23.11.2016
News

Sicherheitskräfte: Dienstleister schützen Weihnachtsmärkte

Zuckermandeln, Makronen, Glühwein - und hoffentlich auch ein bisschen Schnee dazu. Das erste Adventswochenende steht bevor - und viele Weihnachtsmärkte in Deutschland öffnen ihre Pforten für die Besucher. Nach Angaben des Deutschen Schaustellerbundes werden von diesem Wochenende bis Heiligabend bundesweit rund 85 Millionen Besucher erwartet, die rund eine Milliarde Euro ausgeben.

Noch vor 15 Jahren besuchten nur rund 50 Millionen Gäste Weihnachtsmärkte. Das Plus heute bedeutet auch für die private Sicherheitswirtschaft eine Menge zusätzlicher Arbeit. „Angesichts der derzeitigen Bedrohungslage werden in diesem Jahr deutlich mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sicherheitsdienste auch während der Betriebszeiten im Einsatz sein“, so der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft, Dr. Harald Olschok.

In der Vergangenheit waren die privaten Sicherheitskräfte vor allem nach Schließung der Weihnachtmärkte im Einsatz. Die Stände werden bewacht und es wird sichergestellt, dass die Märkte auch am nächsten Tag wieder öffnen können. In diesem Jahr steige aber auch die Zahl der Sicherheitskräfte massiv an, die den Einlass kontrollieren, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Ähnlich der Sicherheits- und Ordnungsdienste bei anderen großen Veranstaltungen wird so der Strom auf und vom Gelände durch die Sicherheitskräfte reguliert.

Trotz der Anschläge des vergangenen Jahres erwarten die Veranstalter nicht spürbar weniger Besucher auf den Märkten. Der Verband der Schausteller machte aber auch deutlich, dass die Kosten für den Einsatz privater Sicherheitskräfte stark gestiegen seien. Bei bundesweit rund 148 Millionen Gästen, auf knapp 10.000 Volksfesten, und einem Umsatz von 2,65 Milliarden Euro, scheinen die Deutschen sich allerdings auch 2016 auf den Festen sicher zu fühlen. „Die Sicherheitsvorkehrungen und -konzepte deutscher Großveranstaltungen sind auf hohem Niveau, dazu tragen nicht zuletzt zehntausende von privaten Sicherheitskräften bei, die im Laufe eines Jahres im Einsatz sind“, so Olschok abschließend.

 

 

 

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