Einbruchschutz: Neue Gefahrenmelderzentrale Telenot Hiplex - unbegrenzte Schnittstellen, BUS-Adressen, Meldergruppen und mehr

  • Hiplex 8400H: Modular aufgebaut - und entwickelt sich mit den Anforderungen, die an Sicherheitstechnik gestellt werden. Foto: Telenot Electronic GmbHHiplex 8400H: Modular aufgebaut - und entwickelt sich mit den Anforderungen, die an Sicherheitstechnik gestellt werden. Foto: Telenot Electronic GmbH
  • Hiplex 8400H: Modular aufgebaut - und entwickelt sich mit den Anforderungen, die an Sicherheitstechnik gestellt werden. Foto: Telenot Electronic GmbH
  • Systemarchitektur der Hiplex 8400H: Durchdacht bis ins Detail durchdacht. Foto: Telenot Electronic GmbH
  • Für jedes Sicherheitskonzept das passende Gehäuse: Auf Wunsch mit integriertem Touch-Bedienteil. Foto: Telenot Electronic GmbH
  • Neue Software Hipas: Hiplex schnell und intuitiv parametrieren. Foto: Telenot Electronic GmbH

Kaum vorstellbar in der heutigen Zeit, aber es sollte schlicht der ganz große Wurf werden - und der scheint gelungen: Stolze acht Jahre Arbeit hat ein 16-köpfiges Team in das größte Entwicklungsprojekt des Alarmanlagen-Herstellers Telenot gesteckt. Und was dabei herausgekommen ist, läutet wohl in der Tat eine neue Zeitrechnung ein. Denn mit ziemlicher Sicherheit gehört sie zu den wohl revolutionärsten Innovationen der Sicherheitsbranche, diese neue Gefahrenmelderzentrale mit dem Namen „Hiplex“.

Sie wächst im wahrsten Sinn des Wortes als systemoffene Plattform mit den Anforderungen, die heute und in Zukunft an Sicherheitstechnik gestellt werden. Diese einzigartige Flexibilität umfasst etwa die unbegrenzte Zahl von Schnittstellen, BUS-Adressen und Meldergruppen, die Verschlüsselungstechnik, die Integration in das Gebäudemanagement - und die Parametriersoftware hipas. GIT SICHERHEIT war vor Ort im schwäbischen Aalen, um sich Produkt und Unternehmen genau anzusehen. (Artikel siehe unten, nach den Leistungsmerkmalen).


Die Leistungsmerkmale der Hiplex 8400H im Überblick:

  • Busorientiertes System, basierend auf dem Telenot-Systembus com2BUS
  • Bis zu 15 unabhängige Sicherungsbereiche + 1 Zentralen-Schutzbereich realisierbar
  • Bis zu 512 Meldebereiche parametrierbar
  • Reihenfolge der Meldebereiche am Bedienteil frei wählbar
  • Bis zu 500 Codes parametrierbar
  • Bis zu 512 Verknüpfungs- und Schaltfunktionen
  • Schaltfunktionen hilock-Zylinder aktiv steuerbar
  • Bis zu 32 Bedienteile Erstmelderkennung
  • Gehtest-Funktion
  • Betrieb mit Austritts-/Zutrittsweg (z. B. externe Scharfschaltung über Bedienteil) möglich
  • Ereignisspeicher VdS (ca. 4.000 Ereignisse)
  • Ereignisspeicher Alarme (ca. 1.000 Ereignisse)
  • Ereignisspeicher Global (ca. 100.000 Ereignisse)
  • Erweiterbar mit bis zu 48 Türmodulen comlock 410
  • Erweiterbar mit bis zu 48 Transceivermodulen hilock 203
  • Erweiterbar mit bis zu 48 Meldergruppenmodulen 5-MGM C2
  • Parallele und serielle Schnittstelle (für detaillierte Meldungsübertragung) zur Übertragungseinrichtung
  • Ethernet-Schnittstelle zum Anschluss an einen Router für den Fernservice über hipas und die Bedienung über die Alarmanlagen-App „BuildSec“
  • USB-Schnittstelle zur Parametrierung und zum Firmware-Update vor Ort
  • App-fähig (Alarmanlagen-App „BuildSec“)
  • Bis zu 3 Apps im Parallelbetrieb
  • Integriertes Netzteil 12 V / 34 Ah
  • Firmware-Update über hipas-Parametriersoftware möglich

Für Armin Bullinger beginnt eine neue Ära der Sicherheitstechnik mit der Hiplex.

Gut acht Jahre ist es her, dass sich der Telenot-Entwicklungschef mit seinem Team zu ersten Planungen für ein neues Gefahrenmeldesystem zusammensetzte. Von Anfang an war klar: „Was wir hier entwickeln, hat es so noch nie gegeben. Es stellt entscheidende Weichen zum zuverlässigen Schutz von Gebäuden vor Einbruch, Brand, unberechtigtem Zutritt sowie weiteren Gefahren wie Gas- und Wasseraustritt und vielem mehr“, erinnert sich Bullinger. Aus den visionären Konzeptideen ist eine revolutionäre, technische Plattform entstanden, die statische Systemgrenzen komplett aufhebt und durch verschiedene Evolutionsstufen auf alle Anforderungen der Sicherheitsbranche reagieren kann – und das mit einer modernen grafischen Benutzeroberfläche zur Systemparametrierung sowie zertifiziert nach sämtlichen geltenden Richtlinien.

In steter Weiterentwicklung - die technische Plattform
In ihrer derzeitigen Ausführung als Hiplex 8400H verfügt sie zunächst zwar über eine bestimmte Zahl an Schnittstellen. Das Einzigartige an ihr ist jedoch, dass sie sich mit einfachem Firmware-Update erweitern lassen wird. „Wer sich für die Hiplex entscheidet, baut auf ein System, das in seinen Leistungsmerkmalen eine stetige Innovation erfährt. Das gilt für Klein- ebenso wie für Großzentralen“, so Bullinger.

Dass genau diese stetige Innovation und Flexibilität enorm wichtig sind, zeigen Bullinger zufolge die rasanten Entwicklungen innerhalb der Sicherheitsbranche. Hierbei gehe es nicht nur um die Standards zur Datenverschlüsselung, sondern gleichermaßen um die Vernetzung von Sub-Einbruchmelderzentralen, die IP-Vernetzung, Zeitfunktionen und die Integration von Zutrittskontrolltechnik. Auch die Verbindung zur Gebäudeautomation, spezielle Sicherheitsfunktionen für Discounter und die Leistungsparameter der einzelnen Sicherheitskomponenten an sich gehören dazu. All diese Themen fließen in die Evolutionsstufen der Hiplex ein.

Gehäusetypen nach Wahl - für jede Ausbaustufe
Je nach Zentralentyp lässt sich die Hiplex modular und bedarfsgerecht für heutige sowie künftige Anforderungen konfektionieren. Durch die Vielfalt an technisch und optisch ausgereiften Sicherheitskomponenten, wie Zutrittskontrolllesern, Bewegungsmeldern, technischen Meldern und Touch-Bedienteilen in unterschiedlichen Designs, entsteht so eine individuelle und formschöne Sicherheitslösung. Für die verschiedenen Ausbaustufen stehen unterschiedliche Gehäusetypen zur Verfügung. Die Gehäuse sind äußerst stabil und plombierbar.

Die Schnittstelle für den Anschluss von comlock- oder cryplock-Lesern kann als Schalteinrichtung und auch zur Zutrittskontrolle verwendet werden. „Hier ist ebenfalls maximale Flexibilität geboten“, so Bullinger und nennt weitere Vorteile der Hiplex: Das neue leistungsstarke Schaltnetzteil (12 V / 34 Ah) ist auf der Zentralenplatine integriert. Zum Einbau einer Telenot-Übertragungseinrichtung gibt es einen speziellen Montageplatz im Gehäuse. Gesteuert und kontrolliert werden kann die Hiplex immer und überall mit der Alarmanlagen-App „BuildSec“ oder vor Ort über ein Bedienteil.

Garantie für Qualität - es geht um Menschenleben und Sachwerte
„Doch alle Funktionen der Hiplex sind nur so stark wie ihr schwächstes Glied“, ist Telenot-Sicherheitsexperte Thomas Taferner überzeugt. Seit der Gründung des Familienunternehmens vor knapp 50 Jahren steht fest, dass Sicherheitstechnik keine Kompromisse in der Zuverlässigkeit und Qualität kennen darf. „Sicherheit stellt das höchste Gut dar. Hier geht es um  Menschenleben und Sachwerte in öffentlichen, gewerblich genutzten und privaten Gebäuden“, so Taferner. Aus diesem Grund ist es Teil der Unternehmensphilosphie, dass Telenot-Technik rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr zuverlässig funktionieren muss. Jede Entwicklerminute wird für diese Sicherheit ohne doppelten Boden verwendet. Auch jeder der nachweislich unzähligen Versuche in den Labors und Feldtests zielt darauf ab.

Diese Tradition führt die neue Hiplex fort. Sie entspricht und erfüllt sämtliche Anforderungen der EN-Normen an Einbruchmeldezentralen. Und sie ist vom Verband der Schadenversicherer (VdS) zertifiziert, dem offiziellen Organ für die Prüfung und für die Zulassung von Sicherheitsprodukten. Somit wird sie von der Polizei, Kripoberatungsstellen und Sachversicherern als extrem zuverlässig anerkannt und empfohlen.

Parametrierung schnell - und auch aus der Ferne

Gleiche Ambitionen und höchste Qualitätsansprüche stecken ebenso in der neuen Parametrier-Software hipas. „Mit derzeit über einer halben Million Codezeilen ist die hipas der endgültige Beweis, dass man Sicherheitstechnik tatsächlich neu definieren kann“, sagt Taferner.
Per USB-Schnittstelle oder aus der Ferne über IP-Protokoll lässt sich die Hiplex mit der hipas intuitiv parametrieren. Die von Grund auf neu konzipierte grafische Oberfläche erschließt sich spielerisch leicht: Durch einfache Klicks auf die in der Software hinterlegten Komponentendaten und durch Drag & Drop werden die Komponenten an die Zentrale angeschlossen. Das bedeutet einen enormen Zeitgewinn bei der Parametrierung, die über Ethernet auch aus der Ferne möglich ist.

Die Produkte von Telenot, einem der führenden deutschen Hersteller von elektronischer Sicherheitstechnik und Alarmanlagen, verfügen seit jeher über Einzel- und Systemanerkennungen der VdS Schadenverhütung, des VSÖ Verbandes der Sicherheitsunternehmen Österreich und des SES Verbandes Schweizer Errichter von Sicherheitsanlagen. Damit garantiert Telenot verbriefte Sicherheit - nun eben auch mit der Hiplex.

Kontaktieren

Telenot Electronic GmbH
Wiesentalstrasse 42
73434 Aalen (Hammerstadt)

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