösungen Angriffe auf Smart Factories nachhaltig verhindern und erkennen.

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