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Sicherheits-­Laserscanner: Maximale ­Sicherheit im Mini Format

06.03.2012
Die Vernetzung von mehreren S300 Mini per EFI extended mit der Sicherheitssteuerung Flexi Soft reduziert den Verdrahtungsaufwand und vereinfacht die Installation.
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Die Vernetzung von mehreren S300 Mini per EFI extended mit der Sicherheitssteuerung Flexi Soft ... Der Sicherheits-Laserscanner S300 Mini Remote eignet sich mit seinen bis zu 32 Überwachungsfällen ... 

Eine Evolution der Größe, gepaart mit einer Revolution von Einsatzoptimierung und Flexibilität, kennzeichnen die neuen, kompakten Sicherheits-Laserscanner der Bau­reihe S300 Mini von Sick. Stationäre Maschinen mit Gefahrenbereichen profitieren davon ebenso wie mobile Kleinplattformen oder komplex ­abzusichernde Transportfahrzeuge.


Der große Trumpf des S300 Mini ist die geringe Bauhöhe von nur 116 mm. Sie macht das Gerät als weltweit kompaktesten Sicherheits-Laserscanner seiner Art zu einem wahren Raumwunder, ermöglicht es doch eine Installation bei minimalem Platzbedarf. Dabei ist die Baureihe so flexibel konzipiert, dass sie den Anforderungen unterschiedlichster Einsatzbedingungen und Anwenderwünsche gerecht wird. Damit werden die Sicherheits-Laserscanner aktuellen Trends bei der Ausrüstung stationärer und mobiler Maschinen gerecht. Gleichzeitig stehen gerade in einfachen Anwendungen bislang noch anzutreffende, nicht mehr zeitgemäße Kombinationen aus Scannern oder Ultraschallsensoren mit Bumpern vor der Ablösung durch die Produktfamilie S300 Mini: Sie erfüllt die sicherheitstechnischen Anforderungen des Performance Level d nach EN ISO 13849 sowie von SIL2 nach IEC 61508 und entspricht den Anforderungen an optoelektronische Schutzeinrichtung gemäß Typ 3 der IEC 61496.


Kein Widerspruch: Einfach-Einsatz und anspruchsvolle Anwendungen
Ob es um die Bereichsabsicherung an stationären Maschinen geht oder um die Hinderniserkennung bei autonomen mobilen Fahrzeugen - in beiden Fällen überzeugen Sicherheits-Laserscanner von Sick als berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen durch eine hohe Flexibilität, Integrationsfreundlichkeit und Zuverlässigkeit. Die Sicherheitslösungen, die sie ermöglichen, werden immer intelligenter. Höchstmögliche Flexibilität - bei Sicherheits-Laserscannern u. a. erreichbar durch eine große Anzahl nutzbarer Überwachungs- und Schutzfelder - ist der eine Trend am Markt. Der andere heißt „möglichst klein, möglichst einfach". Getrieben wird er von Anwendungen, in denen es ausschließlich darum geht, mit Hilfe eines sicherheitszertifizierten Sensors einen zuverlässigen Personen- oder Kollisionsschutz zu erreichen.

Ein Feldsatz reicht aus, ein Schaltausgangspaar genügt, automatisierungstechnischer Zusatznutzen ist in der Regel nicht gefragt. Beispiele hierfür sind u. a. der Ersatz von Schaltmatten oder die Fahrwegüberwachung schienengebundener Kleinstfahrzeuge, wie sie u. a. in Regallagern zur Palettensortierung oder Stellplatzoptimierung eingesetzt werden. Gerade dieses Fahrzeugsegment mit seinen Klein-AGVs (Automated Guided Vehicles) und AGCs (Automated Guided Carts) ist ein schnell wachsender Markt. Klein und einfach auf der einen Seite, klein und flexibel auf der anderen Seite - die Baureihe der Sicherheits-Laserscanner S300 Mini kann beides: Das eine in der Variante „Standard", das andere in der Ausführung „Remote".


Sicherheit pur: Der S300 Mini Standard
Den S300 Mini Standard hat Sick als sicherheitstechnische Basislösung für stationäre und mobile Anwendungen konzipiert, in denen es auf minimalen Platzbedarf ankommt. Die Reichweite des 270°-Schutzfeldes beträgt 2 m, innerhalb dessen ein Triple-Feldsatz mit einem Schutz- und zwei Warnfeldern programmiert werden kann. Als direkter Schaltausgang zur Maschinen- oder Fahrzeugsteuerung verfügt das sicherheitszertifizierte Gerät über ein OSSD-Paar (Output Signal Switch Device). Der Kabelschwanz ist so gestaltet, dass in jeder Montagesituation ein optimaler Abgang gewährleistet ist. Sicherheit pur, wie sie der S300 Mini Standard bietet, ist gefragt in zahlreichen einfachen Aufgabenstellungen, u. a. beim Einsatz des S300 Mini Standard als verschleissfreier Ersatz von taktilen Schaltmatten, als Absicherung von schienengebundenen Transferplattformen für Paletten oder Gitterboxen, als platzsparende Lösung für AGCs oder als sicherer Sensor zur Heck- oder Seitenabsicherung von größeren fahrerlosen Transportfahrzeugen.


Sicherheit „de luxe" im mobilen ­Netzwerk: S300 Mini Remote
Minimalem Installationsraum, kombiniert mit den Anforderungen komplexerer Sicherheitsapplikationen, wird der Sicherheits-Laserscanner S300 Mini Remote gerecht. Mit dem Gerät können bis zu 16 Triple-Feldsätze und bis zu 32 Überwachungsfälle realisiert werden - mehr als ausreichend selbst für anspruchsvollste Anwendungen, die ein häufiges situatives Reagieren auf unterschiedliche Umweltbedingungen erfordern, z. B. bei Fahrerlosen Transportsystemen. Äußerlich wie auch bei Scanwinkel und Reichweite gleich, unterscheidet sich die Remote- von der Standard-Version deutlich in ihren zahlreichen automatisierungstechnischen Möglichkeiten. Statt lokaler OSSDs verfügt der S300 Mini Remote über die neueste Generation der EFI-Schnittstelle (Enhanced Function Interface), die EFI extended. Mit Hilfe des Safety Controllers der Sicherheitssteuerung FlexiSoft von Sick und einer einheitlichen Bediensoftware können jetzt bis zu vier berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen, z. B. zwei S3000 Expert und zwei S300 Mini Remote, mit EFI-Extended-Schnittstelle in einem Netzwerk zusammengefasst und so auch komplexe Absicherungsaufgaben umgesetzt werden. Dies hat eine Reihe von Vorteilen. Die Vernetzung per EFI extended reduziert den Verdrahtungsaufwand und vereinfacht die Installation. Die FlexiSoft wird zum zentralen IO-Modul für die Konfiguration und Diagnose aller angeschlossenen Sicherheits-Laserscanner und zur zentralen Systemschnittstelle für die überlagerte Anlagen- bzw. Fahrzeugsteuerung. Zudem erlauben Erweiterungsmodule die Einbindung unterschiedlichster taktiler, elektromechanischer und berührungslos wirkender Sicherheitssensoren aus dem breiten Sick-Portfolio - oder auch von anderen Herstellern. Im Betrieb ermöglicht das sichere Netzwerk ein intelligentes Umschalten der Feldsätze der einzelnen Scanner - abhängig von den jeweiligen Betriebszuständen, Geschwindigkeiten und Randbedingungen.

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Schlüsselwörter : IEC 61496 Maschinen- und Anlagensicherheit optoelektronische Schutzeinrichtung Performance Level d nach EN ISO 13849 Schutzeinrichtungen Sichere Automatisierung Sicherheits-­Laserscanner Sick SIL2 nach IEC 61508

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