30.11.2012
Fachleute wissen seit langem: Im Brandfall ist nicht die Hitze, sondern der sich sehr schnell in enormen Mengen bildende und ausbreitende Rauch das größte Problem. Er verhindert binnen weniger Minuten, dass sich Menschen in brennenden Gebäuden orientieren können. Auch das Atmen ist dann oft nicht mehr möglich. 80% der Brandtoten ersticken an den Rauchgasen. Sowohl für die noch fluchtfähigen (Selbstrettung) und nicht mehr fluchtfähigen Menschen (Fremdrettung) als auch für die angreifende Feuerwehr hat das Rauchpotenzial höchste Priorität.
Weiter28.01.2011
Sowohl die Erschließung von Gebäuden mit elektrischen Leitungsanlagen als auch die Sanierung oder Erweiterung von Bestandsanlagen beeinflussen in der Regel die nutzbaren Rettungswege - denn sie sind gleichzeitig auch die optimalen Installationsbereiche im Gebäude. Zur Versorgung eines Gebäudes werden die elektrischen Leitungsanlagen durch vertikale Steigeschächte in die einzelnen Etagen geführt und dort weiter horizontal verteilt - dort ist häufig auch der Bereich der nutzbaren Rettungswege (notwendige Flure, notwendige Treppenräume).
Weiter22.12.2010
Jedes Gebäude oder jede bauliche Anlage muss bereits in der Planung, aber auch noch Jahre nach der Inbetriebnahme den Anforderungen des vorbeugenden baulichen Brandschutzes entsprechen. Der soll hauptsächlich verhindern, dass durch Bauteile und -materialien Brände entstehen bzw. sich ausdehnen können. Die Bauordnung und ihre ergänzenden Bestimmungen verdeutlichen, dass das Bauordnungsrechts in der Hauptsache dem Schutz von Menschen, Sachwerten und der Umwelt vor Brandgefahren dient.
Weiter23.06.2010
In öffentlich zugänglichen Bauten für Behörden, Institutionen, Verwaltungen, Krankenkassen oder Versicherungen sind vielfältige Sicherheitsfragen zu lösen. Einerseits will man ein kundenfreundliches offenes Haus bieten, und anderseits gibt es nicht öffentliche Schutzbereiche und individuelle Sicherheitsanforderungen. Neben dem Personal gehen meist viele Besucher ein und aus; gleichzeitig sollen Mitarbeiter, Wertsachen, Akten oder Daten geschützt werden. Zusätzlich sind Personal, Konzepte und Techniken für unterschiedliche Bedrohungs- und Gefahrenfälle vorzubereiten.
Weiter07.04.2010
Türzentralen sind das „Gehirn“ eines leistungsfähigen Rettungswegsystems. Sie sichern und überwachen Öffnungs- und Schließvorgänge von Türen in Flucht- und Rettungswegen und sorgen dafür, dass Gebäude in Sekundenschnelle verlassen werden können.
Weiter12.02.2010
Ob in Schulen, Veranstaltungszentren, Hotels oder Krankenhäusern - überall, wo sich viele Menschen aufhalten, ist vorbeugender Brandschutz, intelligent koordiniert, unverzichtbar. Integrierte Sicherheits- und Gebäudemanagement-Systeme, die die strengen gesetzlichen Anforderungen und Richtlinien erfüllen, werden die Zukunft bestimmen. Die Gebäudenutzung oder das Rettungswegkonzept bestimmen die Auswahl der Systemkomponenten, bspw. automatische Türantriebe, Türschließer, selbstverriegelnde Panikschlösser, Fluchttüröffner, Brand- und Gefahrenmeldeanlagen oder Zutrittskontrollsysteme.
Weiter27.01.2010
Theorie und Praxis sind zwei verschiedene Dinge, die oft wenig miteinander zu tun haben! So schreibt die EN 1906 für Türbeschläge der Benutzungsklasse 4 bspw. in der höchsten Kategorie 200.000 Betätigungszyklen vor - getestet unter Laborbedingungen. Doch was bedeutet dies konkret für die Praxis? „Für Dorma stand fest, dass wir unsere neue hochwertige Türdrückerserie Premium unter realen Bedingungen testen wollten, denn die Theorie ist nur eine Seite der Medaille", so Jan Fegter, bei Dorma Beschlagtechnik zuständig für Business Development International.
Weiter01.04.2008
Eventsicherheit: Wolfgang Friedl über Brandschutz- und Sicherheitsmaßnahmen. "Alle wollen raus". Dieses Zitat von Dr. Bernhard Schanz, allseits bekannter und geschätzter Fachmann für Feuer- und auch Einbruchschutz beschreibt einmal mehr die natürliche Reaktion von Menschen, wenn es brennt. Erst recht gilt dies bei Veranstaltungen. Wenn sich viele hundert oder auch mehrere tausend Menschen zum gleichen Zweck am gleichen Ort treffen, dann muss Vorsorge getroffen werden. Was das bedeutet, erläutert Dr. Wolfgang Friedl.
Weiter01.05.2007
Geze: Drehtürantrieben "Slimdrive EMD" um zwei Varianten erweitert. Auf der "Bau" zu Beginn des Jahres präsentierte die Leonberger Geze GmbH eine Fülle von Neuheiten und aktuellen Produktentwicklungen ihres gesamten Leistungsspektrums. Besonderes Augenmerk genoss dabei auch das Thema Flucht- und Rettungswege.
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