Trend Micro verzeichnet Anstieg bei Ransomware-Angriffen

Ransomware stellte im vergangenen Jahr eine der häufigsten Cyber-Bedrohungen dar, wie Trend Mircro in seinem Security Roundup Report 2019 mitteilt. Das Unternehmen verzeichnete einen Anstieg von zehn Prozent bei der Erkennung von Ransomware-Attacken, obwohl die Zahl der neuen Ransomware-Familien um 57 Prozent zurückging. Der Gesundheitssektor ist nach wie vor die am stärksten betroffene Branche. Beispielsweise waren 2019 alleine in den USA etwa 700 Unternehmen im Gesundheitswesen von Angriffen betroffen. Darüber hinaus fielen mindestens 110 US-Bundesstaaten und -Kommunalverwaltungen Ransomware-Angriffen zum Opfer.

2019 wurden mehrere Allianzen zwischen verschiedenen Ransomware-Gruppen geschlossen, um ihr Geschäftsfeld mit Ransomware-Angriffen auszubauen. So starteten beispielsweise die Betreiber der Ransomware Sodinokibi koordinierte Angriffe auf 22 lokale Regierungsbehörden in Texas und forderten insgesamt 2,5 Millionen US-Dollar Lösegeld. Dieser Angriff verdeutlicht auch den Trend zu „Access-as-a-Service“. Dabei handelt es sich um eine Dienstleistung krimineller Gruppen, die den illegalen Zugang zu Unternehmensnetzwerken anbieten und verkaufen. Dieser Dienst kostet zwischen 3.000 und 20.000 US-Dollar. Der Höchstbietende erhält dabei den vollen Zugang zu den Server-Hosts sowie den virtuellen privaten Netzwerken (VPNs) eines Unternehmens.

Bekannte Schwachstellen sind nach wie vor der Schlüssel zu erfolgreichen Cyber-Angriffen, einschließlich Ransomware-Forderungen. Im Jahr 2019 deckte die Zero Day Initiative (ZDI) von Trend Micro 171 Prozent mehr schwerwiegende Schwachstellen auf als im Jahr 2018. Der Criticality Score spiegelt die Wahrscheinlichkeit wider, dass diese Schwachstellen von Angreifern ausgenutzt werden. Es ist daher wahrscheinlicher, dass schwerwiegende Bugs für kriminelle Zwecke ausgenutzt werden. Das Patchen dieser Sicherheitslücken sollte deshalb Priorität haben, so das Unternehmen.

 

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