Security

Axis-Kameras für den Schiffsverkehr zertifiziert

23.02.2021 - Ausgewählte Kameras von Axis Communications erhielten erneut die Zertifizierung durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und dürfen somit an Schleusen, Schiffshebewerken und beweglichen Brücken zum Einsatz kommen.

Ausgewählte Kameras von Axis Communications erhielten erneut die Zertifizierung durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und dürfen somit an Schleusen, Schiffshebewerken und beweglichen Brücken zum Einsatz kommen. Dabei müssen die Kameras besondere Herausforderungen meistern, im Nachtbetrieb funktionieren sowie trotz der Spiegelung auf einer glatten Wasseroberfläche nützliche Bilder liefern. Das Netz der Bundeswasserstraßen in Deutschland umfasst circa 7.300 Kilometer und wird von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) verwaltet und betreut. Eine wichtige Aufgabe der WSV ist es, für einen reibungslosen und sicheren Ablauf der Schifffahrt zu sorgen. Denn diese hat eine große wirtschaftliche Bedeutung: So werden derzeit über 90 Prozent des gesamten interkontinentalen Warenaustauschs über die Seeschifffahrt abgewickelt – und mehr als ein Viertel der in Deutschland benötigten Waren kommen über die deutschen Seehäfen an der Nord- und Ostsee ins Land.

Um auf den Wasserstraßen für die notwendige Sicherheit zu sorgen, setzt die WSV an Schleusen, Schiffshebewerken und beweglichen Brücken auf die Unterstützung durch Videotechnik. Dazu prüft die Verwaltungsbehörde jährlich Kameras verschiedener Hersteller und vergibt Eignungsbescheinigungen für eine Dauer von drei Jahren. Man freue sich, dass erneut Netzwerk-Kameras von Axis Communications für den Einsatz auf Deutschlands Wasserstraßen zertifiziert wurden, so Jochen Sauer, Architect & Engineering Manager bei Axis Communications. So wurden die Q1615 MK III, die Q1615-LE MKIII sowie die Q8685-E für die nächsten drei Jahre in den Katalog der WSV aufgenommen.

Die High-End-Kameras überwachen unter anderem die Gefahrenbereiche an Schleusenhäuptern einschließlich der Tore, die Schleusenkammer und die Ein- und Ausfahrt von Schiffen. Auch im Vorhafen wartende Boote oder Schiffe werden von den Kameras erfasst. Im Regelfall befinden sich die Kameras an zwölf Meter hohen Masten. Da die meisten Großschifffahrtsschleusen auch nachts frequentiert werden, ist es essenziell, dass die Kameras auch in Dunkelheit bzw. mit künstlichem Licht einwandfrei funktionieren. Eine weitere Herausforderung sind Spiegelungen auf der Wasseroberfläche an sonnigen Tagen. Netzwerk-Kameras schaffen es hier dank innovativer Technologie, diese Blendungen zu minimieren, um so verwendbare Videobilder zu bekommen. Die „Q8685-E PTZ“-Netzwerk-Kamera mit einer 360°-Rundumsicht ermöglicht ein Schwenken der Kamera, um schnellstmöglich eine gezielte Überwachung einer bestimmten Situation anzuzeigen. Dies kann besonders in Notfallsituationen wertvolle Informationen liefern.

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