12.05.2015
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Schutz kritischer Infrastrukturen: Dem „Blackout“ keine Chance geben

Forciert durch die Debatte um Spionageangriffe auf deutsche Unternehmen sowie erfolg­reiche Hackerangriffe u. a. auf den französischen Sender TV5 Monde rücken die Themenfelder Informationsschutz und Sicherheit für kri­tische Infrastrukturen aktuell gleich doppelt in den Fokus.

„Deutschland ist eines der sichersten Länder weltweit. Das bezieht ausdrücklich die kri­tischen Infrastrukturen ein", sagt Dirk Bürhaus, u. a. Geschäftsführer von Kötter Se­curity, München. „Gleichwohl sollte ihr Schutz auch bei uns noch höhere Priorität erlangen. Beim Thema Prävention gibt es gerade in der mittelstän­dischen Wirtschaft noch Optimierungspotenziale." Dies gilt spe­ziell für die in weiten Teilen der Wirtschaft weiterhin unzureichenden Schutzmaßnahmen vor Cybercrime sowie den gerade beim Mittelstand bestehenden Nachholbedarf in Sachen Prävention und Risk Management.

Dies betont auch Hans-Helmut Janiesch, Mitglied des Kötter Sicherheitsbeirates. Bedrohungspotenziale gehen insbesondere vom internationalen Terrorismus, von politisch motivierter Kriminalität sowie der Organisierten Kriminalität aus. Das Risiko liege besonders in den Domino- oder Kaskadeneffekten. „Die Systeme sind eng vernetzt, so dass ein zunächst lokaler Ausfall schnell überregional Maschinen, Kommunikationswege etc. lahm- legen kann", erläutert Janiesch.

„Viele Unternehmen setzen noch zu sehr auf Lücke", unterstreicht Dirk Bürhaus. „Es herrscht das risikoreiche Prinzip Hoffnung, dass schon nichts passieren wird und sich daher bei den Investitionen für die Sicherheit sparen lasse. Dabei sind die Folgekosten im Schadensfall um ein Vielfaches höher!" 

Flankiert werden muss das Vorgehen durch politische Maßnahmen wie die Schaffung spezial­gesetz­licher Regelungen für sensible Sicherheitssektoren (z. B. Öffentlicher Per­sonenverkehr) oder die stärkere Berücksichtigung privater Dienstleister in der Sicherheitsarchitektur.

 

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