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Sicherheit für WM-Stadien in Südafrika

Soccer City and Coca-Cola Park Stadium vertrauen auf IP-Lösung von Dallmeier

28.04.2010
Soccer City Stadion in Johannesburg
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Soccer City Stadion in Johannesburg  

Das Fußball-Fieber wird heißer, denn die Vorbereitungen für die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika laufen auf Hochtouren. Im ganzen Land nehmen modernste Stadien Gestalt an und entwickeln sich für die WM zu futuristischen Multifunktionsarenen. Zehntausende Fans werden für knisternde Stimmung sorgen. Einer der wichtigsten Punkte bei der Vorbereitung: die Sicher­heit der zahlreichen Gäste zu gewährleisten. Das Soccer City and Coca-Cola Park Stadium haben deshalb ihre Videoüberwachungsanlage grundlegend modernisiert - und vertrauen jetzt auf eine durchgängige IP-Lösung des deutschen Herstellers Dallmeier.

Das wohl wichtigste Stadion während der Fußball-WM 2010 in Südafrika wird das Soccer City Stadion in Johannesburg sein: Hier werden das Eröffnungs- und das Finalspiel ausgetragen werden. Das geschichtsträchtige Stadion wurde 1987 als erstes Nationalstadion des Landes erbaut. Neben unvergesslichen Fußballbegegnungen fanden hier auch zahlreiche weitere Großevents statt, wie bspw. 1990 Nelson Mandelas erste Massenkundgebung nach seiner Freilassung.


Bis zum WM-Eröffnungsspiel sind im Soccer City allerdings noch umfangreiche Umbau- und Modernisierungsarbeiten notwendig, die im Grunde einem kompletten Neubau gleich kommen. Nach Fertigstellung werden rund 95.000 Besucher im Stadion Platz finden! 99 exklusive VIP-Logen, 6.000 Business-Seats und exquisite Restaurants sorgen im größten der WM-Stadien für höchsten Komfort. Neben seiner Größe beeindruckt das Soccer City vor allem durch seine außergewöhnliche Architektur: Die Fassade erinnert an eine Kalebasse, einen traditionellen afrikanischen Tontopf. Darüber hinaus beherbergt das Stadion auch ein Museum über die Geschichte des südafrikanischen Fußballs und gleich neben dem Gebäude hat der südafrikanische Fußballverband SAFA sein Hauptquartier, in dem während der WM auch die Büros der FIFA untergebracht sind.


Auch das Coca-Cola Park Stadion, das 1928 in Johannesburg unter dem Namen „Ellis Park" zunächst als Rugbystadion erbaut wurde, hat seine Sitzkapazitäten anlässlich der Fußball-WM 2010 erhöht, so dass insgesamt 70.000 begeisterte Fans Platz finden. Die Umbauarbeiten sind bereits abgeschlossen und so konnte das Stadion schon für den FIFA Konföderationen-Pokal letztes Jahr genutzt werden.


Doch mit den zusätzlichen Besucherzahlen steigt nicht nur die Menge jubelnder Fans, sondern auch das Risiko für Gefahrensituationen: Unkontrolliertes Gedränge oder Schlägereien zwischen den Anhängern gehören wohl zu den am meisten gefürchteten Szenarien für das Sicherheitspersonal.

Um derartige Eskalationen bereits im Keim zu ersticken, sorgt eine ausgeklügelte Videosicherheitsanlage in beiden Stadien für den nötigen Überblick. Geplant und projektiert wurde das IP-System vom deutschen Hersteller Dallmeier und dem lokalen Systemintegrator Engineered Systems Solutions, der anschließend auch für die Installation und Inbetriebnahme der Anlage verantwortlich war. „Wir setzen auf Produkte von Dallmeier, weil die Technik äußerst zuverlässig und gleichzeitig für die Security Operator einfach zu bedienen ist", erklärt Jose de Oliveira, Manager bei Engineered Systems Solutions.


„Neben einer erhöhten Sicherheit für die Besucher bieten die neuen CCTV/IP-Systeme auch einen ganz klaren finanziellen Vorteil für die Stadien: Angesichts der vielen internationalen Fans können sie durch das System eventuelle Klagen aus dem Ausland entschärfen, falls etwas passieren sollte," so Frank Oetjen, zuständiger Sales Manager bei Dallmeier.


Detailreiche Bilder dank Cam_inPIX
Bei der Wahl der Kameras entschied man sich für Dallmeier-Netzwerkkameras - sowohl Fixdome- als auch Domera High-Speed PTZ-Kameras sind im Einsatz. Die IP-Kameras verfügen über die bewährte Cam_inPIX-Technologie, mit der selbst bei schwierigsten Lichtverhältnissen - wie bspw. der häufige Wechsel von Schatten und Licht in Sportstadien - klare und kontrastreiche Bilder aufgenommen werden können. Auch Gesichter einzelner Personen können auf große Distanz deutlich erkannt werden.


Zuverlässige Aufzeichnung
Die Bilder der Kameras werden auf Dallmeier DMS 240 IPS aufgezeichnet. Diese Video-Netzwerk-Systeme der „In Memory of Leonardo"-Reihe mit bis zu 24 IP-basierten Videokanälen unterstützen MPEG-4, MJPEG und H.264. Die integrierte PentaplexPlus-Funktionalität geht weit über die üblichen fünf Pentaplex-Standards hinaus: Die DMS 240 IPS erlauben bspw. eine simultane Aufzeichnung, Streaming, Backup, Live-Darstellung und Playback am Recorder oder über Netzwerk, Fernzugriff über Netzwerk zur Konfiguration und Transcoding über Netzwerk. Jeder Kanal kann mit einer Bildrate von bis zu 25 fps aufgezeichnet werden. Das Linux-Betriebssystem auf Flash-Speicher garantiert höchste Zuverlässigkeit und drei Hochleistungslüfter mit automatischer Drehzahlanpassung schaffen eine optimale Belüftung. Im Festplattenstörfall sorgt die „Easy-Change"-Funktionalität der von der Vorderseite des Gerätes auswechselbaren Festplatten für höchstmögliche Servicefreundlichkeit.

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