28.06.2019
News

Bundeskriminalamt: Abschaltung des Drogen-Onlineshops "Chemical Revolution"

Presseeinladung für den 28.06.19

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität - und das Bundeskriminalamt haben den deutschlandweit größten Drogen-Onlineshop "Chemical Revolution" abgeschaltet und insgesamt elf mutmaßliche Verantwortliche der Plattform festgenommen. Das BKA lädt am Freitag, dem 28.06.2019, zu einer Presseveranstaltung dazu ein.

Ausgangspunkt für die Aufnahme der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen war die Festnahme eines 26-jährigen Tatverdächtigen im Frühjahr 2018, der nach Erkenntnissen des BKA mit Rauschgift handelte. Bei diesem wurden erhebliche Mengen an Betäubungsmitteln sichergestellt.

Der Tatverdächtige soll die Betäubungsmittel für eine unbekannte, unter der Bezeichnung "Chemical Revolution" agierende Tätergruppierung aufbewahrt und für den Versand an einzelne Abnehmer vorbereitet haben.

Drogenkauf mit Bitcoin
Dem Haupttatverdächtigen wird vorgeworfen, den Drogen-Onlineshop mit der Bezeichnung "Chemical Revolution" im September 2017 aufgebaut und anschließend mit weiteren Tatverdächtigen gemeinsam betrieben zu haben. Auf der Internetseite des Onlineshops wurden unter anderem Betäubungsmittel, synthetische Drogen, Heroin, Kokain und Cannabis zum Verkauf und weltweiten Versand angeboten. Die Käufer bezahlten die Betäubungsmittel mit der Kryptowährung Bitcoin.

Verkauf über „Wall Street Market“
Neben dem Verkauf über den eigenen Onlineshop soll die Tätergruppierung um den 26-jährigen Betäubungsmittel auch über den - zwischenzeitlich durch die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt
abgeschalteten - Darknet-Online-Marktplatz "Wall Street Market" angeboten und verkauft haben.

Elf Verdächtige
Im Rahmen der Ermittlungen konnten zehn weitere mutmaßliche Angehörige der Tätergruppierung identifiziert und festgenommen werden.

Der Server des Drogen-Onlineshops wurde durch Beamte des Bundeskriminalamts und der französischen Kriminalpolizei sichergestellt. Der Ermittlungserfolg ist das Ergebnis umfangreicher internationaler Ermittlungen.

Kontaktieren

Bundeskriminalamt

65173 Wiesbaden
Deutschland
Telefon: +49(0)611/55-0
Telefax: +49(0)611/55-12141

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