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Sicherheitskräfte im Handel sollen besser qualifiziert werden

15.08.2012 - Der BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft möchte gemeinsam mit Handelsunternehmen eine neue Qualifikation für Sicherheitsmitarbeiter im Groß- und Einzelhandel erarbeiten. Di...

Der BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft möchte gemeinsam mit Handelsunternehmen eine neue Qualifikation für Sicherheitsmitarbeiter im Groß- und Einzelhandel erarbeiten. Die Prüfung soll sich vorwiegend an Laden-/Kaufhausdetektive und "Doormen" richten. "Sowohl der Handel als auch wir sind mit der derzeitigen Qualifikation vieler Kaufhausdetektive oder Doormen unzufrieden",  sagte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW. "Wir schlagen eine Zusatzqualifikation auf Basis der Servicekraft für Schutz und Sicherheit vor. Damit würden künftig Mitarbeiter im  Handel zum Einsatz kommen, die bereits zwei Jahre auf hohem Niveau ausgebildet wurden", so Olschok.

Auch für den Handel stehe das Thema Qualität im Vordergrund. Detlev Leipholz, Corporate Security der Metro AG, nannte sowohl die Ausbildung zur Servicekraft als auch die Vermittlung weiterer Inhalte, die speziell auf die Arbeit im Handel zugeschnitten sind, als Grundlagen für den Abschluss: „Neben einer Vertiefung von Kenntnissen, die auch Gegenstand der regulären Ausbildung sind, sollen insbesondere die handelsspezifischen Themen wie Tätertypen, Vorgehensweisen bei festgestellten Diebstählen, technische Diebstahlssicherungen, Befragungstechniken und die Zusammenarbeit mit den Behörden gelehrt werden."

Ein gemeinsames Gremium von BDSW und Handelsunternehmen erarbeitet zurzeit einen Katalog, der die Inhalte der Zusatzqualifikation darstellt. Diese sollen dann gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erörtert werden. Ziel ist es, mittelfristig die „Sicherheitsfachkraft für den Handel" als bundesweit einheitlichen Ausbildungsberuf und als Qualitätsstandard im Handel zu etablieren.

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