Alarmanlagen für das Smart Home

Eine Einführung für Ihr Home-Security-System

  • Wie aufwändig ist die Installation einer Einbruchmeldeanlage? GIT SICHERHEIT gibt Antwort.Wie aufwändig ist die Installation einer Einbruchmeldeanlage? GIT SICHERHEIT gibt Antwort.

Home-Security-Systeme finden mehr und mehr Anklang. Jedoch will gut überlegt sein, für welches System man sich entscheidet. Wer eine Alarmanlage für sein Smart Home möchte, kann sich in diesem Artikel zu vielen Fragen Lösungen finden, die ganz am Beginn einer solchen Installation stehen.

Inhalt

Einführung

Wie aufwändig ist die Installation einer Einbruchmeldeanlage?

Wie smart sind moderne Alarmanlagen?

Intelligente Alarmsysteme

Wie kann ich mein Haus von außen und von innen sichern?

Einführung

Einbrecher sind auch nur Menschen. So sieht man es auch in kriminellen Milieus ganz gerne, wenn Aufwand und Ertrag sich die Waage halten. Geht es – wie bei Oceans 13 – darum, an kostbare Diamanten und Koffer voll Geld in einem irrwitzig gesicherten Hochsicherheitssafe zu gelangen, scheint es nicht übertrieben, ein künstliches Erdbeben herbeizuführen, das den Sicherheits-Computer lahm legt. Der gemeine Eigenheimbesitzer braucht damit eher nicht zu rechnen. Meist hat er es mit einem Einbrecher-Typus zu tun, der auf möglichst leichte Beute aus ist. Zum Schutz dagegen gehört eine gute Alarmanlage zu den Mitteln der Wahl. Und davon stellt Ihnen das GIT SICHERHEIT Team einige vor.

Wie aufwändig ist die Installation einer Einbruchmeldeanlage?

Eine Risikoeinschätzung steht sinnvollerweise am Beginn der Planung einer Einbruchmeldeanlage. Der materielle oder immaterielle Wert der zu schützenden Objekte, aber auch das persönliche Sicherheitsbedürfnis sollten die Auswahl der Einbruchmeldeanlage beeinflussen – und letztlich den finanziellen Aufwand, den man treiben möchte. Die gute Nachricht: Unter anderem dank fortschreitender Miniaturisierung der Elektronik bei gleichzeitig erweitertem Angebot an Funktionalitäten sind diese Kosten in den letzten Jahren stark gefallen. Wo früher die Vollverkabelung aller Fenster und Türen nötig war, arbeitet man heute mit verschlüsselter Funktechnologie – das ist gerade bei nachträglicher Installation erheblich günstiger.

Heute bekommt man zu erschwinglichen Preisen gute Anlagen samt Sensoren – das sollte eine gute Motivation zum Schutz des eigenen Hauses bzw. der eigenen Wohnung bieten.

Wie smart sind moderne Alarmanlagen?

Moderne Alarmanlagen für das Smart Home machen es möglich, den Alarm besonders bequem und automatisiert mit bestimmten Folgen zu verknüpfen. So lassen sich bestimmte Türen automatisch verriegeln (Brandschutz beachten!) – dafür gibt es digitale Schließanlagen, die per Funk angesteuert werden können. Auch Lampen lassen sich auf diese Weise anschließen, außerdem Kameras und Rekorder. Der Alarm kann SMS- und Email-Nachrichten aufs Smartphone verschicken. Bilder können auf einen Server hochgeladen werden und manches mehr.

Intuitiv und individuell
Die Steuerungen sind kleiner und in der Tat „intelligenter“ geworden. Dank benutzerfreundlicher Bedienpaneele und Smartphone-Apps ist die Einstellung intuitiv – etwa mit selbsterklärenden Icons namens „Kinderzimmer“ oder „Küche“ statt „Glasbruchmelder 1“ oder „Raum B“. Wichtig auch: Es lassen sich Zonen im Haus einbeziehen und ausschließen. So kann sich die Familie z.B. zwischen Schlafzimmer, Kinderzimmer und Bad frei bewegen, ohne den Alarm auszulösen.

Echte Partner: Alarmanlage und Kamera
Kameras sind heute nicht mehr nur passive Beobachter. Sie sind kompakter und dynamischer geworden – und sie reagieren selbst auf Bewegungen bzw. empfangen Befehle von anderen Komponenten im Gesamtsystem. Sie schwenken, zoomen und bei niedrigen Lichtverhältnissen schalten sie automatisch die Infrarotbeleuchtung an. Sie können aber auch Befehle an andere Geräte im Haus geben, z.B. um ein Aufnahmegerät zu aktivieren oder ein Licht einzuschalten. Kameraeigene Apps, wie z.B. von Netatmo, bieten sogar Gesichtserkennung. Mit Mikrofonen ausgestattet, reagieren sie z.B. auf Klopfgeräusche. Auch mobile Kameras gibt es – z.B. von Netgear. Sie kann je nach Bedarf vom einen ins andere Zimmer verlegt werden.

Die Lage checken – von unterwegs
Manche Alarmsysteme haben eine eingebaute Freisprecheinrichtung, über die man bei Alarmauslösung mit dem aufgeschalteten Sicherheitsdienst sprechen kann. Eine „Reinhörfunktion“ – ähnlich wie beim Baby-Phone – kann insbesondere für ältere Menschen interessant sein: Berechtigte können sich im Notfall einwählen und hören, ob alles in Ordnung ist.

Ein einziger Sensor für mehrere Zimmer
Viele Alarmsysteme arbeiten mit Technologien, die in der Lage sind, auf ungewöhnliche Aktivitäten anzusprechen. Bestimmte Bewegungen werden dabei mittels Infraschall erkannt. Das hat nichts mit James Bond zu tun, sondern ist in aktuellen Systemen bereits im Einsatz. Der Hauptvorteil davon ist die sehr einfache Installation. Man braucht keine Löcher für Kabel durch die Wände oder die Decke zu bohren.
 

Intelligente Alarmsysteme

Auch bei den smarten, also vernetzten und intelligenten Alarmsystemen ist der Markt der Möglichkeiten breit gefächert – von fragwürdigen Produkten unklarer Herkunft bis hin zu qualitativ hochwertigen Kits aus Zentrale und Sensoren von renommierten Herstellern. So gibt es Komplettlösungen – zum Beispiel von Samsung –, die aber auch die Möglichkeit bieten, das System nach und nach so zu erweitern, dass die einzelnen Geräte untereinander kommunizieren können. Bosch Smarthome ist ein weiteres Beispiel: dahinter verbirgt sich eine Produktreihe für private Anwender. Es gibt ein Starter-Paket mit je einem Bewegungs- und Rauchmelder sowie einem Tür- oder Fensterkontakt. Kommuniziert wird per Funk über die Zentraleinheit. Letztere sorgt nicht nur für eine heulende Sirene, sondern meldet es auch per Smart-App, wenn ein Einbrecher sich Zugang verschaffen will. Sensoren können beliebig ergänzt werden.
Der deutsche Hersteller Lupus Electronics bietet zum Beispiel eine Auswahl von Schwenk-/Neige-Kameras – und ein ausbaufähiges Starter-Pack mit Basisausrüstung. Die Steuerzentrale ist hier mit einem sogenannten Rolling-Code-Verfahren ausgestattet. Es erschwert das Dekodieren der mit Funk verbundenen Einheiten erheblich.
Bei Abus gibt es z.B. das System Secvest – darin enthalten sind auch sensible Notfallmelder für Rauch, Wasser, Einbruchsversuche – und eine Sirene. Auch hier gibt es Meldungen und Einstellmöglichkeiten per App. Wie nicht anders zu erwarten von einem Unternehmen, das stark für seine mechatronischen Lösungen bekannt ist, sind auch die Türschlösser ins Smarthome-System integriert.
Um noch einige Hersteller zu nennen: Ein umfassendes Angebot kommt auch von CM Security, sowie von UTC Fire & Security. Auch von Daitem gibt es eine Funkalarmanlage mit reichhaltigem Programm – dazu gehört zum Beispiel ein Bewegungsmelder, der den Hund des Hauses ignoriert („Tierimmunfunktion“). Ebenfalls erwähnenswert: Das Harmony Hub von Logitech: Geboten wird eine beeindruckend lange Liste kompatibler Smarthome-Geräte (auch aus der Home-Entertainment-Ecke). Bedient wird per App oder Fernbedienung. HD-Videos von Einbruchsversuchen liefert die „Circle-Kamera“, die überall im Haus platziert werden kann.

Wie kann ich Einbrecher abschrecken?

Mal abgesehen von Smart Home, gibt es einige Dinge, die Sie bereits vor der Installation eines Alarmsystems bedenken sollten. Denn im privaten Bereich wollen Einbrecher meist möglichst wenig Aufsehen erregen und möglichst unbeobachtet bleiben.

Wie kann ich mein Haus ganz einfach von außen sichern? Wie schütze ich mein Haus, wenn der Einbrecher bereits drin ist? Und soll man seine Alarmanlage direkt mit der Polizei verbinden?

Wenn Sie Antworten auf diese Fragen möchten, dann lesen Sie sich doch einfach folgenden Artikel dazu.

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