Warten Sie mal!  Digitalisierung: Wartung muss nicht immer vom Menschen ausgeführt werden

  • Dank Fernalarmierung ist man immer sofort ­informiert. Bild: Lupus-ElectronicsDank Fernalarmierung ist man immer sofort ­informiert. Bild: Lupus-Electronics
  • Dank Fernalarmierung ist man immer sofort ­informiert. Bild: Lupus-Electronics
  • IoT-Mobilfunkrauchmelder von Lupus-Electronics

Wartung klingt nicht unbedingt nach Zukunftsmusik. Doch ist sie ­unerlässlich – und ist im Begriff, sich zu verändern. Schaut man sich beispielsweise einen Flughafen an und blendet die Fluggäste und ­Securitymitarbeiter aus, bleiben riesige Kolonnen von Wartungsarbeitern, deren Job es ist, tagtäglich die umfassende Elektronik auf Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Fakt ist: Wartung ist unumgänglich. Fakt ist aber auch: Wartung muss nicht immer von Menschen ausgeführt werden. Ein Beispiel dafür ist der Mobilfunk­rauchmelder von Lupus-Electronics.

Die Digitalisierung hat bereits in viele Bereiche unserer Gesellschaft Einzug gehalten, allerdings war die Wartung bisher kein Teil davon. Hierfür gibt es vor allem zwei Gründe.

Lange Zeit war schlichtweg die fehlende Infrastruktur ein Grund für das Ausbleiben von Innovationen auf dem Gebiet der Wartungstechnik. Mit dem voranschreitenden Ausbau des 5G-Netzes in Deutschland wird nun allerdings eine der wichtigsten und notwendigsten Grundlagen geschaffen. Viele Technologieunternehmen haben bis jetzt abgewartet, um Investitionen zu vermeiden, deren langfristiger Nutzen unsicher ist. Schließlich war bis zuletzt nicht klar, ob und wann 5G kommt.

Ein weiterer entscheidender Grund für den jahrelangen Stillstand auf diesem Gebiet sind die Hürden, die durch hohe normative Standards gesetzt werden. Diese Anforderungen sind notwendig, um die Verlässlichkeit jedes Wartungsvorganges zu sichern. Strenge Normen für automatisierte Wartungen setzen hohe Sensibilität der Geräte voraus, weil die verwendete Sensorik am Ende die Sinnesorgane eines menschlichen Prüfers ersetzen muss.

Einen erfolgreichen Vorstoß in das Feld der digitalisierten Wartung macht das Unternehmen Lupus-Electronics mit ihrem Mobilfunkrauchmelder. Es ist das laut Hersteller erste Produkt seiner Art, das die Wartung komplett eigenständig in die Hand nimmt. Damit will das Unternehmen einen richtungsweisenden Schritt für eine ganze Branche einschlagen.

Kontrolle unter Kontrolle
Die deutsche Industrienorm 14676 ist eine „Anwender-Norm“ und beschreibt die Planung, den Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern bzw.

Heimrauchmeldern in Deutschland. Diese Norm beinhaltet auch die Ansprüche an eine professionelle Überprüfung der Geräte, wie sie mindestens einmal jährlich durchzuführen ist. Zur Wartung gehören eine Kontrolle der Energieversorgung sowie der Rauchsensorik, eine Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Sirene sowie des normgerechten Raucheintritts in das Gerät. Dabei muss auch sichergestellt werden, dass keine Gegenstände in unmittelbarer Nähe sind, die den Raucheintritt negativ beeinflussen könnten. Schließlich dürfen keine Beschädigungen durch unsachgemäßen Umgang am Gerät selbst nachweisbar und der Demontageschutz intakt sein.

Es wird schnell klar, dass so eine genaue Prüfung für jedes Einzelgerät geraume Zeit in Anspruch nimmt. Gerade für die Besitzer mehrerer Immobilien ist diese Prozedur nicht nur zeitintensiv, sondern vor allem sehr kostenaufwendig.

Das Internet der Dinge
Der Rauchmelder von Lupus-Electronics ist mittels fest eingebauter SIM-Karte in das Narrowband-IoT der Deutschen Telekom eingegliedert. Hierdurch ist es möglich, dass ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme eine vollautomatische Fernwartung abläuft, die dank entsprechender Sensorik sowie IoT-Anbindung komplett autark funktioniert. Sämtliche Schwierigkeiten, die mit den bisherigen Rauchmeldern in diesem Zusammenhang aufgetaucht sind – Wartezeiten auf den Fachdienst, hohe Kosten, Unsicherheiten ob Termine eingehalten werden, Sicherstellen des Zugangs zum Objekt – sind schlagartig gelöst.
Alle 24 Stunden überprüft der IoT-Mobilfunkrauchmelder alle Punkte, die ein Fachmann vor Ort auch inspizieren würde. Das bedeutet, im Grunde wird im Jahr 365 Mal exakt das geprüft, was sich der Fachmann einmal im Jahr vor Ort anschaut. Nutzer können auf die sofortige Weitergabe des Warnsignals über das Mobilfunknetz an mobile Enduser-Geräte, wie Smartphones und Tablets und an eine Notrufserviceleitstelle jederzeit vertrauen. Die Sicherheit eines Objekts steigt dadurch signifikant, bei quasi nicht vorhandenem Wartungsaufwand und gleichzeitig gesenkten Kosten. Der komplette Ablauf entspricht der DIN-Norm 14676-1.

Alles jederzeit und überall unter ­Kontrolle
Durch die fest verlötete SIM-Karte und die Eingliederung ins Schmalbandnetz über die Lupus-Cloud hat der Mobilfunkrauchmelder außerdem eine quasi unbegrenzte Reichweite – bei unbegrenzt verknüpfbarer Geräteanzahl. Nutzer wissen damit jederzeit überall auf der Welt, wie es um die Sicherheit ihrer Immobilien bestellt ist. Alle Alarme, Ereignisse und der Gerätestatus selbst werden in Echtzeit auf die Oberfläche der Benutzer-App übertragen. Sobald bei der Wartung ein Defekt festgestellt wird, wird der Nutzer darüber informiert und kann das Gerät sofort austauschen oder reparieren lassen.  

Den größten Nutzen von dieser Technik haben zweifellos Hausverwaltungen und Wohnungsbaugesellschaften. Für deren Ansprüche hat der Hersteller sinnvolle Logiken in das System integriert. So ist dank der Lupus-Cloud eine Echtzeit-Multi-Level-Verwaltung möglich. Das bedeutet, dass Befugnisse für den Ferneingriff unterschiedlich eingestellt werden können. Es gibt eine mehrstufige zentrale Administration, ein umfangreiches Rechte­management, einfache Zuordnung der Sensoren nach Land, Stadt, Gebäude, Wohnungs- und Nutzeinheit. Letztere Funktion wird vor allem bei riesigen Immobilienbeständen, die sich über ganz Deutschland verteilen, relevant.

Der Hersteller sieht in dieser Technik ein Rauchmeldersystem mit revolutionärem Charakter: Denn das zu sichernde Objekt muss im Rahmen der Rauchwarnmelderpflicht nur einmal begangen werden – und zwar zur Installation des Gerätes. Danach ist für die Batterielebensdauer von zehn Jahren keine weitere Begehung oder Kontrolle vor Ort nötig. Der beträchtliche Arbeitsaufwand entfällt beinahe komplett. Die Kosten für die jährliche Pflichtwartung tendieren gegen Null, während die Sicherheit im selben Zug gesteigert wird. So geht die Wartung der Zukunft

Kontaktieren

Lupus Electronics GmbH
Otto-Hahn-Str. 12
76829 Landau
Telefon: +49 6341 935530
Telefax: +49 06341 9355320

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