Bosch: Integrierte Sicherheit für Flughafen in China

  • Seit Eröffnung des neuen Terminal 2 sorgt die Bosch-Lösung für zuverlässige Sicherheit. Seit Eröffnung des neuen Terminal 2 sorgt die Bosch-Lösung für zuverlässige Sicherheit.

Die Bosch-Lösung für Terminal 2 des Changchun Longjia International Airport sorgt für Sicherheit. Der Airport ist eines der wichtigsten Verkehrskreuze für den Luftverkehr im Nordosten Chinas. In 2018 wurde er von rund 13 Millionen Passagieren genutzt. In Folge des enormen Wirtschaftswachstums sowie des steigenden Verkehrsaufkommens in dieser Region benötigte der Flughafen ein neues Terminal. Über einen Zeitraum von drei Jahren entstand daher das Terminal 2 mit einer Gesamtfläche von 55.600 Quadratmetern. Seit Eröffnung im Oktober 2018 wickelt das weitläufige Terminal Inlandsflüge von insgesamt 22 Fluggesellschaften ab, darunter Air China, Shenzhen Airlines und Shandong Airlines.

Zentrale Plattform für Management der gesamten Sicherheitstechnik
An die Sicherheitslösung für das neue Flughafengebäude stellten die Security-Manager hohe Anforderungen: Besonders wichtig war hierbei das Management der gesamten Sicherheitstechnik über eine zentrale Plattform. Ebenso entscheidend war die Einhaltung aktueller Regierungsvorschriften: Seit 2017 verlangt der Gesetzgeber eine 90-tägige Speicherung sämtlicher Videoaufzeichnungen. In Gebäuden, wie beispielsweise Flugzeugterminals, entsteht so ein enormer Bedarf an Speicherplatz für Videodaten. Ein weiterer wichtiger Punkt für die Sicherheitsbeauftragten war ein Lieferant, der die komplette Sicherheitslösung aus einer Hand liefern kann, um so die Integration sämtlicher Sicherheitssysteme sowie die Einhaltung des knappen Terminplans sicherzustellen. Das oberste Ziel: Das neue Flughafenterminal musste vom ersten Tag an lückenlose Sicherheit auf höchstem Niveau bieten.

Bosch überzeugte durch viele erfolgreich installierte Sicherheitslösungen an Flughäfen
Durch seine jahrelange Expertise und viele erfolgreich installierte Sicherheitslösungen an Flughäfen auf der ganzen Welt, überzeugte Bosch und erhielt so den Zuschlag. Das Unternehmen installierte eine Sicherheitslösung bestehend aus Videosicherheit, Einbruchmeldetechnik, Zutrittskontrolle sowie Beschallungs- und Evakuierungssystem – diese komplexen Sicherheitssysteme werden über das Building Integration System (BIS) gemanagt.

1.500 Kameras für Terminal 2
Die neue Videosicherheitslösung in Changchun besteht aus 1.500 Kameras für den Innen- und Außenbereich von Terminal 2, darunter bewegliche Kameras vom Typ Autodome IP 4000i und IP 5000i sowie Flexidome IP 6000 VR Kameras.

Diese hochauflösenden Kameras sind vernetzt über das Bosch Video Management System (BVMS) und unterstützen das Sicherheitspersonal durch automatische Gefahrenerkennung mithilfe der integrierten Videoanalyse. Im Winter funktionieren die Kameras im Außenbereich selbst bei Temperaturen bis zu -40°C problemlos. Weiterhin helfen sie bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften zur 90-tägigen Videodatenspeicherung und entlasten das Datenvolumen durch effiziente H.265-Komprimierungstechnologie. Diese reduziert die benötigte Bandbreite auf nur 2 Mbps und senkt so den Speicherbedarf um bis zu 50 Prozent. Das senkt die Kosten einerseits durch weniger benötigte Speichergeräte und andererseits durch niedrigere Stromkosten zur Kühlung des Serverraums.    

Weniger benötigte Bandbreite und dementsprechend eine geringere Anzahl von Speicherschränken im Serverraum seien der Hauptgrund gewesen, warum sich der Kunde für Lösungen von Bosch entschieden habe, so Mustaine Hu, Technical Support Manager von Bosch Building Technologies.

350 vernetzte Türen – 1.200 Lautsprecher
Eine weitere zentrale Kundenanforderung erfüllt das Building Integration System (BIS) durch die Steuerung der Zutrittskontrolle des Flughafenpersonals für 350 vernetzte Türen. Eine Kombination aus Kartenleser und Videosicherheit verhindert den Zutritt von unbefugten Personen in gesperrten Bereichen. Ein besonderes Maß an Sicherheit ermöglicht die neue Beschallungs- und Evakuierungsanlage: Im Notfall erfolgen die Sprachdurchsagen über mehr als 1.200 im Terminal installierte Lautsprecher. Das unterstützt die systematische Evakuierung im Alarmfall.
 

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