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Norm für Notruf- und Serviceleit­stellen

Die Umsetzung einer ersten EU-Norm fordert Planer und Betreiber heraus

20.12.2010
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Wie die Vorgaben der EN 50518 wirtschaftlich erfüllt werden können, hängt vom Einzelfall ab. Nicht immer sind alle Anforderungen eins zu eins umzusetzen. Im ersten Schritt sollte ein Soll-/Ist-Abgleich mögliche Abweichungen zur Norm aufzeigen. Basierend auf einer individuellen Risikoanalyse (s. Infokasten) lassen sich zu vielen Punkten gleichwertige, alternative Maßnahmen finden, die das geforderte Sicherheitsniveau halten und zugleich die Kosten minimieren. Dass Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit der neuen EU-Norm kontrovers diskutiert werden, ist positiv zu bewerten. Denn ein verlässliches und wirtschaftliches Sicherheitsniveau muss kontinuierlich an die sich wandelnden Gefährdungslagen angepasst und plausibilisiert werden.

 


Werkzeug „Risikoanalyse"
Zur Risikoanalyse und Maßnahmenplanung dient die Risikomatrix. TÜV Süd setzt dieses zentrale Werkzeug bereits seit vielen Jahren beim Risikomanagement für Kraftwerke, Industrieunternehmen oder in der Nanotechnologie ein. Basierend auf der klassischen Risikoanalyse wird das Risiko nach Eintrittshäufigkeit mal Schadenausmaß bestimmt. Mögliche Ereignisse fallen entweder in einen akzeptablen, nicht akzeptablen oder in einen Übergangsbereich. Die Lage eines Schadensereignisses in der Risikomatrix ergibt sich sowohl aus den Ursache-Wirkungs-Beziehungen als auch aus den konkreten Maßnahmenplanungen. Auf diese Weise lassen sich vermeidbare Risiken am effektivsten identifizieren und modifizieren. Empfehlungen zur Risikominimierung und Ernstfallbewältigung werden direkt aus der Matrix abgeleitet und priorisiert. Das sichert den Übergang von einer subjektiven zu einer objektivierten Risikobewertung.

 


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