03.03.2015
News

Sensorplattform des Fraunhofer ICT-IMM verhilft zur Flucht

Das Szenario ist leider nicht mehr abwegig: Terroranschläge in deutschen Städten werden aktuell mehr denn je gefürchtet. Wichtige Umschlagplätze wie zum Beispiel U-Bahn Stationen stellen ein Risiko dar. Was tun, wenn giftige Dämpfe oder Gase in einem unterirdischen Tunnelsystem auftreten? Fest im Menschen verankert ist der Wunsch „Schnell nach oben an die frische Luft". In einer solchen Situation würde sich dieser Instinkt jedoch als tödlicher Fehler herausstellen. Denn in den meisten Fällen sind die instinktiven Fluchtwege auch gleichzeitig Strömungswege für Rauch oder andere gesundheitsschädliche Gase.

Solche Katastrophen lassen sich vermeiden, wenn die Fluchtwege im Vorfeld bekannt sind. Im BMBF-Projekt MAusKat entwickelte das Fraunhofer ICT-IMM gemeinsam mit anderen Partnern ein Mess- und Analysesystem, mit dem die Ausbreitungswege von gasförmigen Gefahrstoffen auch in komplexen Gebäudestrukturen nachvollzogen werden können. So können Sicherheitskräfte die Flucht- und Rettungswege effizient planen und somit Katastrophen verhindern.

 

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