EURO 2012: Sicherheitseinrichtungen für Ukrainische Fußballstadien

Vom 8. Juni bis 1. Juli findet in Polen und der Ukraine die EURO 2012 statt. Bei der diesjährigen europäischen Fußballmeisterschaft werden sechzehn der weltweit besten Fußballteams um den Henri-Delaunay-Pokal kämpfen. Drei Monate vor dem ersten Anpfiff erhielt GIT-SICHERHEIT.de nun Gelegenheit, an einem exklusiven Rundgang durch zwei der für die EURO 2012 vorgesehenen Stadien in Lwiw (Lemberg) und Kiew teilzunehmen und sich mit Funktionären, Sicherheitsbeauftragten und Integratoren zu den Vorbereitungen und Sicherheitsmaßnahmen in den Stadien zu unterhalten.

Olympiastadium (NSK) Kiew: Tradition trifft auf moderne Sicherheit
Die Austragungsorte für die Spiele befinden sich in Polen und der Ukraine. Alle Stadien in den beiden Gastgeberländern gehören professionellen Fußballclubs und besitzen zwischen 32.400 und 83.000 Sitzplätze. Die kleinste Einrichtung für die EURO 2012 ist das Fußballstadion der Stadt Lwiw, in dem etwa 33.400 begeisterte Fans Platz finden, und das Olympiastadion (NSK) von Kiew ist mit Abstand die größte Arena. Zur Gesamtkapazität von 70.050 Sitzplätzen zählen dort 64.119 normale Sitzplätze, 3.546 Business-Seats, 150 Behindertensitzplätze sowie 738 Sitzplätze in 39 VIP-Logen.

Im traditionsreichen Olympiastadion soll nicht nur das Endspiel, sondern auch die Abschlusszeremonie der EURO 2012 stattfinden. Es wurde im Rahmen der ersten Olympiade der Region Kiew am 12. August 1923 unter dem Namen „Rotes Stadion Leo Trotzki" eingeweiht. Im Jahr 1935 wurde ein Wettbewerb um die „Erhöhung" des Roten Stadions ausgeschrieben, aus dem der junge Architekt Michailo Grychyna mit seinem Projekt als Gewinner hervorging. Der Bau des Stadions dauerte von 1937 bis 1941, doch die Eröffnung, die für Juni 1941 vorgesehen war, verschob sich aufgrund des Zweiten Weltkrieges um insgesamt fünf Jahre. Seitdem hat man den Namen des Sportkomplexes bereits dreimal geändert. In den 1940-ern und 1950-ern trug er zunächst den Namen von Nikita Chruschtschow, bevor er dann in „Stadion der ukrainischen Republik" umbenannt wurde. Da die Ukraine ein unabhängiges Land ist, fiel dem Olympiastadion der Titel „Nationaler Sportkomplex" (NSK) zu.

 Kostenfreies Webinar - jetzt registrieren


Bei der derzeitigen Sanierung des Stadions handelt es sich bereits um die dritte. In den Jahren 1966 und 1967 wurde das Gebäude vergrößert und ein zweiter Tribünenrang fertiggestellt. Von 1978 bis 1980 fand ein umfangreicher Umbau für die Fußballturniere im Rahmen der XXII. Olympischen Sommerspiele statt.

Architektur
Vom Beginn der Sanierungsarbeiten im August 2008 bis zur großen Eröffnung im Oktober 2011 vergingen 38 Monate. Das NSK ist nun eine moderne Arena, die auf dem historischen Gebäude beruht. Im Rahmen der Modernisierungsarbeiten bemühte man sich um den Erhalt der unteren Ränge sowie der Spannbetonkonstruktion der Oberrangtribünen und verband auf diese Weise 80 Jahre Sportgeschichte in der Ukraine mit europäischer Erfahrung und moderner Technik.

Die neue Arena soll nun als Mehrzweckeinrichtung für internationale Fußballspiele und Leichtathletikwettkämpfe genutzt werden. Das Stadion zeigt sich nun ganz im modernen Gewand: mit Glasfassade und kompletter Tribünenüberdachung in Form einer teildurchlässigen synthetischen Membran.

Moderne Technik
Das staatliche Unternehmen Olympia-NSK zeichnet für das Stadion verantwortlich und verlangt, dass die komplette Infrastruktur der Einrichtung den Anforderungen der UEFA genügen muss. Im Hinblick auf die Sicherheit im Stadion führte dies zur Installation eines neuen Sicherheitssystems mit Videoüberwachung, einer größeren Anzahl Eingänge, neuer Fluchtwege, eines neuen Evakuierungsplans, eines modernen Zugangskontrollsystems, einer neuen Lautsprecheranlage und moderner IT-Infrastruktur.

  • Der Umbau des Stadions war mit sehr viel Aufwand verbunden:
  • Für die Konstruktion wurden 118.836 Kubikmeter Beton vergossen.
  • Das gleichzeitige Anheben der 800 Tonnen schweren Kabelanlage für die Überdachung auf 80 Achsen mit Hilfe von 160 Hydraulikhebern nahm insgesamt zehn Tage in Anspruch.
  • Im Verlauf der Modernisierung wurden 37.148 Tonnen Metallblech verarbeitet.
  • Im NSK und seiner Umgebung wurden 100.000 Quadratmeter Granit verlegt.
  • Im Parkbereich wurden 5825 Bäume gepflanzt.

Damit die UEFA-Anforderungen eingehalten und die Ansprüche der lokalen Teams erfüllt werden, hat man das Stadion mit modernster Technik ausgestattet. Wir haben uns einige der installierten Komponenten und Lösungen, die die Sicherheit im Stadion betreffen, einmal genauer angeschaut.

Kommunikations- und Lautsprecher­anlage
Bei modernen Sportstadien handelt es sich in der Regel um Mehrzweckeinrichtungen, in denen sowohl Konzerte als auch Sportveranstaltungen stattfinden. Zu den Sicherheitsmaßnahmen zählt daher auch ein professionelles Lautsprechersystem, das sich nicht nur für öffentliche Durchsagen eignet, sondern auch eine hochwertige Tonwiedergabe bietet. Im Notfall muss über diese Anlage eine Evakuierung durchgeführt werden können. In Kiew werden Lautsprecheranlagen von Electro-­ Voice (EV) verwendet, und die akustischen Berechnungen für das Stadion erfolgten anhand der Software EASE von AFMG. Sound House Pro, das offizielle Vertriebsunternehmen für Electro-Voice-Produkte, kümmerte sich um Aufbau und Feinabstimmung der Beschallungsanlage. Es benutzte dabei die Hardware- und Software-Plattform IRISNet und wurde vom technischen Kundendienst von Electro-Voice unterstützt.

Die Wahl fiel auf die Electro-Voice-Produkte, da sich Mehrzweckbeschallungs- und Lautsprecheranlage durch eine hervorragende Klangqualität auszeichnen, die den Anforderungen von UEFA und FIFA entspricht. Alle Systembestandteile laufen unter der Software IRISNet, die ein einfaches, visualisiertes Steuern aller Parameter und Komponenten der Tonanlage ermöglicht.

Das für die Integration aller elektronischen Anlagen verantwortliche Unternehmen Transexpo verwies darauf, dass bei allen Lautsprecher- und Sicherheitssystemen die Benutzerfreundlichkeit eine wichtige Rolle spielt, da das Bedienpersonal für die Anlagen aufgrund der verschiedenartigen Veranstaltungen im Stadion häufig wechselt. Bei der Lautsprecheranlage war es zum Beispiel wichtig, dass es eine einfache Benutzerschnittstelle mit Sprachauswahl zwischen Ukrainisch und Russisch gibt.

Die Lautsprecheranlage wird von einem speziellen Tonregieraum aus gesteuert, der mit den 36 Einheiten der Beschallungs- und Evakuierungsanlage Praesideo sowie 160 Lautsprechern von Bosch verbunden ist. Dank der möglichen Vorprogrammierung für verschiedene Situationen kann das Bedienpersonal bei Vorkommnissen und Notfällen sehr schnell reagieren und eine entsprechende Durchsage über das System schalten, während das Unterhaltungssystem automatisch außer Betrieb genommen wird.

Videoüberwachungsanlage
Will man Gefahrensituationen in einem Stadion beobachten, voraussehen und eliminieren können, dann muss es unbedingt ein integriertes System geben, das Videoüberwachung mit Zugangskontrolle, Einbruchmelde-, Evakuierungs- und Kommunikationssystem kombiniert.
In Kiew werden sämtliche Informationen in einem modernen IP-System - einem der ersten IP-Videoprojekte in der Ukraine - gebündelt und in acht miteinander verbundenen Kontrollräumen angezeigt.

Laut Maksym Stoyko, dem für die EURO-2012-Stadien verantwortlichen Manager von Bosch Security Systems in der Ukraine, war von Anfang an klar, dass für die Absicherung des Olympiastadions eine IP-Videoanlage installiert wird. Das System sollte möglichst viel Flexibilität bieten, Signale aus der Zugangskontrolle verarbeiten können und später auf HD-Video umstellbar sein.

Die Anforderungen der UEFA in Bezug auf die Videoüberwachungsanlage waren eindeutig: Jede Person im Stadion muss in allen kritischen Bereichen jederzeit sichtbar sein. Die Grundlage für das Videoüberwachungssystem bilden 400 Tag/Nacht-Kameras 2x IP NDN-498 von Bosch, die im Vollbildverfahren mit großem Dynamikbereich arbeiten. Die Kombination aus 20-Bit-Bildverarbeitung und großem Dynamikbereich sorgt selbst bei greller Beleuchtung für scharfe, detailreiche Bilder mit hoher Farbgenauigkeit. Durch Tri-Streaming entstehen gleichzeitig zwei H.264-Streams und ein M-JPEG-Stream.

Zur Absicherung der Stadionumgebung wurden 14 Außenkameras AutoDome PTZ von Bosch installiert. Im Fanbereich installierte Bosch zwanzig Vandalismus-sichere MIC-400-Kameras in Edelstahlausführung. Die Kameras sind so ausgelegt, dass sie eine äußerst zuverlässige, robuste und hochwertige Überwachungslösung für sicherheitsrelevante Anwendungsbereiche bieten, in denen unabhängig von der Einsatzumgebung maximale Leistung gefragt ist.

Sämtliche Videodaten werden auf NVR von Bosch für drei Monate gespeichert (iSCSi-Videospeicherung) und sind für alle acht Kontrollräume zugänglich. Über die aktuellste Version der Videomanagementsoftware Vidos 4.0 von Bosch lassen sich alle Daten per forensischer Suche nach Objekten, Farben und Gesichtern durchsuchen. Das intelligente Videoanalyse-Tool analysiert in definierten Bereichen 16 Parameter und erzeugt automatische Warnungen, z. B. wenn sich in einem Bereich zu viele Menschen befinden, Personen über Zäune klettern, in gesperrte Bereiche eindringen oder Durchgänge in der falschen Richtung passieren. Durch die Integration des Videoüberwachungssystems mit den Einbruchmeldeelementen, die ebenfalls von Bosch stammen, entsteht ein leistungsfähiges Sicherheitssystem.

Für die Videoüberwachung an den Stadioneingängen ist in naher Zukunft eine Aufrüstung auf die neuesten HD-AutoDome-Kameras von Bosch vorgesehen. Danach wird das Bedienpersonal sämtliche Besucher an allen Eingängen eindeutig identifizieren können.

Eine weitere interessante Aufrüstmöglichkeit besteht in einer Kombination der Videoüberwachung mit dem „Photo Event"-Tool von Nedap, das von den Überwachungskameras erfasste Bilder mit einer Datenbank verbinden kann, welche die persönlichen Daten und biometrischen Merkmale der Stadionangestellten enthält. Über diesen Link stehen die aktuellen persönlichen Daten von Angestellten direkt am Einlass und an den Eingängen stets zur Verfügung. Über das Modul „Photo Events" werden auf dem Veranstaltungsmonitor von AEOS Fotos und weitere Daten angezeigt. So kann der Systembenutzer überprüfen, ob die Person, die an einem Eingang ihren Ausweis vorzeigt, mit der Person übereinstimmt, deren Foto in der Datenbank gespeichert ist.

Zugangskontrollsysteme
Was die Zugangskontrolle durch das Sicherheitssystem betrifft, so wurde nicht nur an den Stadioneingängen moderne Technik installiert, sondern an jedem einzelnen Zugangspunkt und jeder Tür. Wladimir Piewski, der stellvertretende Generaldirektor von Transexpo, erklärt, dass es sehr wichtig war, alle Systeme aufeinander abzustimmen und zu integrieren, um die Einrichtung, ihre Besucher und Angestellten angemessen schützen zu können. Spezialmaßnahmen werden im Rahmen der Spiele zur EURO 2012 sowie bei anderen Sportveranstaltungen für Ordnung und schnellen, unproblematischen Einlass der Besucher sorgen. Das Stadion benötigt für die Fans gegnerischer Teams strenge Sicherheitskontrollen an allen Eingängen, so dass die Eingänge mit besonders robusten Einheiten ausgestattet werden mussten, durch die jeweils nur einzelne Personen hereingelassen werden. Zur Absicherung der Stadionumgebung installierte Kaba gemeinsam mit Transexpo an den Eingängen 54 Drehkreuze. Das Drehkreuz FTS-L01 wurde speziell für große Veranstaltungsorte entwickelt. Die Doppeleinheit ist aufgrund der Verzahnung der Drehkreuzsäulen besonders platzsparend gestaltet. Die insgesamt elf Sperrholme gewährleisten auch bei geringem Personaleinsatz eine geregelte Einzelpassage. Die Ticketlesegeräte befinden sich im Gehäuse.

Zur Absicherung der Türen des Stadiongebäudes, von Fahrstühlen, Logen, Personal- und Sicherheitskontrollräumen installierte Transexpo das AEOS-System von Nedap. Es wurden 528 Sperrzonen definiert, und an fast 600 Türen und Eingängen finden die Lesegeräte Convexs Mifare von Nedap Verwendung. Mit Hilfe der Convexs-Lesegeräte können Kunden, die Nedap AEOS oder ein Zugangskontrollsystem von anderen Herstellern benutzen, problemlos zur Mifare- oder DESFire-Technologie wechseln. Im Kiewer Olympiastadion kombinieren 35 Nedap-Einheiten AP4803 die Zugangskontrolle auf IP-Basis mit einer Verarbeitungseinheit und vier Lesegerätschnittstellen, wodurch sich bis zu 32 Türen absichern lassen. Dieses Kartenlesegerät ermöglicht die nahtlose Einbindung praktisch aller aktuellen Kartentechnologien (wie Strichcode, HID und Mifare) in Wiegand-, Omron-, RS232- und ähnliche Kommunikationsprotokolle. Die im Stadion installierten Sicherheitscontroller AP4803X bieten eine perfekte, kosteneffektive Lösung, über die sich mehrere Türen in verschiedenen Bereichen des Stadiongebäudes mit Hilfe von Mifare-Lesegerättechnik absichern lassen.

Anhand des Nedap-Systems können Sicherheitsbeauftragte in beiden Stadien (Kiew und Lwiw) für verschiedene Bereiche im Stadion unterschiedliche Sicherheitsstufen festlegen. Alarme werden vom „Graphical Alarm Handler" der AEOS-Schnittstelle im AEOS-System verwaltet, von dem das Bedienpersonal eindeutige Arbeitsanweisungen erhält. Zusammen mit einer grafischen Darstellung der Gebäude, Lagepläne und Alarme des Stadions zeigt der Graphical Alarm Handler den aktuellen Status der Alarme sowie die jeweils verantwortliche Person an.
Ein weiteres sehr sinnvolles Hilfsmittel, das in beiden Stadien benutzt wird, ist die voll integrierte „Guard Tour", die eine umfassende Überwachung und Überprüfung der Sicherheitskräfte ermöglicht. Mit Guard Tour lässt sich eine Abfolge von Kartenlesegeräten oder Alarmeingaben festlegen, die bei Routinerundgängen innerhalb eines bestimmten Zeitraums überprüft werden müssen. Anhand der „Guard Tour"-Option können Sicherheitskräfte auf ihre Rundgänge im Gebäude geschickt und dabei vom Kontrollraum aus überwacht werden.

Arena Lwiw: Sportstadion und Veranstaltungsort der Stadt
Die „Arena Lwiw" zählt zu den jüngsten europäischen Stadien und wird für drei Spiele der EURO 2012 als Austragungsort dienen. Nach der EURO 2012 soll die Arena für Fußballspiele und Unterhaltungsveranstaltungen von internationaler, nationaler und regionaler Bedeutung genutzt werden. Mit seiner Zuschauerkapazität von 33.400 Sitzplätzen gehört es zu den kleinsten Stadien für die EURO 2012, doch der Neubau ermöglichte eine für Fußballspiele und Veranstaltungen ideale Anordnung der Sitzplätze. Ihre Nähe zum Spielfeld wird Zuschauern den Eindruck vermitteln, beim Spiel dabeizusein, und sie mitreißen. Über allen Tribünen befindet sich ein teilweise lichtdurchlässiges Dach. Großzügige Plätze rund um die Sportarena bieten ausreichend Raum für große Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen, Festivals und Konzerte mit mehr als 120.000 Besuchern. Das Stadion entspricht allen Anforderungen der UEFA, bei denen es hauptsächlich um maximalen Komfort und höchste Sicherheit für die Fans geht.

Business-Bereich
Den Besitzern von Tickets für die mehr als 400 Business-Seats in der Arena Lwiw werden in einem erstklassigen Restaurant exquisite Menüs, bequeme Sitze an der Mittellinie des Spielfeldes und weitere Annehmlichkeiten wie Priorisierung bei Parkplätzen geboten. In diesen Bereich sowie in die exklusive Präsidentenloge gelangt man über Privateingänge, die durch ein spezielles Zugangskontrollsystem abgesichert sind, das von Nedap in Zusammenarbeit mit dem Integrator Transexpo entwickelt wurde. Über das Kartensystem kann der Besitzer Fahrstühle und Logen im Business-Bereich nutzen. Das auf dem AEOS-System von Nedap beruhende Sicherheitssystem wird von mehreren Sicherheitscontrollern verwaltet, die die Eingangstüren, den Zugang zu den Fahrstühlen und Schleusen beaufsichtigen. Ähnlich wie in Kiew hat man auch hier für die Absicherung der fast 400 Sperrbereiche und 600 Türen die Lesegeräte Convexs Mifare von Nedap und die Sicherheitscontroller AP4803 gewählt.

Hervorragender Klang und schnelle Evakuierung
Wie schon in Kiew haben die Teams des Integrators Transexpo, von Electro-Voice und Sound House Pro auch in Lwiw eine hochmoderne Beschallungs- und Lautsprecheranlage für alle Sitzplätze erstellt und installiert. Von der Tonregie aus können alle Bereiche separat angespochen werden. Das Beschallungs- und Evakuierungssystem besteht aus 24 digitalen Elementen der Beschallungs- und Evakuierungsanlage Praesideo von Bosch sowie 670 Lautsprechern. Dank des Beschallungs- und Evakuierungssystems, des entsprechend ausgebildeten Personals und der sorgfältig geplanten Fluchtwege lassen sich im Notfall sämtliche Besucher des Stadions innerhalb von acht Minuten evakuieren.

 

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.

 Kostenfreies Webinar - jetzt registrieren