22.03.2012
News

Datensicherung: Deutsche sind Backup-Muffel

Ein Blitzumfrage von One.com hat ergeben, dass über 44,4 Prozent der PC-Anwender nur ein bis vier Mal pro Jahr ihre Daten sichern.

Im Fokus der Umfrage stand neben den Themen Backupfrequenz und Datensicherung auch die Frage, welcher Datenverlust als besonders schmerzhaft gilt.

Die Teilnehmer der Umfrage zeigten sich äußerst nachlässig bei ihrer Backupfrequenz. Lediglich 2,8 Prozent synchronisieren ihre Daten in Echtzeit. Nur 13,9 Prozent sichern diese mehrfach pro Woche beziehungsweise pro Monat und das, obwohl der Verlust privater Fotos und Videos (92,1 Prozent) sowie Dokumente und Texte (60,5 Prozent) als besonders schmerzhaft gilt. Auch die persönliche Musiksammlung würden noch 42,1 Prozent vermissen, geschäftliche Daten dagegen nur 31,6 Prozent.

Trotz der nachlässigen Backupfrequenz sind Sicherungskopien ein nahezu unbestrittenes Muss. Lediglich 10,5 Prozent beugen einem möglichen Datenverlust überhaupt nicht vor, weil ihnen die Datensicherung als zu aufwändig erscheint (40 Prozent), sie nicht in zusätzliche Geräte oder Services investieren möchten beziehungsweise das Backup wiederholt vergessen (jeweils 20 Prozent). Nur ein Fünftel ist nach wie vor von der Datensicherheit auf dem persönlichen Computer überzeugt. Ein gefährlicher Irrglaube, wie die Antworten belegen.

50 Prozent und damit jeder Zweite hat schon einmal Daten verloren. Ursache hierfür war bei dem Großteil mit rund 90 Prozent (88,2 Prozent) ein Schaden am PC oder Mac. Immerhin noch 11,8 Prozent wurde der gesamte Computer gestohlen. Ein positives Ergebnis gibt es dagegen beim Thema Virenschutz zu verzeichnen: Keiner der Befragten klagte über beschädigte und damit unbrauchbar gewordene Daten.

Fast 90 Prozent der Befragten sichert Daten auf dem privaten PC noch zusätzlich auf einem anderen Gerät oder im Internet (89,5 Prozent). Externe Festplatten nutzen dafür 84,8 Prozent, weitere 9,1 Prozent brennen ihre Daten auf CD oder DVD. Auf dem Abstellgleis rangieren mittlerweile USB-Sticks. Als lokales Speichermedium werden sie von den Umfrageteilnehmern nicht mehr genutzt, während 6,1 Prozent bereits auf Cloud-Dienste als Onlinespeicher zurückgreifen.

„Der Besitz mehrerer internetfähiger Endgeräte nimmt rasant zu.

Damit wächst die Datenmenge jedes Einzelnen explosionsartig - egal, ob geschäftlich oder privat. Das erhöht jedoch auch den Wunsch, jederzeit und von jedem Ort aus mobil auf sämtliche Dateien und Dokumente zugreifen zu können", erklärt Thomas Medard Frederiksen, Chief Operating Officer bei One.com. „Dank Cloud-Computing können Anwender Daten in Echtzeit über Apps für iPhone, iPad und Android-Telefone synchronisieren und auf Dokumente zugreifen. Sollte der eigene Webspace nicht ausreichen, lässt sich dieser meist auch schnell und problemlos upgraden, ohne in zusätzliche stationäre Geräte investieren zu müssen."

 

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Valentinskamp 24
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