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Kötter: Autarke Energieversorgung am Campus Essen

18.07.2022 - Die Kötter Unternehmensgruppe sorgt an ihrem Campus Essen für eine sichere Infrastruktur.

Der Campus ist mit redundanten Strukturen wie z. B. zwei separaten Trafostationen bei der Stromzufuhr nicht allein gegen eventuelle technische Störungen auf dem eigenen Areal umfassend abgesichert. Vielmehr kommt hinzu: Selbst bei einem längeren Ausfall der externen Energieversorgung laufen auf dem Gelände zentrale Services für Kunden und eigene Mitarbeiter uneingeschränkt weiter. Dazu zählen der Datenaustausch zur Auftragsabwicklung und Erstellung von Dienstplänen, zur Live-Übertragung sicherheitsrelevanter Informationen an Kundenobjekten oder für digitales Krisenmanagement genauso wie das Management von Rechnungen und Löhnen sowie die telefonische Erreichbarkeit. 

Garant hierfür ist die von einem eigenen Dieselmotor betriebene Notstromersatzanlage, die bei einem externen Stromausfall sofort anspringt und so die autarke Versorgung am Stammsitz in Essen unmittelbar sicherstellt, wo neben der Kötter Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) z. B. die zentrale IT mit eigenen Rechenzentren, das Personal- und Rechnungswesen, der Fuhrpark und der Einkauf angsiedelt sind. Angesichts des Dieseltank-Volumens von über 12.000 Litern ist die eigenständige Energieversorgung selbst ohne Nachtanken auf rund 14 Tage ausgerichtet. Zum Vergleich: Regionale Ausfälle z. B. von Umspannwerken sind in der Regel nach spätestens zwei Tagen behoben.

Weiterer schlagkräftiger Pluspunkt für Auftraggeber: Die Rückgriff-Möglichkeit auf den Not­stromdiesel verschafft im Krisenfall auch in der Kötter NSL höchste Ausfall- und Übertragungssicherheit. Hinzu kommt: Genau wie die Rechenzentren ist die NSL zusätzlich mit einer sogenannten USV-Anlage für komplett unterbrechungsfreie Stromversorgung ausgestattet. Heißt: Die besonders sensible Infrastruktur von NSL und IT ist selbst gegen kleinste Stromschwankungen im Sekundenbereich vollumfänglich geschützt. Und: Sollte es im Ausnahmefall doch zu Problemen an einem der Server kommen, greift auch hier die redundante Struktur mit den zwei unabhängigen Rechenzentren, sodass die Arbeit in der Leitstelle weitergehen kann.

Das Alarmmanagement, also die vollautomatische Annahme von Alarmmeldungen und die darauffolgende Einleitung von Interventionsmaßnahmen, ist somit gesichert. Nicht umsonst zählt die NSL auf dem Essener Campus, die zudem ein Back-up durch eine zweite Alarmempfangsstelle sowie ein autarkes Sicherheitsnetzwerk hat, zu den modernsten und sichersten Leitstellen in ganz Europa. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass die Leitstelle die hohen Anforderungen der europäischen Norm DIN EN 50518 für Alarmempfangsstellen deutlich übertrifft.

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