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Videoüberwachungssystem von Dallmeier schützt Photovoltaik-Anlage

25.05.2011
Das Überwachungs­konzept von Dallmeier hat sich im Praxiseinsatz bewährt.
Das Überwachungs­konzept von Dallmeier hat sich im Praxiseinsatz bewährt. Weiter
Das Überwachungs­konzept von Dallmeier hat sich im Praxiseinsatz bewährt. Foto: Fotolia.com 

Photovoltaik-Anlagen erfreuen sich als umweltschonende Energieerzeuger immer größerer Beliebtheit. Doch wie kann man die riesigen Freilandanlagen zuverlässig gegen Diebstahl, unbefugten Zutritt und Vandalismus schützen? Dallmeier hat ein intelligentes und effizientes Überwachungskonzept entwickelt, das bereits in einigen Solarkraftanlagen in der Tschechischen Republik erfolgreich eingesetzt wird.

Als Photovoltaik bezeichnet man die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie durch sogenannte Solarzellen. Ein gesteigertes Umweltbewusstsein und staatliche Fördermaßnahmen von erneuerbaren Energien haben in den letzten Jahren zum Entstehen zahlreicher Photovoltaik-Anlagen geführt.

Ein zuverlässiger Schutz der meist riesigen Areale gegen Diebstahl oder Sabotage ist dabei nicht nur im Interesse der Betreiber - in der Tschechischen Republik wird Sicherheitstechnik auch von den Versicherungen und Investoren gefordert. Die Herausforderungen an die Videoüberwachung und -analyse sind klar definiert: Das System soll zuverlässig Alarm geben, wenn jemand versucht, sich unbefugt Zutritt zum Gelände zu verschaffen. Gleichzeitig sollen Fehlalarme, beispielsweise durch Witterungseinflüsse oder Tiere, auf ein Minimum reduziert werden.

Der Regensburger CCTV/IP-Experte Dallmeier hat in Zusammenarbeit mit dem lokalen Partner NSN CS ein leistungsfähiges Videoüberwachungssystem für eine Photovoltaik-Anlage im Süden der Tschechischen Republik entwickelt.

Ein intelligentes Videoanalysesystem, der DVS 1600, erlaubt eine zuverlässige Außenhautabsicherung und schaltet im Alarmfall die Bilder automatisch in einer Wachzentrale auf. Doch die Dallmeier-Lösung bietet noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Durch den Einsatz von Wärmebildkameras kann der Stromverbrauch des Überwachungssystems erheblich gesenkt werden - wodurch die Photovoltaik-Anlage einen höheren Wirkungsgrad erzielt.

Hynek Matocha, Technical Manager bei NSN CS, erklärt: „Die Betreiber der Photovoltaik-Anlage hatten sich ausgiebig über CCTV-Systeme in Solarkraftanlagen informiert.

Meist werden Kameras mit einer separaten Infrarotbeleuchtung eingesetzt, um auch in der Nacht brauchbares Bildmaterial zu erhalten. Vor allem der hohe Energiebedarf dieses Konzepts und der schnelle Verschleiß einzelner Komponenten stellen allerdings ein Problem dar. Deshalb haben Dallmeier und NSN CS ein neues, effizienteres und zuverlässigeres Überwachungskonzept entwickelt."

Wärmebildkameras mit geringem Stromverbrauch
Im Gegensatz zu anderen marktüblichen Konzepten kommen keine Kameras mit zusätzlichem Infrarotlicht, sondern Wärmebildkameras zum Einsatz - die Idee dazu kam von Abbas, dem lokalen Dallmeier Distributor für die Tschechische Republik. Die FLIR-Kameras liefern sowohl bei Tageslicht als auch in völliger Dunkelheit Wärmebilder in hoher Qualität und brauchen im Gegensatz zu anderen Nachtsichtsystemen, die Restlicht zur Bilderzeugung benötigen, überhaupt kein Licht - eine Infrarotbeleuchtung ist also nicht mehr nötig. Durch den Verzicht auf eine zusätzliche Beleuchtung und den dadurch wesentlich geringeren Betriebskosten der Videoanlage amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten der Wärmebildkameras schnell.

Zuverlässige Analyse mit dem DVS 1600
Die Bilder der Kameras werden auf einem Dallmeier DVS 1600 aufgezeichnet. Neben der Aufzeichnung bietet der DVS 1600 auch intelligente Videoanalyse an. Die tschechische Photovoltaik-Anlage nutzt die Analyse „Intruder", um unbefugte Eindringlinge sofort zu detektieren. Hynek Matocha erklärt die Gründe: „Die Anlagen werden oft in einsamen Gegenden installiert, wo Diebe unbemerkt ganze Module abbauen können - meist durchbrechen sie mit LKWs den Zaun oder die Einfahrtstore und verschaffen sich so gewaltsam Zutritt. Auch Sabotage ist leider ein Problem. Die Personen versuchen, über den Zaun zu klettern und die wertvolle Anlage mutwillig zu beschädigen." Mit den Ergebnissen der Dallmeier Videoanlage ist Matocha mehr als zufrieden: „Das System schlägt zuverlässig Alarm, falls sich unbefugte Personen Zutritt zum Gelände verschaffen wollen. Gleichzeit ist die Zahl der Fehlalarme äußerst gering."

Bei der Videoanalyse ermittelt der DVS 1600 den bewegten Anteil im Video. Diese bewegten Objekte können Personen und Fahrzeuge oder aber auch Äste, Gras, Tiere oder Schatten sein. Um die Zahl der Fehlalarme zu minimieren, werden die detektierten Objekte einer umfangreichen Plausibilitätsprüfung unterzogen, entscheidende Kriterien dabei sind beispielsweise die Größe und Bewegungsrichtung des Objektes.

Fällt ein Objekt in das Alarmierungsraster, werden zwei wichtige Schritte eingeleitet. Zum einen löst der Alarm die Aufzeichnung am DVS 1600 aus: Der Videoserver speichert einen parametrierbaren Zeitraum vor dem Alarm und danach ab und verbindet den Alarm mit dem Alarmbild. Mit einem Eintrag in eine Datenbank kann dieser Alarm jederzeit recherchiert werden. Der zweite Schritt besteht in der automatischen Weiterleitung des Alarms an die Wachzentrale. Hier können die Alarme schnell verifiziert und gegebenenfalls die nötigen Schritte eingeleitet werden. „Wir denken gerade darüber nach, über Lautsprecher die Eindringlinge direkt von der Wachzentrale aus anzusprechen, um den Schaden zu begrenzen", so Matocha. „Das ist noch eine interessante Möglichkeit, die uns von Dallmeier vorgeschlagen wurde."

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